Er ist einfach eine coole Socke! Renault-Pilot Nico Hülkenberg wird in der ersten Runde des Abu Dhabi GP im Duell mit Romain Grosjean (Haas) ausgehebelt. Der Deutsche überschlägt sich spektakulär und landet kopfüber auf der Tecpro-Barriere.
Entwarnung wenige Sekunden später: "Ich hänge hier wie eine Kuh", funkt Hülkenberg. Sein Auto fängt kurz Feuer, doch die Streckenposten können die Flammen schnell löschen. Danach wird der Renault umgedreht, Hülkenberg kann unverletzt aussteigen.

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Grosjean erkundigt sich am Funk nach seinem Gegner: "Ist er okay?" Nach der schnellen Entwarnung entschuldigt sich der Franzose: "Es tut mir sehr leid für ihn, aber ich konnte nirgends hin." Sehen auch die Stewards so: Sie werten die Aktion als Rennunfall, es gibt keine weiteren Konsequenzen.
Aus dem Medical Centre kommen wenig später weitere gute Nachrichten: Nach einem ersten Check hat Hülkenberg "keine offensichtlichen Verletzungen", wie die FIA meldet - der Deutsche trottet noch während des Rennens zurück ins Fahrerlager und winkt seinen Fans.
F1
Hülkenberg kann nach dem Überschlag aussteigen
Am RTL-Mikro sagt er nach dem Rennen: "Das ging alles so schnell. Es überwiegt deshalb auch eher der Frust, dass das Rennen so früh zu Ende war. Ich habe Romain auf einmal nicht mehr gesehen, hab darum auch eingelenkt. Aber er war noch da. Das Resultat haben wir gesehen."
Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat das Ganze am Kommandostand verfolgt: "Was mich ein wenig gezwickt hat: Dass er da nicht sofort rausgekommen ist." Ex-Weltmeister Nico Rosberg ergänzt: "Das ist die einzige Schwachstelle am Halo." 
Doch Hülkenberg selbst sieht das nicht so eng. "Keine Ahnung, ob ich ohne Halo da rausgekommen wäre. Das war so oder so keine angenehme Situation."