Formel 1: Verkauf des Nürburgrings schreitet voran
Zuschlagsfähige Angebote liegen vor

Sorgenkind Nürburgring: Scheitert ein Verkauf, droht womöglich die Stilllegung der Traditionsstrecke. Positive Nachrichten gibt es vom Insolvenzverwalter.
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Die Insolvenzverwalter sind beim Verkauf des Nürburgrings einen Schritt weiter. „Wir haben zuschlagsfähige Angebote vorliegen“, zitiert die SPORT BILD den Pressesprecher des Insolvenzverwalters, Pietro Nuvoloni. Der erklärt weiter: „Wir sind mit den Bietern bereits in die Verkaufsverhandlungen eingetreten. Zu ihrer Anzahl und zu Inhalten werden wir uns aber weiter nicht äußern.“ Neben dem Düsseldorfer Autoteilehersteller Capricorn steht offenbar noch die weltweit agierende Investmentgesellschaft H.I.G. Capital in der engeren Wahl.
Wert: 120 Millionen Euro

Am 7. Juli 2013 startete die Formel 1 zuletzt auf dem Nürburgring - wann und ob sie wiederkommt steht derzeit in den Sternen.
Deadline Ende März
„Wenn es uns nicht gelingt, den Nürburgring zu veräußern“, sagt Pressesprecher Nuvoloni, „droht die Stilllegung.“ Der Ring kann als Ganzes oder in Teilen (Rennstrecke, Freizeitanlagen, Hotels; d. Red.) erworben werden. Nuvoloni: „Ziel bleibt, dass wir Ende März einen konkreten Vertrag geschlossen haben.“ Ein Formel-1-Rennen am Nürburgring ist erst für 2015 wieder geplant.
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