Formel 1: Verstappen 2019 zu Mercedes?
Wolff bestätigt Interesse an Verstappen

Nach Sebastian Vettels Ferrari-Verbleib und Lewis Hamiltons Ansage, mit Mercedes zu verlängern, ist Max Verstappen die heißeste Aktie auf dem Markt.
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
UPDATE 2: Mercedes-Sportchef Toto Wolff wird am Samstag von Sky Deutschland auf einen möglichen Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes für 2019 angesprochen. Er bestätigt: "Max gehört zu den zukünftig großen Namen der Formel 1. Ihn muss man auf dem Radar haben." Nur für 2018 komme der Holländer nicht infrage. Zuvor hatte Mercedes-F1-Aufsichtsrat Niki Lauda via BILD ein Mercedes-Interesse an Verstappen abgestritten.
UPDATE 1: Nach Veröffentlichung dieser Story bestätigte Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko im Interview mit dem ORF: "Unsere Freunde von Mercedes haben Max ja schon nach seinem Ausfall in Baku kontaktiert."
Freitag, 1. September: Mercedes wird nach Informationen der Redaktionsgemeinschaft von SPORT BILD und AUTO BILD MOTORSPORT den Vertrag mit Valtteri Bottas (27) um ein Jahr verlängern. Der Finne hätte gerne einen mehrjährigen Vertrag gehabt, musste aber nachgeben. Grund: Mercedes will 2019 den Niederländer Max Verstappen (19) als Teamkollege von Superstar Lewis Hamilton verpflichten. Entsprechende Gespräche gab es schon, zuletzt auch wieder rund um das Rennen in Spa, bei dem Verstappen mit Motorschaden ausfiel.

Bottas unterschreibt bald: Aber wohl nur für ein Jahr
Für 2019 gibt es eine Option, die Verstappen jetzt geändert haben will. Im Moment kann Red Bull den Vertrag mit dem Holländer auch für 2019 verlängern, wenn sich das Team im September 2018 unter den ersten drei Mannschaften der Konstrukteurswertung befindet. Das ist äußerst wahrscheinlich. Verstappen will die Klausel deshalb von Teamwertung auf Fahrerwertung ändern lassen.

Verstappen ist unzufrieden und will weg von Red Bull
Sollte Red Bull nicht auf Verstappens Forderungen eingehen, ist Ärger programmiert. Sogar ein Jahr Pause Verstappens im Jahr 2019 denkbar, um dann 2020 bei Mercedes anzudocken. Zunächst aber muss sich der junge Holländer mit der Realität abfinden. Und die lautet in Monza: fünfzehn Startplätze zurück wegen Motorwechsels.
Service-Links