Formel 1: Vettel beißt fast ins Lenkrad
Ein zweiter Platz, der Mut macht

Lewis Hamilton hat Sebastian Vettel in Spa geschlagen – und trotzdem schenkt der zweite Platz Vettel viel Selbstvertrauen für die Zukunft. Das sagt er zur Attacke.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Es war die Szene des Belgien-GP: Nach dem Restart attackiert Sebastian Vettel den führenden Lewis Hamilton. Doch der Brite bleibt vorn. „Ich hätte am liebsten ins Lenkrad gebissen, weil mein Angriff auf Lewis nicht perfekt durchgeführt war“, ärgerte sich der Ferrari-Pilot. „Lewis hat das sehr clever gemacht, er hat ein wenig Tempo rausgenommen, damit ich eben zu dicht dran bin. Ich musste früher aus dem Windschatten raus als erwünscht. Aber: Wenn ich zu viel Abstand lasse, dann komme ich gar nicht mehr in die Nähe von Lewis und laufe auch Gefahr, selber angegriffen zu werden.“
Hamilton stellt Vettel eine Falle: Ferrari das beste Auto

Vettel kam nicht an Hamilton vorbei
Genauer: „Es gab keinen Punkt im Rennen, an dem wir langsamer waren. Eigentlich waren wir schneller, aber es ist eben nicht immer so einfach in der Formel 1, am Gegner vorbeizugehen. Das liegt in der Natur dieser Autos.“
Jetzt freut sich Vettel auf das Ferrari-Heimspiel in Monza am kommenden Sonntag – dem letzten Europa-Rennen. „Die Leistung hier spornt uns an, damit wir mit breiter Brust nach Italien reisen dürfen“, so der 30-Jährige.
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