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Formel 1: Vettel-Bestzeit in Sao Paulo

Was ist Ferraris gute Quali-Pace wert?

Knappe Kiste in Sao Paulo: Ferrari bei der Qualipace vorne, Mercedes im Renntrimm. Max Verstappen glaubt: alles noch nicht repräsentativ.
Starker Auftritt von Ferrari zum Auftakt in Interlagos: Nach dem nassen und wenig aussagekräftigen ersten Training, setzt Sebastian Vettel in der zweiten Session des Tages im Trockenen auf weichen Reifen die Bestzeit in 1:09.217 Minuten.
Alle Zeiten und Zahlen: Ergebnisse im Überblick
Teamkollege Charles Leclerc ist bei den Qualifying-Simulationen nur 21 Tausendstel hinter Vettel. In der Verlosung um die Pole in Interlagos ist der Monegasse aber ohnehin nicht, Leclerc muss mit einer Motorstrafe um zehn Plätze nach hinten in der Startaufstellung.
Max Verstappen im Red Bull reiht sich 0,134 Sekunden hinter Vettel als Dritter ein, noch vor den Mercedes-Piloten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton (0,156 respektive 0,223 Sekunden Rückstand).
Allerdings: Bei den Longruns dreht sich die Reihenfolge der drei Top-Teams an der Spitze um! Während Ferrari mal wieder das schnellste Auto über eine Runde fürs Qualifying zu haben scheint, ragt im Renntrimm Mercedes-Star Hamilton heraus.
Auf weichen Reifen kommt der Weltmeister im Schnitt auf 1:13,3-er Zeiten über acht Runden. Dahinter folgen Verstappen (1:13,5 über sieben Runden), Vettel (1:13,6 über neun Runden) und Teamkollege Leclerc (1:13,7 über zehn Runden), der anders als die übrigen Top-Piloten auf Medium-Reifen setzt. Nicht mithalten kann trotz weicher Pneus indes Bottas. Der Finne schafft nur 1:13,9-er Zeiten und das auch nur über sechs Runden.

Mercedes ist in der Rennsimulation die Messlatte

Mercedes-Technikdirektor James Allison, der am Wochenende den in Europa gebliebenen Teamchef Toto Wolff vertritt, bestätigt den Eindruck: „Unsere Pace war okay. Über eine schnelle Runde sind wir etwas hinten, dafür war der Longrun (bei Hamilton; d. Red.) gut. Das ganze Jahr über haben wir schon ein sehr gutes Auto im Rennen, am Samstag im Qualifying müssen wir das letzte Quäntchen aber noch finden.“
Red-Bull-Ass Verstappen traut den Wasserstandsmeldungen vom Freitag unterdessen nicht über den Weg. „Das Wetter heute war scheiße. Nicht nur mit dem Regen in der Früh, auch mit den Temperaturen und der Feuchtigkeit. Deswegen ist es heute nicht repräsentativ.“ Der Holländer glaubt mit Blick auf den deutlich besseren Wetterbericht fürs Wochenende: „Morgen mit anderem Wetter fangen wir eigentlich alle wieder bei null an. Deswegen kann man im Moment unmöglich sagen, wer wo steht.“
Viel Arbeit gibt es am Freitag vor allem bei Toro Rosso: Erst bleibt Pierre Gasly zwanzig Minuten vor Schluss mit einem Motorschaden liegen, dann verliert in den Schlussminuten auch noch Teamkollege Daniil Kvyat nach einem Power-Cut sein Auto in der Zielkurve und sorgt für eine rote Flagge. Die Session wird danach, wie bei einem ähnlichen Abflug von Alex Albon an gleicher Stelle im ersten Training, gar nicht mehr aufgenommen.
Für eine erste Unterbrechung hatte zu Trainingsbeginn bereits Williams-Pilot Robert Kubica gesorgt. Mit einem Abflug in der Curva do Sol beendet der Pole seinen ohnehin kurzen Arbeitstag nach nur acht Minuten - die erste Session hatte Kubica bereits verpasst, weil Williams dem Testfahrer und designierten Kubica-Nachfolger Nicholas Latifi einen Trainingseinsatz gönnte.
Besser läuft der Arbeitstag für Nico Hülkenberg. Der deutsche Renault-Pilot beendet das Training an seinem vorletzten Formel-1-Wochenende (mehr Infos hier) immerhin als Elfter.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / F1 TV / Mercedes

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