Niederlagen machen einen bekanntlich stärker. Es ist die Art von Einstellung, die auch Sebastian Vettel hat. Denn: Aufgeben gibt es nicht. Auch nach vier titellosen Jahren mit Ferrari liebäugelt er nicht mit einem Teamwechsel. „Nein, so ticke ich nicht. Wir sind ein Team, gewinnen und verlieren zusammen. Außerdem sehe ich die Entwicklung nicht negativ. Wir haben uns bisher in jedem Jahr gesteigert und konnten die Mercedes-Show beenden“, sagt der Heppenheimer im Sonderheft von AUTO BILD MOTORSPORT (ab jetzt im Zeitschriftenhandel). Und weiter: „Die Mission ist noch nicht beendet. Ich will mit Ferrari Weltmeister werden.“
Ferrari
Vettel will 2019 mit Ferrari Weltmeister werden
Ferrari hat 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurstitel gewonnen. Vettel ist also zum Erfolg verdammt. Ist das zu viel Druck? Vettel: „Der große Unterschied ist, dass Ferrari für mehr steht. Weil das ganze Land dahintersteht. Weil es etwas wie ein Glaube ist. Weil Enzo Ferrari eine Legende erschaffen hat. Die Kunst besteht darin, den Traum zu leben, aber sich davon nicht ablenken zu lassen.“

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Zu oft hat Vettel 2018 gepatzt. Doch an seiner Grundeinstellung will er auch nach der verkorksten Saison nichts ändern. „Risiko gehört zum Rennfahren“, bergründet der 31-Jährige. „Ich gehe bei keinem Rennen an den Start und denke, ich will Fünfter werden oder unter meinen Möglichkeiten bleiben. Wenn man sich zu sehr zurückhält, weil man nur an die WM denkt, ist man nicht erfolgreich. Mein Fahrstil hat mir schon vier WM-Titel und 52 Siege gebracht.“

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