Formel 1: Vettel gibt nicht auf
„Mission ist noch nicht beendet“

Sebastian Vettel steckt nach der verlorenen WM den Kopf nicht in den Sand. Das sagt der Deutsche im ABMS-Interview über seine Fehler und Zukunft.
- Michael Zeitler
Niederlagen machen einen bekanntlich stärker. Es ist die Art von Einstellung, die auch Sebastian Vettel hat. Denn: Aufgeben gibt es nicht. Auch nach vier titellosen Jahren mit Ferrari liebäugelt er nicht mit einem Teamwechsel. „Nein, so ticke ich nicht. Wir sind ein Team, gewinnen und verlieren zusammen. Außerdem sehe ich die Entwicklung nicht negativ. Wir haben uns bisher in jedem Jahr gesteigert und konnten die Mercedes-Show beenden“, sagt der Heppenheimer im Sonderheft von AUTO BILD MOTORSPORT (ab jetzt im Zeitschriftenhandel). Und weiter: „Die Mission ist noch nicht beendet. Ich will mit Ferrari Weltmeister werden.“

Vettel will 2019 mit Ferrari Weltmeister werden
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Zu oft hat Vettel 2018 gepatzt. Doch an seiner Grundeinstellung will er auch nach der verkorksten Saison nichts ändern. „Risiko gehört zum Rennfahren“, bergründet der 31-Jährige. „Ich gehe bei keinem Rennen an den Start und denke, ich will Fünfter werden oder unter meinen Möglichkeiten bleiben. Wenn man sich zu sehr zurückhält, weil man nur an die WM denkt, ist man nicht erfolgreich. Mein Fahrstil hat mir schon vier WM-Titel und 52 Siege gebracht.“
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