Formel 1: Vettel mit Mega-Qualifying
Pole-Position dank Hilfe aus Maranello

Ferrari-Star Sebastian Vettel rast zur Pole in Singapur - inklusive Mauerkontakt. Wie Ferrari zurückschlagen konnte und was das für den Grand Prix heißt.
Bild: Picture-Alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Sebastian Vettel muss zweimal durchatmen. Noch im Raum der Pressekonferenz tauscht er sein durchnässtes feuerfestes Unterhemd gegen ein Ferrari-Teamshirt. "Sixpack-Wettbewerb", ruft ein Journalist aus dem Publikum. Daniel Ricciardo, Dritter im Qualifying von Singapur, schüttelt den Kopf. "Lieber nicht", flüstert er. Eine locker-flockige Anspielung auf den Austausch von Penis-Grüßen im Vorfeld des Wochenendes auf dem Marina Bay Circuit.

Pole-Mann Vettel neben Verstappen und Ricciardo
Aber wie schaffte Ferrari die Wandlung vom Underdog am Freitag zum Dominator am Samstag? "Unsere Jungs in der Fabrik haben uns dabei geholfen", verrät Vettel. "Charles (Leclerc, Ferrari-Tester; d. Red.) saß die ganze Nacht im Simulator und hat die noch bestehenden Fragezeichen weggetestet." AUTO BILD MOTORSPORT weiß: Auch die Ferrari-Techniker an der Strecke schoben Nachtschichten, verließen das Fahrerlager erst kurz nach sechs Uhr in der Früh. Die Technikführung indes war schon gestern sicher, dass das Potential zur Pole im roten Renner vorhanden ist und nur heraus gekitzelt werden muss.

Ferrari hat rechtzeitig zum Quali den Speed gefunden
Der Deutsche geht nun optimistisch, aber nicht überheblich in den Nacht-GP am Sonntag um 14 Uhr deutscher Zeit: "In diesem Rennen kann so viel passieren. Wenn unser Auto heute gut war, dann ist das vielversprechend für Sonntag, aber es ist noch keine Garantie für ein gutes Ergebnis. Ich darf zuversichtlich sein. Aber mein erster Gegner ist Max, dann muss ich auf Ricciardo achten. An Hamilton denke ich dann nach dem Grand Prix."
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