Nach seinem Reifenplatzer in Silverstone hat Sebastian Vettel vor dem nächsten Rennen in Ungarn an diesem Wochenende nur noch einen Punkt Vorsprung auf WM-Konkurrent Lewis Hamilton (Mercedes). Der Brite konnte sein Heimrennen in Silverstone eindrucksvoll gewinnen. Als Trendwende nennt Mercedes-Sportchef Toto Wolff dabei den GP in Monaco, als weder Hamilton noch sein Teamkollege Bottas aufs Podium kamen. Wolff: "Wir hatten ein schreckliches Wochenende in Monaco, aber das gab uns eine gute Richtung vor. Manchmal braucht man schlechte Momente, um langfristig besser zu werden. Seitdem war es okay.“ Mehr als das. Vettels Vorsprung von mehr als 20 Punkten ist eingedampft.
Ferrari
Mercedes kann im Qualifying Extra-Power abrufen
Doch der Heppenheimer kennt die Schwachstelle seines Ferraris. „Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen“, analysiert der Deutsche. „Oberste Priorität hat das Qualifying. Mercedes kann da einen speziellen Motormodus fahren, den wir trotz unseres Updates (15 PS; d. Red.) noch nicht haben. In Silverstone hat das sechs bis sieben Zehntel gekostet.“
Verstappen schießt gegen Vettel: "Ricciardo größere Herausforderung als Vettel"
Im Rennen sei der Abstand geringer. Vettel: „In schnellen Kurven sind wir sogar besser als Mercedes. Aber wenn du nicht als Erster in die erste Kurve biegen kannst, ist jedes Rennen nur ein Kompromiss.“ Für den GP in Ungarn ist Vettel wieder optimistischer. Er erklärt: „Da spielt der Motor eine untergeordnetere Rolle. Auch die größere Hitze und das andere Streckenlayout sollten uns entgegenkommen.“