Der Podestplatz beim Großen Preis der Türkei hat Sebastian Vettel (33) sichtbar gut getan. Selbst unter der Maske stand ihm die gute Laune ins Gesicht geschrieben. So verriet der Trophäen-Fetischist denn auch: „Es war ziemlich viel Zeit vergangen seit meinem 120. Podest, daher habe ich mich sehr gefreut, wieder mal einen Pokal zu erhalten. Er steht jetzt auf meinem Küchentisch – außer jemand hat ihn mittlerweile weggeräumt.“ Der Küchentisch zu Hause in der Schweiz: Dort hatte der Deutsche bereits seine WM-Pokale aufgebaut. Seit Mexiko 2019 herrschte dort Trophäen-Flaute.
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Ferrari
Vettel ist Bahrain-Rekordsieger
Mit dem Istanbul-Pott ist auch die Motivation zurück im Hause Vettel. „Wir haben in den jüngsten Rennen gesehen, dass wir das Auto verbessern konnten, deshalb bin ich gespannt, wie konkurrenzfähig wir auf dieser Strecke sein können“, sagt er. Die Voraussetzungen stimmen: Mit vier Siegen ist der Ferrari-Star der erfolgreichste der aktuellen Piloten in Bahrain. Zuletzt stand er 2018 ganz oben auf dem Podium.
Doch in Gedanken ist Vettel längst auch bei seinem neuen Team Aston Martin. Ein Sondertest wie ihn Ferrari für Carlos Sainz plant, steht bei Aston Martin derzeit nicht zur Debatte.  Vettel: „Die Arbeit bei Aston Martin wird also erst im nächsten Jahr beginnen, und ich werde wohl erst dann wieder im Wagen sitzen, wenn wir einen Wintertest fahren. Wenn wir wirklich nur drei Wintertesttage haben werden, dann ist das sicher kurz, aber für alle gleich. Man kann auch in eineinhalb Tagen sehr viel lernen.“

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Formel 1: Höhepunkte und Tiefpunkte von Vettel mit Ferrari
Formel 1: Höhepunkte und Tiefpunkte von Vettel mit Ferrari
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Formel 1: Höhepunkte und Tiefpunkte von Vettel mit Ferrari

Von

Bianca Garloff