Formel 1 - China GP: Die besten Bilder

Formel 1: Vettel sucht die 100 Prozent

Binotto erneuert Vettels Nummer-1-Status

Trotz starkem Start in Shanghai: Sebastian Vettel sieht noch Luft nach oben. Was passiert, wenn es wieder zum Duell mit Charles Leclerc kommt?
Einmal Erster, einmal Zweiter: Sebastian Vettels Bilanz am ersten Trainingstag in China kann sich sehen lassen. Trotzdem findet der Deutsche: "Ich glaube, dass wir uns noch steigern können. Es gibt noch ein paar Ecken, wo man noch spürt, dass was fehlt - da sind wir noch nicht bei 100 Prozent, nicht am Ende der Fahnenstange", sagt Vettel.
So lief das Training: Dreikampf um den 1000. Sieg
Positiv für den Heppenheimer: "Wir wissen, wo es noch klemmt. Ob wir es finden, wird sich dann morgen zeigen. Das Potential ist aber auf jeden Fall im Auto." Weniger gefallen hat Vettel das Problem bei Teamkollege Charles Leclerc (Leck im Kühlsystem). "Es ist schade, dass wir dadurch die Infos von seinem Longrun verloren haben", sagt Vettel.

Sebastian Vettel am Freitag im Training zum China GP

Stichwort Leclerc: Kommt es dieses Wochenende wieder zum Duell der Teamkollegen und erneut zur Stallorder? "Das Thema wird heißer gekocht als gegessen", findet Vettel. "Für die Presse ist es natürlich eine interessante Frage, aber es gibt so viel, was im Rennen passieren kann und in welche Richtung es sich dann entwickelt. Wir haben ja auch letztes Mal gesehen: Wenn einer klar schneller ist, stehen wir uns sicher nicht im Weg."
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sieht es ähnlich wie Vettel: "Das Team hat immer Priorität, damit wir am Ende die maximale Ausbeute holen."
Der Italiener unterstreicht aber trotz Leclercs starker Performance in Bahrain noch einmal Vettels leichten Nummer-1-Status: "Wie ich schon vor der Saison gesagt habe: Wenn es zu einer 50:50-Situation kommt, in der wir eine Entscheidung treffen müssen, hat Sebastian den Vorteil - ganz einfach, weil er mehr Erfahrung mit dem Team und in der Formel 1 hat." Binotto erklärt: "Sebastian hat vier Titel gewonnen. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er wieder um den Titel kämpfen wird."
Der Ferrari-Chef betont aber auch, dass die interne Hierarchie nicht unantastbar ist. "Sollten sich die Dinge in ein paar Rennen aus irgendwelchen Gründen ändern, dann könnten wir unsere Haltung überdenken. Das ist mit beiden Fahrern so abgesprochen." Binotto hält die ganze Diskussion ohnehin für überflüssig: "Der Fahrer, der klar schneller ist, wird sowieso den Vorteil haben", glaubt der Teamchef.

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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