Formel 1: Vettel Vierter in Monaco
Durststrecke geht weiter

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Ferrari war in Monaco weit weg von der Form eines Titelanwärters. Sebastian Vettel kam hinter einem Force India ins Ziel und verpasste so das Podest.
Bild: Frederik Hackbarth
Vom großen Herausforderer Ferrari ist in der Formel 1 im Moment nicht viel zu sehen. Sebastian Vettel verpasste das Podest, Kimi Räikkönen schrottete seinen Wagen und schied früh aus. Die ruhmreiche Scuderia muss weiter auf den ersten Sieg seit Michael Schumacher 2001 beim Klassiker in Monte Carlo warten, und Vettel auf seinen ersten Sieg in dieser Saison. „Wir sind natürlich nicht glücklich. Selbst wenn es schwer zu überholen ist, erwarte ich selbst von mir, dass ich irgendwie vorbeikomme“, betonte Vettel.

Vettel hatte am Sonntag viel Verkehr, hing oft fest
Nüchtern, aber nicht niedergeschlagen analysierte der 28 Jahre alte Heppenheimer nicht mal eine Stunde nach Ende des ereignisreichen Klassikers am Sonntag im Motorhome der Scuderia sein Rennen. Platz vier, mehr war für den vom selben Rang aus gestarteten Hessen einfach nicht drin. Selbst wenn er versucht hatte, als erster der Spitzengruppe mit den Intermediates auf der abtrocknenden Strecke nach vorn zu fahren. „Das hat nicht geklappt. Eine verpasste Gelegenheit, die man akzeptieren muss“, resümierte Vettel.

Als Vierter verpasste der Deutsche das Podium knapp
Also wieder nichts mit einem Sieg für Ferrari in Monaco, der letzte liegt 2001 durch Michael Schumacher zurück. Und auch in diesem Jahr klappt es noch nicht mit dem ersten Platz für den viermaligen Weltmeister. Vor einem Jahr hatte er zu diesem Zeitpunkt immerhin einen Grand-Prix-Erfolg geschafft. „Es wäre unfair das zu vergleichen. Im vergangenen Jahr waren wir im Niemandsland“, sagte er mit Verweis auf die größeren Rückstände auf die Spitze. In diesem Jahr aber geht es knapper zu, längst hat sich aber auch Red Bull in den Titelkampf der Fahrer und Konstrukteure eingeschaltet.
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