Formel 1: Die besten Bilder des Eifel Grand Prix am Nürburgring 2020

Formel 1: Vettels Ferrari wieder langsamer

Vettel-Idee: Aus der roten in die grüne Hölle

Sebastian Vettel startet in den Eifel-GP von Platz elf – sieben Ränge hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc.
Bei Ferrari geht das Rätselraten über den Performance-Unterschied zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc weiter. Während der Deutsche auf Platz elf liegend im zweiten Qualifying-Abschnitt ausscheidet, schafft es der junge Monegasse am Ende sogar auf Platz vier.
So lief das Qualifying: hier klicken
Der Zeitunterschied in Q2: fünf Zehntelsekunden. „Ich habe die Zeit im ersten Sektor verloren, ich weiß aber nicht warum“, zuckt Vettel mit den Schultern. „Vielleicht waren die Reifen bei mir noch nicht so richtig auf Temperatur. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass da noch so viel mehr drin gewesen wäre.“

Vettel war eine halbe Sekunde langsamer als Leclerc

©Ferrari

Warum fährt Leclerc dann trotzdem so viel schneller? Offenbar rast er mit weniger Abtrieb als Vettel, hat deshalb mehr Topspeed. Eine Beobachtung, die McLaren-Teamchef Andreas Seidl bestätigt. „Die Ferrari-Performance hat mich schon heute morgen überrascht. Aber das hatten wir ja schon öfter, dass Ferrari vor allem mit Leclerc gute Runden hinlegt, aber wenig Abtrieb fährt und daher im Rennen mit den Reifen zu kämpfen hat.“ Wie in Mugello, als Leclerc rasch nach hinten durchgereicht wurde.
Vettel jedenfalls wirkte zwar enttäuscht, betonte aber auch: „Die größte Herausforderung morgen wird das Reifenmanagement.“ Der Hesse ist auf Rang elf der erste, der seine Pneus am Start frei wählen darf. „Vielleicht ist das ein Vorteil“, hofft er. RTL-Experte Christian Danner glaubt das allerdings nicht. „Die Medium-Reifen bekommst du am Start nicht warm. Das wird sich bei den niedrigen Temperaturen kaum lohnen, damit loszufahren.“
Weil's wieder nicht läuft wie gewünscht, hat Vettel eine andere Idee. Aus der roten Hölle ab in die grüne... „Es wäre schön, wenn wir nach links abbiegen würden vor der letzten Kurve und die Nordschleife fahren würden – aber ich denke, das wird für immer ein Traum bleiben…“
Auch wenn an diesem Wochenende diverse Fahrer wie Carlos Sainz, Kimi Räikkönen, Daniel Ricciardo, Esteban Ocon oder George Russell in privaten Fahrzeugen schnelle Runden auf der Nordschleife drehten; für die Königsklasse ist die 20,8 Kilometer lange Berg- und Talbahn nicht geeignet. Zuletzt fuhr die Formel 1 dort 1976, als Niki Laudas schwerer Feuerunfall passierte. 

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Fotos: Ferrari

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