Formel 1: Die wichtigsten Hersteller in der Geschichte

Formel 1: Wann kommt Porsche?

Lambo-Boss empfiehlt die Formel 1

Lamborghini-Präsident Stefano Domenicali spricht über die Formel 1. Warum sie für Lamborghini noch nicht in Frage kommt und wieso für Porsche schon.
Er war früher selbst Teamchef bei Ferrari, führt als Präsident heute die italienische Nobelmarke Lamborghini. Für viele Fans wäre es deshalb ein Traum, wenn der Italiener die Kultmarke zurück in die Königsklasse bringen würde.
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Ein realistisches Szenario ist das aber (noch) nicht. „Klar, ich bin Motorsportler“, sagt Domenicali im Interview mit AUTO BILD. „Und die Formel 1 ist die beste Plattform, die es dort gibt. Aber die Prioritäten für Lamborghini sind andere. Ferrari wurde im Rennsport geboren. Lamborghini nicht. Und das Investment, das nötig ist, um teilzunehmen – nicht um zu siegen – ist zu hoch. Solange es in der Formel 1 eine Zweiklassen-Gesellschaft gibt, ist das kein Spielfeld für uns. Wenn wir einsteigen, dann müssen wir auch stark sein und gewinnen können.“

Stefano Domenicali glaubt: Porsche sollte in die Formel 1

Daran können auch die Versuche von Formel-1-Sportchef Ross Brawn nichts ändern, der auch öffentlich in Interviews immer mal wieder um Lamborghini wirbt.
Domenicali: „Das ehrt mich auch. Wir diskutieren oft darüber, dass das sicher interessant wäre. Aber es ist derzeit nichts, was ich meinen Anteilseignern gegenüber erklären könnte. Wenn es nur nach mir ginge, wäre ich morgen mit Lamborghini in der Formel 1. Aber so funktioniert das nicht. Ich habe ja auch Verantwortung gegenüber meinen Leuten."
Allerdings: Seinen größeren Konzern-Brüdern von Porsche würde er den Einstieg empfehlen. „Natürlich wäre die Formel 1 eine fantastische Plattform für die Volkswagen-Gruppe“, gibt Domenicali zu. „Und auch die Formel 1 würde ihren Wert dadurch erhöhen. Aber es kommt auf den richtigen Moment und das richtige technische und finanzielle Umfeld an.“
Mit seinem eigenen Motorsportprogramm ist Domenicali derzeit zufrieden: „Mit dem GT3-Fahrzeug sind wir derzeit sehr erfolgreich unterwegs. Und der Super Trofeo ist der zahlenmäßig erfolgreichste Markenpokal, den es gibt. Das wollen wir stabilisieren. Investments in andere Serien haben zur Zeit keine Priorität für uns. Worüber ich aber nachdenke, ist eine Motorsportplattform für den Urus. Etwas absolut Innovatives. Darüber diskutieren wir intern schon.“

Formel 1: Die wichtigsten Hersteller in der Geschichte

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-alliance; Hersteller

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