Die Szene fiel auf: Nach seinem Triumph in Australien nahm Sebastian Vettel ausgerechnet seinen ehemaligen Teamrivalen Mark Webber in den Arm. Webber hatte auf dem Podium die Interviews geführt und bekam als einer der Ersten Vettels Freude zu spüren. Allein: Der Australier, der von 2009 bis 2013 Vettels Teamkollege war, weiß, warum der Ferrari-Star so überschwänglich reagierte. In der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT sagt Webber: „Für mich war Sebastians Suíeg in Australien kein Glück.“ Hintergrund: Vettel übernahm beim Australien GP zwar erst nach einem taktischen Fehler von Mercedes die Führung. Aber: Lewis Hamilton hatte vor dem Reifenwechsel seine Pneus zu hart beansprucht und wurde vom Ferrari-Piloten entsprechend unter Druck gesetzt.

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„Reifenmanagement ist Sebastians Spezialität“, erklärt nun Webber und meint: „In Bahrain wird Ferrari noch besser sein, weil die Temperaturen da noch höher sind und die Hinterreifen stark belastet werden.“ Allerdings warnt der Ex-Formel-1-Pilot auch vor den Silberpfeilen: „Ferrari darf jetzt nicht nachlassen und muss das ganze Jahr über hart arbeiten. Mercedes’ Entwicklungstempo wird nur schwer zu schlagen sein.“
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Ferrari
Dennoch glaubt der Ex-Porsche-WEC-Pilot an einen Vettel-Titel. „Sebastian kann dieses Jahr Weltmeister werden, denn er ist mental zurück. Letztes Jahr fehlte ihm ohne die Chance auf Siege die Motivation. Deshalb war dieser Triumph für ihn so wichtig.“ Webber sieht indes auch in den neuen Autos einen Grund für Vettels wiedergewonnene Stärke. Webber: „Die neuen Autos haben für Sebastians Wiedergeburt gesorgt. Als Fahrer kann er wieder einen größeren Unterschied machen, weil die Autos am Limit viel schwerer zu fahren sind. Und es ist eine seiner Spezialitäten, mit dem Auto im Grenzbereich zu spielen."
Die ganze Ferrari-Story lesen sie in der neuen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT, ab heute im Kiosk erhältlich.