Formel 1: Wehrlein zuversichtlich
„Bahrain sollte uns noch mehr liegen“

Pascal Wehrlein geht in Bahrain für Manor in sein zweites Rennwochenende. Beim Australien GP hat der DTM-Champion einige Lehren gezogen.
Bild: Picture-Alliance
Deutschlands neuer Formel-1-Pilot war in Australien einer der Fahrer des Rennens. Von Startplatz 21 raste Manor-Pilot Pascal Wehrlein in der ersten Runde bis auf Platz 14 vor. „Als ich neben Fernando Alonso war, habe ich überhaupt erst gemerkt, wie gut ich gestartet bin“, strahlte Wehrlein heute in Bahrain.

Wehrlein im Konzert der Großen bei der Bahrain-PK
Noch drücken aber zwei Probleme die Performance. Der Bolide bringt die Reifen nicht auf Temperatur. „Die erste Runde auf den supersoften Reifen war langsamer als die schnellste mit soft. Die zweite war eine Sekunde schneller, deswegen wollten wir auch zwei Runden im Qualifying fahren“, erklärt Wehrlein den strategischen Fehlgriff im Quali. Eine Taktik, die sich aber nicht auszahlte. „So hatten wir keine Zeit mehr für einen zweiten Satz, der immer nochmal schneller ist.“
Wehrleins Formel-1-Debüt: Rückblick auf das erste Mal
Der zweite Knackpunkt ist der Reifenverschleiß. Hier ist der 21-Jährige für den Großen Preis von Bahrain aber zuversichtlich: „Die Autos sind noch ziemlich neu und ich denke man kann noch viel probieren mit dem Setup.“

Auch in Bahrain will Manor wieder Funken versprühen
Der Spaßfaktor ist hoch. Auf einer Skala von eins bis zehn ordnet Wehrlein ihn auf AUTO BILD MOTORSPORT-Nachfrage auf sieben ein. „Mehr Spaß würde es nur machen, um Siege zu kämpfen. Aber das ist dieses Jahr nicht mein Ziel. Ich will das Team nach vorne bringen und mich als Fahrer weiterentwickeln.“
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