Formel 1: Weiter Rätsel um Alonso
Honda-Toro-Rosso-Deal rückt näher

Spannender Poker zwischen McLaren, Toro Rosso, Honda und Renault - denn davon hägt Fernando Alonsos Zukunft ab. ABMS erklärt die Hintergründe.
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- Frederik Hackbarth
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Sein 13. Platz im Qualifying von Monza juckte Fernando Alonso nicht. Schon in der langen Regenpause hatte der Spanier mit breitem Grinsen berichtet: „Ich bin ganz entspannt. Egal, was heute noch passiert - mich betrifft es ja nicht wirklich. Ich habe sowieso schon 35 Startplätze Strafe.“ Einmal mehr Galgenhumor bei Alonso, der wegen des Einbaus diverser neuer Motorteile nach hinten muss.

Flavio Briatore leitet noch immer Alonsos Geschicke
Wie AUTO BILD MOTORSPORT bereits vor einer Woche berichtete, hat Alonso für diesen Fall Williams im Visier, die mit Mercedes-Power fahren und nächstes Jahr auch auf das Getriebe der Weltmeister zurückgreifen dürfen.

Besorgt um Renaults Konkurrenzfähigkeit: Alain Prost
Und das muss er auch. Christian Horner, Teamchef von Renaults aktuellem Nummer-1-Kunden Red Bull gibt mit Blick auf Schwester-Rennstall Toro Rosso zu bedenken: „Jeder Tag zählt und die Zeit wird langsam knapp. Toro Rosso muss ja noch ein Auto und Getriebe um den Motor bauen und die Schlüsselrichtung der Konstruktion für 2018 muss in dieser Phase der Saison festgelegt werden.“

Die Verhandlungen entscheiden über Alonsos Zukunft
Ob Alonso ein McLaren-Wechsel zu Renault allerdings weiterhilft, wagt Prost zu bezweifeln: „Er muss wohl akzeptieren, dass er wahrscheinlich auch nächstes Jahr keine Siege einfahren kann. Und das ist sehr schwer für einen Fahrer seines Kalibers.“
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