Die abertausend Max-Verstappen-Fans bekommen 2020 endlich ihren eigenen Grand Prix. Zandvoort kehrt nach 35 Jahren wieder in den Formel-1-Kalender zurück. 1985 hatte beim Abschied Niki Lauda sein letztes Rennen gewonnen.
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Der 4,320 Kilometer lange Kurs mit vielen Bergauf- und Bergab-Passagen und 15 Kurven zwischen den Dünen ist zwar fahrerisch extrem anspruchsvoll. Aber wirklich viele Überholmöglichkeiten bietet er nicht.
Zandvoort
Zandvoort 1961: Kein Fahrer fiel aus
Der Direktor des Rennens, Jan Lammers (er fuhr von 1979 bis 1992 selbst 23 Formel-1-Rennen), bestätigt, dass die Strecke daher umgebaut werden wird. Konkret gibt es zwei große Änderungen. Die Arie-Luyendyk-Bocht (benannt nach dem zweimaligen niederländischen Indy-500-Sieger), der langgezogene Rechtsknick am Ende der Runde, soll verändert werden. Genau genommen soll er eine Neigung von 17 Grad bekommen – und damit ähnlich überhöht sein wie die letzte Kurve in Interlagos. Lammers: „So erhoffen wir uns mehr Überholmanöver in der Tarzan-Kurve.“
Zweitens soll die Boxeneinfahrt so umgebaut werden, dass sie noch schneller befahren werden kann. Ein Reifenstopp soll nur 14 Sekunden dauern – von Boxeneinfahrt bis Boxenausfahrt. Das wäre sehr kurz und könnte die Teams dazu bringen, einen zusätzlichen Reifenstopp einzulegen.
Die Auslaufzonen werden indes nicht vergrößert. „Es wird ein Kurs sein, auf dem es wichtig ist, keine Fehler zu machen. Er wird nicht viel verzeihen“, so Lammers.
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