Formel 1: Rosberg-Ehrenrunden in Monaco

Formel 1: Zeitreise für Vater und Sohn

Rosberg-Demo in Weltmeister-Autos

Besondere Ehre für Keke und Nico Rosberg: Das Weltmeister-Gespann dreht in Monaco Ehrenrunden in den WM-Autos von 1982 und 2006. Alle Bilder:
Nico Rosberg wird zum Demo-Weltmeister: Vergangenen Samstag sitzt der Deutsche in Berlin für Demonstrationsrunden noch im neuen Formel-E-Auto, am Donnerstag in Monaco nimmt Rosberg dann wieder in seinem Weltmeister-Silberpfeil W07 von 2016 Platz - und erhält dabei Unterstützung von Vater Keke. Rosberg senior klettert ebenfalls in seinen Weltmeister-Williams FW07C aus dem Jahr 1982.
Zwischen den beiden Formel-1-Trainings macht das Vater-Sohn-Gespann den Grand-Prix-Kurs unsicher: „Ich habe es sehr genossen, mit meinem Vater auf der Strecke zu sein“, strahlt Rosberg junior, der selbst die Idee zu dem Auftritt hatte. „Ich weiß, wie sehr die Fans die Historie des Sports mögen und auch, dass die oft ein bisschen zu kurz kommt. Deswegen habe ich immer gehofft, dass wir mal zusammen auf die Strecke können.“

Familientreffen: Sina, Nico, Vivian und Keke Rosberg

Allein: Bevor es soweit war, musste Sohnemann Nico seinen Papa erst mal überreden. „Das war gar nicht so einfach. Ich musste es strategisch angehen“, lacht der Jüngere der Rosbergs. „Mein Vater hat immer versucht, den ganzen Rummel in der F1 zu vermeiden. Das geht hier natürlich schwer. Aber jetzt ist er auch happy, dass wir es gemacht haben. Er hatte seinen Spaß.“
Bleibt die entscheidende Frage: Wer von den beiden Rosbergs war denn nun schneller? Nico schmunzelt: „In der letzten Runde habe ich mir etwas Sorgen gemacht, weil mein Vater echt anfing in den Kurven zu pushen: Ich dachte nur: 'Dad, mach mal langsam. Wir müssen nur irgendwie zum Ende kommen und alles ist gut...'“

Frech: In der Schikane überholt Nico Papa Keke

Auch selbst spürt der Ex-Mercedes-Pilot wieder das Kribbeln. „Ich hatte gleich wieder das Gefühl, dass ich sofort eine Qualirunde fahren kann und wieder da bin wie in meinen besten Tagen“, verrät Rosberg, der sich dann sogar ein „schönes Überholmanöver“ mit rauchenden Vorderrädern gegen seinen familieninternen Kontrahenten vor der Schikane leistet. Auf den Comeback-Geschmack ist er aber nicht gekommen: „Ich bin sehr zufrieden - mit meinen Entscheidungen und damit wo ich im Leben stehe. Ich habe eine wirklich gute Zeit.“
Die besten Bilder von der Rosberg-Doppel-Demo in unserer großen Galerie:

Formel 1: Rosberg-Ehrenrunden in Monaco

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Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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