Formel 3: Flörsch bleibt in Formel-3-EM
"Video von meinem Crash ist surreal"

Sophia Flörsch fährt 2019 die komplette Saison im Formula European Masters, der Nachfolge-Serie der F3-Europameisterschaft im DTM-Rahmenprogramm.
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Für Deutschlands weibliche Nachwuchshoffnung Sophia Flörsch soll es 2019 in der Formula European Masters weitergehen. In der Serie, die das Erbe der Formel-3-Europameisterschaft im DTM-Rahmenprogramm antritt, könnte Flörsch Anfang Mai ihr Comeback nach dem Horror-Crash von Macau geben, mit dem sie es Mitte November weltweit in die Schlagzeilen schaffte. So jedenfalls heißt es heute in einer Pressemitteilung der Serie.
Familie Flörsch selbst rudert gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT allerdings zurück: "Wir sind guter Hoffnung, dass ein Vertrag zustande kommt", sagt Sophias Vater Alexander Flörsch zu ABMS. "Alle arbeiten daran. Nur haben wir Dezember, eine verletzte Fahrerin und noch einige Punkte zu klären. Mal sehen." Scheint also ganz so, als sei die Serie mit der Veröffentlichung vorgeprescht. Immerhin: Über ihren Unfall in Macau spricht Flörsch in der Aussendung auch.

Schon bald kann Sophia Flörsch wieder voll trainieren
Gut möglich, dass sie das dann in der Formel-3-Nachfolgeserie im Rahmen der DTM tut. "Wenn meine Reha gut verläuft und ich nicht mit einem Rückstand in die Saison gehe, ist mein Ziel, regelmäßig in die Top-5 zu kommen und auch den einen oder anderen Sieg zu feiern", so Flörsch in der Pressemitteilung. Ihrem Team, Van Amersfoort Racing, will sie für 2019 treu bleiben. Flörsch: "Ich fühle mich dort richtig wohl und das Auto ist optimal. Als Nachwuchsfahrer kann man da unheimlich viel lernen."
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