Formel Clienti: Ferrari-F1-Rennen
Hauptsache Ferrari

In Ferraris Formel-Clienti-Programm können sich Edelfans einen wahren Lebenstraum erfüllen. Am vergangenen Wochenende fuhren sie am Hockenheimring.
Bild: Hersteller / Privat
Eine Garage voller Formel-1-Ferrari. Ganz vorn steht die Startnummer 5. Michael Schumachers letzter roter Renner. 2006 wurde der Rekordweltmeister damit Vizechampion. Anschließend wurde der 248F1 zwar ausgemustert, aber nicht in Rente geschickt. Mittlerweile gibt der Deutsche Hubert Haupt in Schumachers ehemaligem Auto Gas. Im Rahmen der Ferrari Racing Days kam er am Wochenende auch nach Hockenheim.

Hubert Haupt im Ferrari 248F1
Gewartet und gebunkert werden die Autos in einer Abteilung des Formel-1-Teams in Maranello. Haupt: „Ein perfekter Service, und ich kenne keinen Hersteller, der etwas Vergleichbares anbietet."
Dabei ist Haupt einer der wenigen, die so ein Auto auch richtig schnell bewegen können. 1991/92 fuhr er als Audi-Werkspilot in der DTM, 2001 noch mal bei Opel. Aktuell bestreitet er auch Langstreckenrennen im Mercedes AMG GT3. Gegen Michael Schumacher fuhr der Immobilien-Unternehmer 1991 sogar einmal in der DTM. „Zu der Zeit kannten wir uns. Deshalb ist es jetzt schon eine Ehre, seinen letzten Formel-1-Ferrari besitzen zu dürfen."

Die Ferrari-F1-Serie: Formel Clienti
Etwas mehr als eine Sekunde fehlt Haupt auf die Rundenzeiten der Profis. Und auch die Optik stimmt nicht ganz. „Ich hab mal ein paar Fotos verglichen. Michael ist kleiner und saß eine ganze Ecke tiefer. Deshalb hatte er seinen Kopf nicht ganz so in der Luft."
Ein unbezahlbarer Vergleich. Über Geld sprechen will Hubert Haupt auch deshalb nicht. Für ihn zählt der ideelle Wert, Schumachers letztem Ferrari-Pferd die Sporen zu geben.
Service-Links
