Formel E: Autonome Serie
Halb Fahrer, halb Technik

Die Roborace-Rennserie wollte eigentlich mit autonomen Rennautos fahren. Jetzt brauchen sie doch einen Fahrer. Die neuesten Entwicklungen.
- Michael Zeitler
Ganz ohne Rennfahrer geht es halt doch nicht. Die Roborace-Rennserie wird nun doch – zumindest teilweise – auf Piloten zurückgreifen und nicht ausschließlich mit voll autonomen Rennautos starten. Geschäftsführer Lucas di Grassi, der für Audi Sport Abt Schaeffler selbst in der Formel E fährt, erklärt: „Die anfängliche Idee war, es in Saison eins mit dem Robocar zu versuchen. Allerdings wird der Unterschied zwischen menschlichem und autonomem Fahren deutlich eindrucksvoller, wenn ein Pilot aus dem Fahrzeug aussteigt und das Auto anschließend allein weiterfährt.“
Di Grassi fügt an: „Dazu kommt: Motorsport braucht eine menschliche Komponente. Es soll auch bei uns um Menschen und ihre Maschinen gehen.“

Der Unterschied zwischen dem alten und neuen Roboracer
Daher soll jetzt auch nicht der pfeilförmige Roboracer zum Einsatz kommen, wo kein Fahrer Platz hat. Sondern der DevBot 2.0, ein Modell, das auf den Testträger basiert und sich von einem LMP3-Sportwagenprototyp ableitet. Es sind insgesamt vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 540 Kilowatt (734 PS) verbaut.
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Derzeit werden mehrere Fahrzeuge aufgebaut. Noch 2019 soll das erste Rennen ausgefahren werden. Zwei Teams haben sich schon eingeschrieben, dazu kommt das Open-Source-Team, an dem sich die Öffentlichkeit beteiligen kann.
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