Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Formel E: Autoscooter statt Racing

Abt: „Es fehlt der Respekt“

Das Formel-E-Rennen in Chile war spannend, aber auch geprägt von zahlreichen Rempeleien. Daniel Abt kritisiert seine Gegner scharf.
Nach seinem 14. Platz in Chile ist Audi-Pilot Daniel Abt sauer auf seine Konkurrenten: „Das ist Autoscooter und hat mit Rennfahren nichts zu tun“, beklagt er sich im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT. „Recht, links, vorne, hinten – alles am Auto war Schrott. Manche fahren in der Haarnadelkurve einfach geradeaus und spießen dich auf.“
So lief das Rennen in Santiao de Chile: hier klicken

Daniel Abt hatte in Chile wenig zu lachen

Die Formel E fährt mit recht stabilen Formelautos auf Straßenkursen – zwei Faktoren, die Kollisionen natürlich fördern. Doch das will Abt so nicht stehen lassen: „Schau dir die IndyCar an. Die fahren auch auf Stadtkursen und haben stabile Autos. Aber da gibt es klare Regeln. Wenn einer außen fährt, dann drückt der andere den nicht einfach gegen die Wand. Bei uns gibt es nur wenige Strafen und dementsprechend macht jeder, was er will. Es ist einfach kein Respekt da.“
Allerdings: Auch Abt löste eine Kollision aus. „Ich hab’s selber auch noch verkackt und den Massa umgedreht. Wir werden hier erzogen, so zu fahren, weil wenn man es nicht macht, bist du hier der Depp“, so Abt.
Obwohl er nach Chile auf Tabellenplatz 15 zurückgerutscht ist (30 Punkte liegt er hinter dem Führenden Stoffel Vandoorne), gibt er noch nicht auf. „Wir sind in Mexiko in der dritten Qualigruppe, vielleicht hilft uns das.“

Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Fotos: Picture Alliance

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