Formel E: Berlin e.Prix ein Erfolg
Abt lobt Heimrennen

Die Formel E raste am Samstag durch Berlin, mitten am Alexanderplatz - trotz einiger Kritik am Auf- und Abbau bekam das Rennen am Ende viel Lob.
Bild: Picture-Alliance
„In meinen Augen war es kein Plan B“, sagte der deutsche Pilot Daniel Abt über die Strecke nahe des Alexanderplatz, „sondern ein Plan A.“ Hintergrund: Der Kurs war vom Flughafen Tempelhof wegen der Flüchtlingsunterkünfte in die Innenstadt verlegt worden. Abt: „Genau das brauchte die Formel E. Die Strecke am Flughafen Tempelhof war vielleicht technisch etwas anspruchsvoller, aber dieser Kurs führte mitten durch die Stadt, nah am Publikum vorbei. Das entspricht viel eher dem Konzept der Rennserie. Und beim Heimrennen dann auch noch auf dem Podest gefeiert zu werden, was das Nonplusultra.“
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„Die Begeisterung der Piloten und Zuschauer war groß“, sagte auch Horst Seidel, Leiter Motorsport beim veranstaltenden ADAC Berlin-Brandenburg. 18.000 Fans hatten die Fahrer auf mehreren Tribünen entlang der 1927 Meter langen Strecke angefeuert.

Tolle Stimmung in Berlin: Abt feierte auf dem Podium
FIA-Präsident Jean Todt war extra aus Paris angereist, wo das letzte Formel-E-Rennen stattgefunden hatte. Zu AUTO BILD MOTORSPORT sagte er: „Ich bin beeindruckt von der Kulisse und dem spannenden Rennen. Berlin ist ein Muss im Formel-E-Kalender.“ Serienpromoter Alejandro Agag stieß am Abend mit Champagner auf das gelungene Event an. „Es war eine goldrichtige Entscheidung aus Tempelhof in die Innenstadt zu ziehen.“
Das Finale der Elektroserie findet Anfang Juni in London statt.
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