Formel E: Di Grassi siegt in Malaysia
Deutsches Team ABT triumphiert

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ABT-Pilot Lucas di Grassi gewinnt chaotischen ePrix von Putrajaya: Drama gibt es nicht nur um Renault e.dams, sondern an allen Ecken und Enden.
Bild: Picture-Alliance / e.dams
Verrückter ePrix in Putrajaya: An allen Ecken gab es beim zweiten Formel-E-Rennen der Saison dramatische Szenen. Folglich gewann am Ende mit Lucas di Grassi der Pilot, der die wenigsten Probleme hatte. Für den Brasilianer in Diensten des deutschen Teams ABT Schaeffler Audi Sport war es der erste Sieg des Jahres und nach dem Debüt der Serie in Peking im vergangenen Jahr der zweite Erfolg in seiner Formel-E-Karriere. Auf Rang zwei kam Sam Bird (DS Virgin) ins Ziel. Wie chaotisch der ePrix war, zeigt der dritte Platz von Robin Frijns (Andretti), der nach einem Mauerkuss drei Runden lang mit komplett krummer Lenkung um den Kurs rollte. Und auch Stephane Sarrazin (Venturi) kam noch auf Rang vier, obwohl er als Zweiter einen Startabbruch verursachte und dem Feld hinterfahren musste.
Buemi von Technik gestoppt

Strahlender Sieger: Lucas di Grassi durfte sich nach seinem Sieg im zweiten Saisonrennen feiern lassen
Bis zur 15. Runde verlief das Rennen normal, doch dann begann das Chaos: Der Führende Sebastien Buemi blieb plötzlich stehen. Der Schweizer bekam Software-Probleme an seinem Boliden und verlor die Führung. Nach kurzer Zeit konnte Buemi sein Fahrzeug allerdings erneut starten und fuhr sofort in die Box, wo schon Teamkollege Nicolas Prost war, der wegen Temperaturproblemen frühzeitig zum Wagenwechsel gerufen wurde. Kurze Zeit später kamen auch die anderen Sieganwärter in die Box und schöpften nach Buemis Problem neue Hoffnung. Als Führender ging Loic Duval zum Service, doch sein Stopp dauerte viel zu lange und er fiel hinter di Grassi und Felix da Costa zurück.
Chaos in Putrajaya

Di Grassi hielt sich am Samstag aus allem heraus: Am Ende der Schlüssel zum Erfolg in Malaysia
Der Portugiese rollte aus, bekam sein Auto aber wie Buemi wieder zum Laufen - und blieb noch einmal stehen. Doch auch ein zweites Mal sprang sein Bolide wieder an und der DTM-Pilot konnte sogar noch auf Rang sechs ins Ziel fahren. In Runde 30 kam schließlich das Aus für Duval, der mit gebrochener Aufhängung langsamer wurde und nach der Haarnadelkurve ganz stehen blieb. Zuvor überholte Frijns den langsamen Boliden im Linksknick außen - und fuhr dabei gegen die Wand. Der Niederländer hatte somit scheinbar einen sicheren Podestplatz weggeworfen, weil seine Lenkung auf der Geraden komplett schief stand und er kaum noch um Linkskurven herumkam. Doch das Schicksal sollte sich erneut wenden. Di Grassi ging als Führender in die letzte Runde und hatte einen guten Vorsprung auf Jerome D'Ambrosio (Dragon), der aber noch weitaus mehr Energie zur Verfügung hatte.
Deutsche Fahrer in den Punkten

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