Keine Nation stellt so viele Formel-E-Fahrer wie Deutschland. Es sind auch in der am 15. Dezember in Riad beginnenden fünften Saison vier deutsche Piloten. Allerdings zwei neue: Bei Mahindra dockt Ex-DTM-Meister Pascal Wehrlein an, bei Dragon Maximilian Günther aus der Formel 2. Raus sind dafür Nick Heidfeld und Maro Engel.
Engel
Engel fuhr in der letzten Saison für Venturi
Heidfeld bleibt als Mahindra-Entwicklungsfahrer zumindest im Formel-E-Umfeld dabei. Aber auch Engel hat noch Kontakte zu seinem Ex-Team Venturi: „Bei Venturi habe ich viele Freundschaften geschlossen, bin da auch noch in Kontakt mit dem Team und mit dem einen oder anderen Teammitglied. Genauso wie bei HWA, da sind viele Leute, mit denen ich in der DTM oder im GT-Bereich zusammengearbeitet habe. Deswegen drücke ich ihnen auch die Daumen und schaue mir das an“, sagt er zu AUTO BILD MOTORSPORT.
Engel fuhr zwei Jahre für Venturi in der Formel E, wurde in Paris 2018 Vierter. Der 33-Jährige ist daher enttäuscht, dass er nicht mehr dabei ist: „Natürlich ist es schade, Stand jetzt nicht in der Formel E aktiv zu sein. Es ist eine Rennserie, die mir persönlich viel Spaß gemacht hat und die sich natürlich wahnsinnig entwickelt hat. Ich glaube, dass das letzte Jahr mit Venturi unterm Strich auch ein erfolgreiches Jahr war. Jetzt gilt meine Konzentration voll den GT-Aufgaben mit AMG. Mal schauen, was die Zukunft betrifft, aber ich werde die Serie sehr intensiv verfolgen.“