Prächtige Kulisse, wenig Zuschauer: In London hat die spannungsgeladene Zukunft des Rennsports begonnen. Big Ben und das London Eye waren Zeuge, als die Formel E mit mehreren Spark-Renault SRT-01E ein paar Runden auf der Westminster Bridge drehte. Weniger als drei Monate vor dem ersten Rennen in Peking fiel damit der offizielle Startschuss für erste rein elektrische Rennserie der Welt. Anschließend feierten rund 500 geladene Gäste – unter ihnen die Rennsportlegenden Alain Prost, Damon Hill und Sir Frank Williams – ein rauschendes Fest im Londoner Roundhouse.Zum Launch Event in der britischen Hauptstadt wurden zudem einige Neuigkeiten vermeldet: So findet das Finale der ersten Formel-E-Saison am 27. Juni 2015 nicht im Herzen der Stadt, sondern im Battersea Park im Südwesten Londons statt. Mit dabei sein wird dann außer Katherine Legge eine weitere Frau: Ex-Formel-1-Pilot Jarno Trulli gab für sein Team TrulliGP die Verpflichtung der Italienerin Michela Cerruti, 2013 unter anderem in der europäischen Formel 3 aktiv, bekannt. Alain Prost als Mitbesitzer des Rennstalls e.adams-Renault baut dagegen auf die Dienste seines Sohnes Nicolas sowie die des Schweizers Sébastien Buemi. Nach der Vertragsunterzeichnung von Bruno Senna bei Mahindra Racing kommt es damit gut 20 Jahre nach dem Tod von dessen Onkel Ayrton zu einer Neuauflage des legendären Duells Prost gegen Senna.

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Fans können für "Speed Boost" sorgen

Interessant für Fans: Sie können in der Formel E interaktiv Einfluss aufs Renngeschehen nehmen. Und zwar, indem sie online oder per App ihrem Liebling vor jedem Rennen ihre Stimme geben. Die drei beliebtesten Fahrer(innen) bekommen dann mit einem "Speed Boost" einen zwischenzeitlichen Power-Schub von 200 kW (272 PS) statt 133 kW (181 PS) verpasst. Und: Auch BMW mischt mit in der Formel E. Während der bevorstehenden Auftaktsaison kommen mehrere i3 und i8 als VIP- und Medical-Cars zum Einsatz.