Die Formel E will neue Wege im Rennsport beschreiten. Deswegen wurden die Startpositionen für die Rennen zwar nicht ausgelost, sehr wohl aber die Qualigruppen. Zur Erklärung: Die 20 Fahrer werden im Quali per Lotterie in vier Gruppen aufgeteilt, zu je fünf Fahrern. Die fünf schnellsten kommen in die Super-Pole, fahren dort im Einzelzeitfahren um die Pole-Position.
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Die Startaufstellung könnte bald etwas anders aussehen
Das Problem: Die Fahrer, die in der ersten Qualigruppe waren, hatten wesentlich schlechtere Bedingungen wie die Piloten der Gruppe vier. Gerade Stadtkurse verbessern sich mit jeder gefahrenen Runde, denn je mehr Reifenabrieb auf der Strecke liegt und je mehr Staub von der Piste gefahren wurde, desto mehr Haftung bietet sie.
Unter den Fahrern und Teams war das Quali-Prozedere deshalb äußerst unbeliebt. Daher kommt laut "e-racing365.com" nun ein neues Prozedere zur Anwendung. Beim ersten ePrix in Hongkong am 2. Dezember gilt noch ein letztes Mal das alte Format. Aber schon beim zweiten ePrix einen Tag später ebenfalls in Hongkong gilt die neue Regeln, wonach die Platzierungen in der Fahrerwertung entscheidend für die Zusammenstellung der Quali-Gruppen sind. Die fünf führenden Piloten starten damit immer in einer Gruppe.

Von

Michael Zeitler