Formel E: Prost siegt in London
Di Grassi direkt vor Buemi

Parallelflug der Titelaspiranten beim ersten von zwei Finalläufen der Formel E in London: Nico Prost siegt am Samstag vor Bruno Senna und Jean-Eric Vergne.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Prost vor Senna: Legendäre Namen ganz oben auf dem Podium beim ersten von zwei Finalläufen der Formel E im Londoner Battersea Park. Nach einem von Regen durcheinander gewürfelten Qualifying gingen Nico Prost, Sohn von F1-Legende Alain Prost, und Bruno Senna, Neffe von F1-Idol Ayrton Senna, aus Reihe eins ins Rennen – und kamen genau auf diesen Plätzen nach 33 Runden auch ins Ziel. Mehr als auf das Duell der großen Namen an der Spitze waren die Augen am Samstag jedoch auf den Meisterschaftskampf gerichtet.
Di Grassi baut Vorsprung minimal aus
Die beiden Titelanwärter, Lucas di Grassi und Sebastien Buemi, schenkten sich dabei nichts. Mehr oder weniger im Parallelflug kämpften sie sich nach einem für beide auf Grund des Wetters durchwachsenen Qualifying im Rennen nach vorne: Vor allem in der heißen Schlussphase kamen sich die Kontrahenten dann mehrmals ganz nahe.

Di Grassi baute seinen Vorsprung um zwei Zähler aus
Während sich der Schweizer beschwerte, weil das Manöver unter gelber Flagge stattfand, war Birds Freude nur von kurzer Dauer. Auf den letzten Metern ging ihm augenscheinlich die Energie aus. Buemi kam wieder an ihm vorbei und beendete das Rennen somit als Fünfter direkt hinter Di Grassi. Die beiden Titelrivalen trennen damit vor dem letzten Rennen am Sonntag nur drei Punkte. Nick Heidfeld wurde am Samstag Achter, Daniel Abt schied nach einer Kollision mit Robin Frijns aus.
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