Formel E rast durch Monte Carlo
Gastspiel im Fürstentum

Motorsport und Monaco gehören zusammen: Die Formel E gastiert erstmals im Fürstentum und feiert damit ihre Premiere auf europäischem Boden.
Bild: Getty Images / Audi Sportsline
- Frederik Hackbarth
Premiere für die Formel E: Nach Auftritten in Asien sowie in Nord- und Südamerika gastiert die Elektrorennserie am kommenden Wochenende erstmals in Europa. Das Rennen in den Straßen Monte Carlos führt allerdings nur zum Teil über den berühmten Grand-Prix-Kurs der Stadt. Nach der Start-Ziel-Geraden der Formel-1-Piste geht es nach rechts direkt zum Hafen. Im Anschluss an eine Haarnadelkurve folgen die bekannteren Passagen inklusive Tabac- und Schwimmbadkurve. Den Casino-Berg, die Loews-Haarnadelkurve und den Tunnel lassen die Elektroflitzer aus.
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Kürzester Kurs des Jahres

Nur zur Hälfte das bekannte Monaco-Layout: Die Formel E fährt eine kurze Variante der F1-Strecke
Der letzte Lauf im Überblick: Formel E in Long Beach
Auch wenn den 22-Jährigen im Rennen dann eine Durchfahrtsstrafe ein gutes Ergebnis kostete, kommt Abt motiviert nach Monte Carlo: „Nach dem dritten Platz zuvor in Miami hätte es in Long Beach ein weiteres Top-Ergebnis werden können, aber das ist abgehakt“, so Abt, der nun nach vorne blicken will: „Ich habe an Monaco gute Erinnerungen, stand dort schon bei der GP3 auf dem Podium.“ Das Rennen in den engen Häuserschluchten ist gleichsam der Auftakt zum Saisonendspurt, der die Piloten noch nach Berlin, Moskau und London (zwei Läufe; d. Red.) führt. Fünf Rennen noch, dann steht der erste FIA-Formula-E-Champion der Geschichte fest.
Di Grassi mit Heimvorteil

Trotz einiger Rückschläge zu Saisonmitte weiter in Gesamtführung: Der Brasilianer Lucas di Grassi
„Der Sieg damals war der schönste meiner Karriere. Es ist so eine spezielle Strecke und ein Kurs, auf dem man wirklich alles perfekt machen muss, um zu gewinnen. Außerdem hatte ich damals ein tolles Duell mit Pastor (Maldonado; d. Red). Das Rennen war in vielerlei Hinsicht erinnerungswürdig“, so Senna. „Natürlich auch, wegen unserer Familiengeschichte auf dieser Strecke. Ich habe noch viele Erinnerungen an Ayrton auf dem speziellen Podium in der Fürstenloge“, so der Brasilianer, der hinzufügte: „Monaco war eine der wenigen Strecken, wegen der ich traurig war, dass ich nach meinem Abschied aus der Formel 1 dort nicht mehr fahren konnte. Die Formel E hat mir nun die Chance gegeben, dorthin zurückzukehren und darauf freue ich mich sehr.“
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