Piquet-Sieg verleiht Formel E Glanz
Deutsches Team Abt obenauf

Wie der Vater, so der Sohn: Beim Hollywood-Auftritt der Formel E trug sich mit Nelson Piquet ein prominenter Name auf der Siegerliste ein.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Viel besser hätten es die Autoren im benachbarten Hollywood auch nicht hinbekommen: Ausgerechnet beim ersten Auftritt der Formel E auf dem klassischen Stadtkurs von Long Beach konnten die Organisatoren mit Nelson Piquet junior (29) einen ganz prominenten Namen im Motorsport auf der Siegerliste präsentieren. Exakt vor 35 Jahren hatte Piquets berühmter Vater Nelson senior (62), seines Zeichens dreifacher Formel-1-Weltmeister der Jahre 1981, 1983 und 1987 für Brabham und Williams, beim Großen Preis der USA an Ort und Stelle seinen ersten Grand-Prix-Sieg überhaupt gefeiert.
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Das Podium in Long Beach: Jean-Eric Vergne (2.v.l.), Nelson Piquet junior (2.v.r.) und Lucas di Grassi (r.)
Di Grassi wieder Gesamtführender
Für di Grassi, der für das deutsche Audi Sport Abt Team fährt, war der Podestplatz und die damit zurückeroberte Gesamtführung ein wahrer Befreiungsschlag. „Es ist schön, endlich wieder auf dem Podium zu stehen”, sagte di Grassi, der nach starkem Saisonstart zuletzt viel Pech hatte. Beim vorletzten Rennen in Buenos Aires brach die Radaufhängung seines Autos in Führung liegend, danach überhitzte in Miami eine Batterie.
Hintergrund: Alles zur Formel E bei AUTO BILD MOTORSPORT

Daniel Abt gelang zwar die Pole Position - später im Rennen warf ihn aber eine Strafe zurück
Gemischte Gefühle bei Daniel Abt
„Als Fahrer hat man auf die Energie-Leistung keinen Einfluss, man kann nur Gas geben”, sagte Abt zerknirscht und fasste zusammen: „Insgesamt macht es das zu einem Tag mit gemischten Gefühlen: Erst die Freude über die Pole Position, ein paar Stunden später dann die Trauer um wertvolle Punkte.“ Seinem Vater und Teamchef Hans-Jürgen Abt kam aber dennoch ein positives Fazit über die Lippen: „Das Rennen hier war einer der Höhepunkte in der bisherigen Saison.“

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