Was für eine Erfolgsgeschichte! Mit der Baureihe Neo haben die Entwickler der Firma Frankia einen wahren Bestseller entworfen. Satte 21 Prozent aller verkauften Frankia entfallen mittlerweile auf diese Modelle. Und rund 70 Prozent davon werden in der 3,5-Tonnen-Klasse geordert.
Dass die beiden teilintegrierten Varianten bald Zuwachs bekommen, war da nur noch eine Frage der Zeit. Zur nächsten Saison wird es den Frankia Neo auch als Integrierten geben!

Zunächst ebenfalls mit zwei Grundrissen, die im Grunde mit den Teilintegrierten übereinstimmen. Der kürzere Neo MI 7 BD misst nur 6,88 Meter in der Länge und – ganz wie die teilintegrierten Brüder – 2,24 Meter in der Breite.

Aufbautür einziger Zugang

Geschlafen wird im Querbett, gelümmelt in der gemütlichen Sitzgruppe mit Hocker neben der Eingangstür. Der 7,04 Meter lange MI 7 GDK hat hingegen die klassischen Längsbetten im Heck. (Der Frankia Neo MT 7 BD Black Line im Wohnmobil-Test)
Frankia Neo
Die große Sitzgruppe im neuen Neo MI 7 BD ist wunderbar gemütlich.
Ungewöhnlich: Die Integrierten kommen serienmäßig ohne Fahrerhaustür. Der einzige Zugang ist demnach die Aufbautür. Vorteile sollen weniger Gewicht, bessere Isolierung sowie mehr Platz für Staufächer sein.
Frankia Neo
Das clevere Bad mit Schiebeelementen kennen wir aus dem teilintegrierten Neo.

Optional lässt sich aber eine Fahrerhaustür dazubuchen. Serienmäßig ist hingegen das AL-KO-Tiefenrahmenchassis, ebenso der beheizte Doppelboden, die Fahrerhaussitze von Aguti, LED-Scheinwerfer und 150-PS-Diesel.
Die finalen Preise waren zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Doch der neue Neo soll unter 100.000 Euro starten.