Wer glaubt, mit dem Kunststoff-Führerschein sei man vor dem großen Umtausch-Marathon sicher, irrt. Ab Mitte Januar trifft es nun auch die Scheckkarten-Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden. Grund: Die EU verlangt ein einheitliches, fälschungssicheres Design – inklusive Hologrammen und Sicherheitsmerkmalen, wie sie seit 2013 Standard sind.
Bis zum 19. Januar 2026 müssen alle Führerscheine erneuert sein, die 1999 bis 2001 ausgegeben wurden. Danach ist der Lappen schlicht nicht mehr gültig. Die weiteren Jahrgänge rücken dann Jahr für Jahr nach – von 2002 bis 2013, jeweils bis zum 19. Januar des Folgejahres.

Führerschein-Umtausch mit Passbild und Ausweis

Für den Umtausch braucht man nur drei Dinge: ein biometrisches Passbild, einen Ausweis und natürlich den alten Führerschein. Der Umtausch kostet im Bundesdurchschnitt rund 25 Euro.
Führerschein
Ab Mitte Januar trifft es nun auch die Scheckkarten-Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden.
Bild: Reinhold Radermacher, StädteRegion Aachen

Lange Bearbeitungszeiten erwartet

Achtung: Teils ist von Bearbeitungszeiten von zehn bis zwölf Wochen die Rede. Wer jetzt erst loslegt, sollte sich nicht wundern, wenn der neue Führerschein erst Mitte Januar oder sogar später ankommt.
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Fahren ohne gültigen Führerschein wird zwar nicht teuer (rund zehn Euro Bußgeld), aber bequem ist anders. Also besser jetzt handeln, sonst wird's eng.
Der Umtausch ist Pflicht, die Fristen knallhart. Wer zur ersten Welle gehört, sollte sich zügig um einen Termin kümmern oder online beantragen. Denn eines ist sicher: Je näher der 19. Januar rückt, desto länger werden die Schlangen vor den Fahrerlaubnisbehörden.