Fußball-WM 2018: Fanartikel fürs Auto
Weltmeisterliche Deko für den Korso

Auf unseren Straßen wird zur Fußball-WM 2018 wieder kräftig Flagge gezeigt. AUTO BILD erklärt was beim Anbringen der Fanartikel am Auto in Sachen Sicherheit und Kfz-Versicherung zu beachten gilt.
Es geht wieder los: Mit der Fußball-WM 2018 verwandeln sich die schnöden Alltagsautos der Deutschen wieder in schwarz-rot-goldene Fanmobile. Die meisten Autofahrer drücken ihren Fangeist mit ein, zwei Fähnchen in der Seitenscheibe aus, echte WM-Euphoriker hingegen schöpfen aus dem Vollen und schmücken ihren Wagen mit allem, was der Markt hergibt.Die Liste ist lang: Zu den aktuell gefragtesten Gimmicks zählen neben den obligatorischen Fähnchen vor allem große Flaggen, die über die Motorhaube gespannt werden sowie Überzieher für die Außenspiegel. Wer es richtig Ernst meint, zieht seinen Rädern noch "Socken" in den Landesfarben über und versieht seine Scheibenwischer mit bunten Blenden. Das Finish für den ultimativen WM-Look bringen Aufkleber, Kennzeichenhalter und Fanflosse.
WM-Fanartikel fürs Auto: Darauf sollte man achten
Die meisten Fanartikel für die Fußball-WM 2018 sind kinderleicht am Auto anzubringen: einfach anklemmen, kleben, überziehen oder magnetisch befestigen. Doch dabei sollten Autofahrer ein paar Dinge im Blick behalten: Die WM-Verkleidung darf keine Sensoren verdecken, dann arbeiten die Assistenzsysteme nicht mehr zuverlässig. Außerdem ist es untersagt, Beleuchtungselemente zu verhüllen. Wer also integrierte Blinker in den Außenspiegeln hat, muss auf die Überzieher verzichten.
Sicherheitsrisiken durch WM-Fanartikel am Auto?

Autokorso zur Fußball-WM: Um aufzufallen werden die Autos mit möglichst viel Deko versehen.
WM-Flaggen am Auto: Versicherungsschutz und Mehrverbrauch
Besonders beliebt sind auch in diesem Jahr wieder die Autoflaggen für die Seitenscheiben. Verursacht das Fähnchen aber Schäden, weil es sich zum Beispiel während der Fahrt löst und ein fremdes Auto beschädigt, zahlt die Kfz-Versicherung nicht. Der Grund: Die Fahnen sind nicht vom TÜV zugelassen. Ähnliches gilt, wenn das Auto geknackt wird. Die Flaggen in den Seitenscheiben machen es Autodieben leicht, in den Wagen einzubrechen. Neben dem eingeschränkten Versicherungsschutz können die Autoflaggen auch Auswirkungen auf den Spritverbrauch haben. Denn so unscheinbar die kleinen Fähnchen aussehen, bedeuten sie einen zusätzlichen Luftwiderstand. Und der ist nicht unerheblich: Gerade Autos mit kleineren Motoren tun sich schwer mit dem zusätzlichen Kraftaufwand. Da kann die harmlose Fanflagge auf 100 Kilometern schnell mal einen halben Liter Mehrverbrauch bedeuten.
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