Garmin Dashcam Mini: Test

Dashcam im Autoschlüssel-Format

Die Garmin Dashcam Mini ist auf das Wesentliche reduziert: Sie kommt im super-kompakten Format und verzichtet auf jeglichen Schnickschnack. AUTO BILD hat sie getestet.
Garmin selbst wirbt mit der Mini-Dashcam als "hochwertige Dashcam im Format eines Autoschlüssels" – und das kommt hin. Ultrakleine 3,13 x 5,33 x 2,93 Zentimeter misst die Autokamera. Damit ist sie sogar kleiner als so mancher Autoschlüssel und verschwindet unauffällig hinter dem Rückspiegel. Dafür muss man zwar auf ein Display verzichten, bekommt für die Einstellungen aber eine flüssige Smartphone-App. 130 Euro setzt Garmin für die Dashcam ohne Schnickschnack an. Im AUTO BILD-Test erreicht sie die Testnote "gut" mit 36 von 50 möglichen Punkten.

Garmin

Garmin Dashcam Mini

AUTO BILD-Testnote 2
  • Full-HD (1080p) bei 30 fps
  • Aufnahme-Winkel 140°
  • sD bis 256 GB
  • Display keins
  • GPS nein

109,19

Weitere Infos zum Test-Szenario lesen Sie in unserem Dashcam-Test

Testergebnisse Garmin Dashcam Mini

Die Mini-Dashcam verschwindet perfekt hinter dem Rückspiegel.

Bedienung: Kein Display und nur zwei Knöpfe – einen für die Speicherung von Videos und Fotos, einen zum (De-)Aktivieren des Mikrofons. Alle anderen Einstellungen werden über die Smartphone-App "Garmin Drive" vorgenommen. Aber auch da geht es reduziert zu: Auflösung, Speicherverwaltung, Zeitstempel und Software-Updates – weitere Parameter lassen sich nicht einstellen. Auch die Länge der Videosequenzen ist nicht änderbar: Die Kamera filmt immer in einem Drei-Minuten-Loop. Das macht die Bedienung extrem schnell und intuitiv. Der Knopf für die Sperrung der Dateien im Notfall ist gut platziert und eindeutig markiert. Allerdings dürfte das Feedback, ob die Sperrung geklappt hat, gerne eindeutiger sein. Die LED, die während der Dashcam-Aufnahme durchgehend rot leuchtet, blinkt als Feedback ein paar Mal kurz auf – und zwar sowohl bei einer Foto-Aufnahme (kurz drücken) als auch bei einer Video-Aufnahme (lang drücken). Im Zweifel ist nicht klar, ob es mit der Sperrung des Videos geklappt hat, oder ob die Dashcam lediglich ein Foto gemacht hat. Wertung "Bedienung": 14/20 Punkte
Bildqualität: Die Garmin Dashcam Mini bietet zwei Bildauflösungen: HD (720p) und Full-HD (1080p). In beiden Fällen filmt sie maximal 30 Bilder pro Sekunde, dabei wäre zumindest ein Modus mit 60 fps wünschenswert. Die niedrige Bildrate hat aber keine Auswirkungen auf das Detailreichtum und die Schärfe der Bilder. Wie bei der Garmin Dashcam 66W dürfte das Bild auch hier gerne etwas heller und die Farben gesättigter sein. Dafür rauscht nichts und der Bildwinkel von 140 Grad erlaubt eine gute Übersicht über die Fahrbahn. Insgesamt ist die Bildqualität zufriedenstellend. Wertung "Qualität": 16/20 Punkte
Besonderheiten: Das Alleinstellungsmerkmal der Garmin Dashcam Mini ist, neben ihrem super kompakten Format, ihre Konzentration auf das Wesentliche: in Notfallsituationen Beweismittel sichern. Darüber hinaus gibt es keine Assistenzfunktionen und sehr wenig Möglichkeiten die Aufnahme einzustellen. Genau dieser Minimalismus ist die Stärke der Dashcam. Wertung "Sicherheit": 6/10 Punkte
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Testnote: gut

*Preise: Stand 27.05.2020

Technische Daten in der Übersicht

Preis: 129 Euro
Max. Auflösung: Full-HD (1080p) bei 30 fps
Aufnahme-Winkel: 140°
sD: bis 256 GB, ab Class 10
Display: keins
GPS: nein
Länge Aufzeichnung: 3 Min Loops

Stichworte:

Dashcam

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