Gebrauchtwagen-Angebot: Autos bis 10.000 Euro
10.000 Euro Budget: Diese Autos würden wir kaufen

10.000 Euro Weihnachtsgeld! Fünf AUTO-BILD-Redakteure verraten, welchen Gebrauchtwagen sie dafür kaufen würden.
Bild: AUTO BILD / Gudrun Muschalla, AUTO BILD (3), Audi AG, Kim-Sarah Biehl; Montage: AUTO BILD
Stellen Sie sich vor, der Weihnachtsmann wäre in diesem Jahr besonders großzügig und würde Ihnen 10.000 Euro für ein Auto zur Verfügung stellen. Welches Modell bis maximal 10.000 Euro würden Sie kaufen? Genau diese Frage haben sich auch fünf AUTO BILD-Redakteure (im Foto oben v. l. n. r.: Nele, Jan, Katharina, Kim und Sebastian) gestellt – hier sind ihre Favoriten aus dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt:
Sebastian Friemel: BMW 3er E46
Immer wenn ich den BMW 3er der Generation E46 sehe, fühle ich mich an meine Kindheit erinnert. Vor allem das Coupé hat mich damals fasziniert. Und auch heute noch begeistert der E46 Fans auf der ganzen Welt – mit seinem zeitlosen Design und den typisch BMW-haften Fahreigenschaften.
Mittlerweile gibt es den Bayern auf dem Gebrauchtwagenmarkt teilweise schon deutlich unter 10.000 Euro – leider nicht als M3, der teilweise zu Preisen jenseits der 50.000-Euro-Marke gehandelt wird.
Doch auch die Vierzylinder-Versionen und die schwächeren Sechszylinder – vom 320i bis hin zum 330i – sind keineswegs zu unterschätzen. Schließlich bieten auch sie eine ausgewogene 50:50-Gewichtsverteilung, Hinterradantrieb und oft eine Handschaltung. Perfekte Voraussetzungen also für ein echtes Spaßmobil, das mit Leistungen zwischen 150 und 231 PS nicht übermotorisiert ist und sich damit auch für weniger erfahrene Fahrer eignet.
Hinzu kommt die große Auswahl an Karosserievarianten: Vom Coupé/Cabrio über die Limousine bis hin zum Touring ist alles dabei. Für mich bleibt das Coupé jedoch der klare Favorit – wer mehr Platz braucht, findet in den anderen Varianten ebenfalls eine passende Alternative.
Nele Klein: Mercedes SLK R 171
Den Traum vom Roadster – perfekt für sommerliche Ausfahrten – würde ich mir mit dem Mercedes-Benz SLK der zweiten Baureihe (R171) erfüllen. Warum? Der Name SLK trifft es eigentlich genau: Er steht nämlich für sportlich, leicht und kompakt. Ein eleganter und zugleich dynamischer Zweisitzer für genussvolle Spritztouren.
Besonders praktisch ist, dass der SLK über ein versenkbares Metalldach (Vario-Dach) verfügt, das sich in rund 20 Sekunden vollelektrisch öffnen und schließen lässt – ein klarer Pluspunkt gegenüber vielen anderen Roadstern.
Das Mercedes-typische, hochwertige Interieur ist ein weiteres Argument für den SLK. Denn obwohl er vor über 20 Jahren vorgestellt wurde, wirkt er heute keineswegs altbacken. Mit Features wie Sitzheizung, Multifunktionslenkrad und dem sogenannten Airscarf (Nackenfön) bietet er trotz seines Alters einen bemerkenswert hohen Komfort.
Wenn ich mich für eine Motorisierung entscheiden müsste, wäre es definitiv eine Variante mit V6 (SLK 300 oder 350), die mindestens 231 PS auf die Straße bringt. Wenn Roadster, dann schon richtig, oder?
Katharina Berndt: Lada Niva
Ich würde zu einem Klassiker greifen: dem Lada Niva – einfache Technik, spartanisch, geländegängig. Ein Auto, das Dreck abkann. Dem man weder die Geräuschkulisse noch die abenteuerlichen Spaltmaße krumm nimmt. Einer zum Cruisen – mehr ist mit maximal 82 PS auch nicht möglich.
Der Niva liegt als Gebrauchter teils deutlich unter der 10.000-Euro-Marke – sogar mit frischem TÜV und sehr moderater Laufleistung. Vom Restgeld würde ich mir eine Hohlraumversiegelung und eine Dauerkarte für die Waschanlage gönnen.
Jan Götze: Audi TT 8N
Als junger Familienvater sollte ich vermutlich einen Kombi oder noch besser ein Kompakt-SUV wählen, doch in diesen Segmenten gibt mein digitaler Parkplatz nicht viel her. Stattdessen würde meine Wahl auf den Audi TT 8N fallen – und das sage ich als eingefleischter BMW-Freund.
Als die erste Generation des TT 1998 vorgestellt wurde, war ich überhaupt kein Fan des kleinen Coupés. Heute sehe ich das anders – der TT ist hervorragend gealtert. Die Kombination aus zeitlosem Design und hochwertigem Innenraum (allein die Radioabdeckung aus Aluminium!) macht den TT zu einem (noch) unterbewerteten Youngtimer. Für mich am Liebsten ein frühes Coupé mit den Parabol-Felgen infrage!
Noch gibt es gepflegte Exemplare für um die 10.000 Euro – die Frage ist, wie lange noch? Ach ja, und für die Familie gibt es ja noch andere Transportmittel.
Kim-Sarah Biehl: Mercedes C-Klasse T-Modell
Es ist kalt, nass und ungemütlich. Und trotzdem muss mein Mercedes W 201, der inzwischen 35 Jahre auf dem Buckel hat, jeden Tag funktionieren – nicht ohne sich gelegentlich zu beschweren. Der Blick schweift daher häufiger Richtung Gebrauchtwagenmarkt und bleibt immer wieder an einem Modell hängen: dem Mercedes W 204 T-Modell.
Meine wichtigsten Kaufkriterien wären klar definiert: Facelift, Teilleder, Xenon-Scheinwerfer und mindestens zwölf Monate Rest-TÜV. Mit etwas Glück findet man sogar ein Exemplar in seltener Lackierung – etwa in "Alabandingrau Metallic".
Entscheiden würde ich mich für den C 200 mit 184 PS starkem Benziner und Automatikgetriebe. Diese Konfiguration ist für unter 10.000 Euro erstaunlich problemlos zu finden.
Das ist sicher nicht die aufregendste Wahl. Doch nachdem ich mit meinem Baby-Benz genug Aufregung für ein ganzes Autoleben hatte, würde meine nächste Entscheidung auf Entspannung und Komfort fallen – gepaart mit zeitloser Eleganz und viel Stauraum. Oder kurz gesagt: der S 204.
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