Gebrauchtwagen-Angebot: BMW Z3 M Roadster
Einer der wildesten M-BMW überhaupt: Z3 Roadster als Gebrauchter

321 PS, Reihensechszylinder und Handschaltung: Der BMW Z3 M Roadster zählt schon heute zu den begehrtesten Youngtimern der M GmbH. Jetzt im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt.
Bild: Markus Kraska Automobile
Als BMW Ende der 1990er-Jahre den Z3 M Roadster auf den Markt brachte, war schnell klar: Dieser offene Zweisitzer ist nichts für Anfänger. Unter der langen Motorhaube arbeitet der legendäre 3,2-Liter-Reihensechszylinder (S50) mit 321 PS und 350 Nm Drehmoment. Die Kraft gelangt ausschließlich über ein 5-Gang-Schaltgetriebe an die Hinterräder.
Der Sprint auf Tempo 100 ist in 5,4 Sekunden beendet, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h elektronisch begrenzt. Dank des kurzen Radstands und des kräftigen Saugmotors gilt der Z3 M bis heute als einer der fahraktivsten offenen BMW überhaupt.
BMW Z3 M Roadster (1997): gut ausgestattet und mit nachvollziehbarer Historie
Der jetzt in Germaringen angebotene Roadster wurde im September 1997 erstmals zugelassen und hat 135.278 Kilometer auf der Uhr. Laut Händler handelt es sich um ein deutsches Fahrzeug, der erste Fahrzeugbrief ist vorhanden und die Historie nachvollziehbar. Die Hauptuntersuchung gilt noch bis Oktober 2026.
Ausgestattet ist der Z3 M unter anderem mit der seltenen schwarz-roten Lederausstattung, elektrischer Sitzverstellung, Sitzheizung, BMW-Sportsitzen, elektrohydraulischem Verdeck sowie den begehrten 17-Zoll-M-Roadstar-40-Felgen. Hinzu kommen ein Raid-32-Sportlenkrad mit ABE, Sportfahrwerk und Sportabgasanlage.
Was kostete der BMW Z3 M neu?
Der BMW Z3 M Roadster kostete Ende der 1990er-Jahre in Deutschland rund 96.000 D-Mark. Das entspricht umgerechnet knapp 49.000 Euro. Inflationsbereinigt läge der Neupreis heute allerdings bei rund 80.000 bis 85.000 Euro.
Der Händler verlangt für das Fahrzeug 36.949 Euro. Angesichts der steigenden Nachfrage nach gut erhaltenen M-Modellen bewegt sich das Angebot im marktüblichen Bereich.
Worauf Käufer achten sollten
Der robuste Reihensechszylinder gilt grundsätzlich als standfest. Trotzdem sollten Käufer auf eine lückenlose Wartung achten. Wichtig sind regelmäßige Ölwechsel sowie ein Blick auf VANOS-Einheit, Kühlsystem und Hinterachsaufnahmen, die bei sportlich bewegten Fahrzeugen geprüft werden sollten.
Auch das Stoffverdeck und die Dichtungen verdienen bei einem fast 30 Jahre alten Roadster besondere Aufmerksamkeit.
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