Das Biest für Profis
Lange Haube und viel Bums drunter. Der Reihensechser aus dem M3 (E46) leistet 343 PS und liefert ein breites Klangsprektrum ab.
Nervös, unruhiger Geradeauslauf, bockhartes Fahrwerk – so beschrieben die AUTO BILD-Testfahrer das Z4 M Coupé nach der ersten Fahrt vor ziemlich genau zehn Jahren. Gleichzeitig attestierten sie dem Bayern eine hochpräzise Lenkung, bissige Bremsen und beschrieben den hochdrehenden Reihensechser als Traummotor – klingt alles nach waschechtem Sportwagen. Vom weit verbreiteten Z4-Roadster war das M Coupé auf eine leicht irre, aber reizvolle Art entrückt. Das lag vor allem am Design. Die gedrungenen Proportionen mit endlos langer Schnauze sind bekömmlicher als beim Vorgänger (Z3 Coupé). Dennoch gilt das Erscheinungsbild des geschlossenen Z4 als streitbar. Anders ausgedrückt: Viele mögen es nicht, die anderen dafür umso mehr.

Junges Coupé mit Kultstatus

Das Biest für Profis
Das Design ist Geschmacksache. Wir finden allerdings: Dieser Hintern sieht sexy aus!
Als Gebrauchtwagen spielt das Z4 M Coupé eine besondere Rolle. Nur wenige wurden gebaut (etwa 4500 Stück), eine Coupé-Version des Z4 wurde beim Nachfolger nicht mehr berücksichtigt, und dazu gilt der freisaugende Reihensechser als eines der Highlights einer inzwischen aussterbenden Motorengattung. Für einen Youngtimer ist das Z4 Coupé zwar zu jung, dennoch haftet bereits eine Art Kultstatus an ihm. Das Problem dabei sind die zum Teil abgehobenen Preise, was insbesondere die M-Version betrifft. Doch das wird sich wohl leider nicht mehr ändern, im Gegenteil. Unser Fundstück aus der Gebrauchtwagenbörse macht mit den schicken 19-Zoll-CSL-Felgen einen besonders sportlichen Eindruck. Der Preis ist mit 42.950 Euro allerdings hoch angesetzt. Dafür verspricht der Verkäufer eine ausführliche Service-Historie und ausgemerzte Schwachstellen des M-Triebwerks.
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