Gebrauchtwagen: VW Amarok
Stylischer Pick-up mit Sechszylinder-Diesel zu verkaufen

Viel Kraft, fairer Preis: Der aktuelle VW Amarok wird als Gebrauchter derzeit deutlich unter dem Neupreis verkauft.
Bild: Erich Röhr GmbH & Co. KG
- Jens Borkum
Mit dem Amarok wagte VW 2010 den Sprung in den Dreck und in das umkämpfte Segment der Pick-ups. Anfangs erntete der Amarok vor allem für seinen Vierzylinder-Diesel viel Kritik. Seit 2016 gibt es das schicke Arbeitstier auch mit einem 3.0 TDI. Diese Motorisierung hat es auch die seit 2023 angebotene zweite Generation geschafft, die aus einer Kooperation mit Ford hervorgeht.
Wer den durchaus hohen Preisen eines neuen Amarok aus dem Weg gehen will, der hat gerade beste Chancen, einen günstigen Gebrauchten zu ergattern.
Im Vergleich zu den sonstigen VW-Modellen verkauft sich der Amarok in Europa in überschaubaren Zahlen. Das macht sich auch auf dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt bemerkbar. Hier werden generationenübergreifend aktuell nur 315 Exemplare des VW-Pick-ups angeboten. Wer es explizit auf die zweite und damit aktuelle Generation des Amarok abgesehen hat, kann lediglich aus 150 Modellen wählen.
Amarok mit Sechszylinder-Diesel und 241 PS
Für die zweite Generation des Amarok hat VW eng mit Ford zusammengearbeitet, was dazu führt, dass die einstigen Konkurrenten Amarok und Ranger zu Halbbrüdern wurden. Das macht sich auch technisch bemerkbar. Den Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum hat VW mit ins Gemeinschaftsprojekt gebracht, die Zehnstufen-Automatik findet man sonst nur bei Ford.

Der Innenraum des gebrauchten Amarok macht auf den Bildern des Anbieters einen tollen Eindruck.
Bild: Erich Röhr GmbH & Co. KG
Wenn schon Pick-up, dann bitte auch mit ordentlich Power. Deshalb kommt bei der Suche nach einem Gebrauchten eigentlich nur ein 3.0 TDI, also der Sechszylinder, infrage. Ein Amarok mit diesem Motor wird beispielsweise gerade vom Anbieter Erich Röhr GmbH in Passau (Bayern) verkauft. Der Allrad-Pick-up mit 241 PS und Automatik stammt aus erster Hand und scheint in einem hervorragenden Zustand zu sein. Die Erstzulassung war im Oktober 2024, seitdem ist der Amarok nur 6885 Kilometer gelaufen. Keine Herausforderung für den großvolumigen Diesel.
Derzeit wird der VW Amarok in zwei Varianten verkauft, als Basisversion Style und in der gehobenen Ausstattung Aventura. Der hier angebotene Gebrauchte wurde in der Grundversion bestellt, hat aber dennoch einige Highlights zu bieten. So darf sich der neue Besitzer auf Dinge wie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, beheizbare Sitze, ein Navigationssystem und LED-Matrix-Scheinwerfer freuen. Die Rückfahrkamera hilft beim Rangieren und Einparken.
Lohnt sich der Griff zum Gebrauchten in diesem Segment überhaupt? Das kann nur ein Blick auf den Preis klären. Ein neuer VW Amarok in der Version Style mit 241-PS-Diesel, Metalliclackierung und Automatikgetriebe kostet neu derzeit rund 65.000 Euro. Der hervorragend erhaltene Amarok mit einem Vorbesitzer ist stolze 17.000 Euro günstiger und wird aktuell für 47.980 Euro verkauft.
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