Gefälschte Gebrauchtwagen-Angebote von Mercedes-Modellen
Dreiste Abzocke! Mercedes warnt vor Betrügern

Bild: Mercedes-Benz AG
Dreiste Abzocke im Namen des Sterns: Unbekannte Betrüger verschicken derzeit gefälschte Angebotskataloge, Kaufverträge und Rechnungen im Namen von Mercedes-Benz – und locken mit Traumpreisen für nicht existierende Gebrauchtwagen.
So gehen die Betrüger vor
Die Täter nutzen täuschend echt wirkende E-Mail-Adressen und beziehen sich auf reale Mercedes-Standorte oder Ansprechpartner. Teilweise werden sogar komplett erfundene Firmennamen genutzt. Die Fake-Mails erwecken den Eindruck, die Autos kämen direkt aus einem Mercedes-Autohaus – doch weder Fahrzeuge noch Verkaufsstellen existieren tatsächlich.
Besonders perfide: Die Angebote klingen oft verlockend günstig. Genau das soll potenzielle Käufer in die Falle locken. Wer sich darauf einlässt und Geld überweist, sieht davon in der Regel nichts mehr wieder.
Mercedes schaltet Behörden ein
Der Hersteller reagierte sofort: Mercedes-Benz hat Strafanzeige wegen Betrugs und Urkundenfälschung erstattet und unterstützt die laufenden Ermittlungen. Besonders bitter: Laut Konzern wurden bereits Kunden geschädigt.
Betrugsmasche nicht neu
Mercedes rät dringend, bei verdächtigen Angeboten genau hinzusehen – und im Zweifel direkt beim Händler nachzufragen. Seriöse Autohäuser verschicken keine Kaufverträge oder Rechnungen per Mail ohne vorherigen Kontakt.
Solche Fake-Angebote tauchen immer wieder im Gebrauchtwagenhandel auf. Erst kürzlich warnte zum Beispiel das Autohaus Arndt vor einer ähnlichen Abzocke. Die Masche: bekannte Namen nutzen, Vertrauen erschleichen, Geld kassieren.
- Preis zu gut, um wahr zu sein: Traumpreise sind ein Warnsignal. Besonders bei Neuwagen oder jungen Gebrauchten.
- Ungewöhnliche E-Mail-Adressen: Angebote sollten immer von offiziellen Händleradressen kommen, nicht von Freemail-Diensten oder verdächtigen Domains.
- Druck machen: Betrüger drängen oft auf schnelle Entscheidungen oder Sofort-Überweisungen. Finger weg!
- Keine persönliche Kontaktaufnahme: Seriöse Händler bieten Probefahrten an und beantworten Fragen – nicht nur per Mail.
- Vorkasse verlangen: Niemals Geld überweisen, ohne das Fahrzeug oder den Händler persönlich geprüft zu haben!
- Im Zweifel anrufen: Bei Unsicherheit direkt beim Händler oder Hersteller nachfragen – auf eigene Faust recherchiert, nicht über Links aus der Mail.
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