Mit Vollgas in die Nische: General Motors (GM) will den wachsenden Markt für Elektroautos in Indien besetzen und holt sich dafür Hilfe vom Subkontinent. Küftig wird die Reva Electric Car Company als Partner fungieren, um bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den indischen Markt seinen Teil beizutragen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen an Fahrzeugplattformen, Elektrofahrzeugtechnologien und neuen Fahrzeugkontrollsystemen arbeiten. Im Mittelpunkt steht nicht zuletzt ein günstiger Preis für das Endprodukt, weil 70 Prozent aller in Indien verkauften Autos günstige Kleinwagen sind.

Spendiert Reva auch die Fahrzeuge?

Reva NXR (Elektroauto für 2010)
Bild: Werk
GM will auch mit der indischen Regierung zusammenarbeiten, um den Ausbau der notwendigen Infrastruktur voranzutreiben. Außerdem wurden bereits Machbarkeitsstudien zur Aufnahme der elektronischen Technologie in der Kleinwagen-Modellpalette von GM in Auftrag gegeben. Weitere Details zum Fahrzeug will GM naher Zukunft bekannt gegeben, die Produktion soll schon 2010 beginnen. Die Fahrzeuge könnten auch von Reva selbst kommen: Die Inder bauen bereits seit 14 Jahren Elektro-Autos und vertreiben sie bisher in 24 Ländern. Auf der IAA zeigt Reva den Viersitzer NXR, der bereits 2010 auch bei uns verkauft werden soll und die Coupé-Studie NXG, die für 2011 vorgesehen ist. Vor allem der NXR ist wegen seines Preises interessant: 15.000 Euro – allerdings ohne Batterien. Was die kosten sollen, verrät Reva noch nicht.