Der angeschlagene Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) verkauft seine Beteiligung an dem japanischen Autobauer Suzuki zurück an die Japaner. Die Amerikaner erhalten für den Anteil von 3,02 Prozent insgesamt 22,37 Milliarden Yen (185,7 Millionen Euro), teilte Suzukiin Tokio mit. Die Autobauer wollen ihre gemeinsamen Projekte – unter anderem zur Entwicklung von Hybrid-Autos – fortsetzen, hieß es. GM hat in der Vergangenheit bis zu 17 Prozent an Suzuki gehalten. Jetzt droht der weltgrößte Autobauer in die Insolvenz zu schlittern und hofft auf Milliarden-Kredite vom amerikanischen Staat.
Im dritten Quartal hatte der US-Konzern einen Verlust von 2,5 Milliarden Dollar eingefahren.