Wer Liebhaber alter Filme ist, hat den Golden Sahara 2 (basiert auf einem 1953er Lincoln Capri) womöglich im Streifen "Cinderfella" (1960) mit Jerry Lewis gesehen.
Die zum Teil vergoldete Karosserie – die Umbaukosten beliefen sich insgesamt auf knapp 700.000 US-Dollar – macht den Lincoln zwar zu einem echten Hingucker. Doch noch ausschlaggebender – auch für die Filmrolle – sind die technischen Raffinessen, die sich die Konstrukteure Jim Street und George Barris damals überlegten. Dazu gehört beispielsweise, dass sich die Türen elektrisch öffnen.
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Noch beeindruckender für die Zeit war jedoch der Bremsassistent, der bei erkannten Hindernissen das Fahrzeug automatisch bremste oder gar stoppte. Für die heutige Zeit ist dieses Feature nichts Ungewöhnliches mehr, doch vor ungefähr 70 Jahren war diese Technologie noch atemberaubend. Doch bevor man beim Fahren überhaupt Wind von diesen Funktionen bekommt, sticht der Golden Sahara 2 bereits lange zuvor ins Auge – und das liegt nicht an den vielen goldenen Elementen.
Die Goodyear-Reifen bestehen aus durchsichtigem Synthesekautschuk und werden von innen beleuchtet – das soll vor allem nachts für mehr Sicherheit sorgen.
Bild: Goodyear

Warum die Reifen des Golden Sahara 2 leuchten

Denn wofür der Oldtimer am bekanntesten ist, sind seine Reifen! Hierbei handelt es sich um halbtransparente Goodyear-Reifen, die aus – ebenfalls vom Goodyear entwickeltem – Neothane bestehen. Diese Pneus werden beim Golden Sahara 2 von innen beleuchtet, sodass nicht nur ein optischer Gag entsteht, sondern vor allem nachts auch für mehr Sicherheit gesorgt wird. Es soll sogar die Funktion geben, dass die Beleuchtung automatisch angeschaltet wird, wenn der Fahrer bremst.

Hier kann man den Oldtimer bestaunen

Während der Lincoln nach seinem Filmauftritt im Jahr 1960 für viele Jahrzehnte aus dem Scheinwerferlicht verschwand, kann er heute hautnah begutachtet werden. Doch wer einen Blick auf den einzigartigen Oldtimer werfen möchte, der muss dafür nach Chicago, Illinois, reisen. Denn hier steht der Golden Sahara 2 seit 2019 im Klairmont Kollections Automotive Museum.