GP Ice Race: Eisrennen in Zell am See
Coole Drifts vom Auto Union oder VW I.D. R

Das legendäre Ice Race in Zell am See feiert am Wochenende sein Comeback. Mit dabei u.a. der VW I.D. R Pikes Peak
- ABMS
Es wird wieder auf Eis gedriftet… Das GP Ice Race in Zell am See (19. und 20. Januar 2019) präsentiert eine beindruckende Bandbreite von historischen und aktuellen Renn- und Rallyefahrzeugen, wie sie in dieser Vielfalt noch nie an einem Ort versammelt waren.
„Wir sind von der Resonanz auf unsere erste Veranstaltung schlichtweg überwältigt“, sagt Ferdinand Porsche aus Zell am See, zusammen mit dem Nürnberger Vinzenz Greger Initiator der Veranstaltung. „Als wir die Idee hatten, das von 1937 bis 1974 veranstaltete Eisrennen in Zell am See mit einem neuen Konzept wiederzubeleben, haben wir uns dieses Teilnehmerinteresse nicht träumen lassen. Niemals zuvor wurden an einem Ort legendäre Renn- und Rallye-Autos in dieser Anzahl und Qualität versammelt.“

Auch das Elektrorenner VW I.D. R Pikes Peak ist mit am Start.
Volkswagen stellt den Elektro-Prototypen I.D. R aus, der im Juni 2018 das Bergrennen am legendären Pikes Peak in neuer Rekordzeit gewann. Der VW Golf 2 GTI, Gruppe-A-Rallye-Weltmeister 1986, und der einzigartige Bi-Motor VW Golf 2 Pikes Peak von 1987 werden von Rallye-Ass Jochi Kleint gefahren. Der mehrmalige Pikes-Peak- und Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt dem brandneuen VW Polo GTI R5 auf dem Eis die Sporen.
Škoda bringt den amtierenden WRC 2-Champion Jan Kopecký nach Zell am See. Er wird vom österreichischen Nachwuchsfahrer Julian Wagner herausgefordert. Beide Piloten bilden mit ihren Škoda Fabia R5 die Speerspitze in der R5-Kategorie aktueller Rallyefahrzeuge. Einen 140 PS starken, hinterradangetriebenen Škoda 130 RS wird der siebenmalige Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle um den Eis-Parcours bewegen.

Red Bull NASCAR-Rennwagen driften mit Spike-Reifen auf der Strecke.
Im Reigen historischer Rennwagen sticht eine wahre Ikone des Motorsports hervor: ein Porsche 550 Spyder – auch „James Dean“ Porsche genannt –, der vor rund 60 Jahren in Zell am See am Start war und ursprünglich Ferry Porsche gehörte. Das Konzept eines mit nur 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 verfolgte Otto Mathé bereits 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.
Teil der Ausstellung ist auch der rein elektrisch angetriebene Formula-Student-Rennwagen EDGE10. Studenten der Technischen Universität Wien – GP Ice Race Initiator Ferdinand Porsche studiert dort – haben die Batterie, den Antrieb und alle weiteren Komponenten des Einsitzers entwickelt und gefertigt. 109 PS Leistung des Elektromotors müssen lediglich 169 Kilogramm Gewicht bewältigen.
Motorsportfans, die sich das Geschehen nicht entgehen lassen wollen, können Zwei-Tages-Tickets online auf www.gpicerace.com oder Tages-Tickets an der Tagekasse vor Ort erwerben.
Übrigens: Derzeit sind die Wetterbedingungen ideal, die Anfahrt problemlos möglich, und die Eis-Piste ist im Top-Zustand.
Übrigens: Derzeit sind die Wetterbedingungen ideal, die Anfahrt problemlos möglich, und die Eis-Piste ist im Top-Zustand.
Welche Rennwagen euch unter anderem erwarten könnt Ihr in unserer Bildergalerie sehen.
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