GP von Suzuka 2011: Vettel wird F1-Weltmeister
Vettel holt den zweiten Titel

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Sebastian Vettel ist der jüngste Doppel-Weltmeister der Formel-1-Geschichte! Den Sieg beim Japan-Rennen musste er Jenson Button überlassen, Platz drei genügte dem Red-Bull-Piloten aber zum zweiten Titel in Folge!
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(jkt/dpa) "Sebastian, du bist Weltmeister 2011 – toll gemacht", funkte Red-Bull-Teamchef Christian Horner seinem Champion bei der Zieleinfahrt zu, was Vettel zunächst trocken kommentierte: "Ich hätte es vorgezogen, zu gewinnen." Danach konnte der Formel-1-Dominator seine Tränen nicht mehr zurückhalten. "Dank an alle, wirklich alle", schluchzte Vettel. Fünf Rennen vor Saisonende machte er genau 329 Tage nach seinem ersten WM-Titel im damaligen Herzschlagfinale diesmal frühzeitig alles klar. Früher schafften das in der F1-Historie lediglich Nigel Mansell vor 19 und Michael Schumacher vor neun Jahren. Leidtragender der großen Vettel-Show: Jenson Button. Der kann trotz seines dritten Saisonsieges mit nun 210 WM-Punkten Vettel (324) im Gesamtklassement nicht mehr einholen. Mehrer tausend Motorsport-Fans verfolgten in Vettels Heimatort Heppenheim an der Bergstraße den Triumph ihres Helden. Gebannt schauten sie dem ungewohnt aggressiven WM-Ritt des neuen und alten Weltmeisters zu.
Statistiken, Zeiten, Punkte: Formel 1 2011

Champus von allen Seiten: Suzuka-Sieger Jenson Button "stößt" mit Sebastian Vettel auf dessen zweiten WM-Titel an.
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Suzuka: Vettel nach Titelgewinn "ein bisschen sprachlos"

Vettels Faust: Im Cockpit war der neue und alte Weltmeister zum letzten Mal für lange Zeit alleine mit sich und seinem Titel.
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Dank ans Team
WM-Veteran Schumacher führte derweil einige Zeit das Feld an. Fünf Jahre nachdem er in Suzuka als Spitzenreiter unterwegs war, durfte sich der inzwischen 42 Jahre alte Rekordweltmeister damit vorübergehend wieder als Top-Fahrer fühlen. Der Mercedes-Pilot wurde am Ende Sechster. Teamkollege Nico Rosberg, der durch Hydraulik-Probleme in der Qualifikation vom letzten Platz aus gestartet war, kam als Zehnter ins Ziel. Force-India-Pilot Adrian Sutil wurde Elfter, Timo Glock im unterlegenen Marussia Virgin 20. Nach dem Sieg rang der neue und alte Champions mit den Worten: "Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Dieser Titel ist so verwirrend wie der letzte. Hier in Japan die Weltmeisterschaft zu gewinnen ist einfach fantastisch. Ich danke dem ganzen Team."
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