Nein, beim Cannondale Topstone Carbon handelt es sich nicht – wie man auf den ersten Blick annehmen könnte – um ein E-Gravelbike. Der Akku am Unterrohr versorgt Front- und Rücklicht mit Energie. Inklusive Sensor für Lichtbedingungen führt dies tagsüber zu mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Cannondale Topstone Carbon

Cannondale

Topstone Carbon 2 L

2,1 (gut)
  • Pro Iconvielseitig im Gelände
  • Pro IconKingpin-Dämpfer
  • Contra IconHinterbau gewöhnungsbedürftig
  • Contra Iconrecht teuer

Ein zweiter Sensor am Vorderrad ist kompatibel mit der Cannondale-App und gibt Aufschluss über Geschwindigkeit, Strecke und Distanz jeder Fahrt. Auch fürs Fahrgefühl hat der Hersteller ein zusätzliches Feature verbaut: das sogenannte Kingpin-Aufhängungssystem. Die Dämpfung am Sattelrohr sorgt auch in ruppigem Terrain für mehr Komfort. Gewöhnungsbedürftig: Die Schwingungen im Hinterbau in Kurvenlage führen dazu, dass man häufiger prüft, ob der Hinterreifen noch ausreichend Luft hat.
Cannondales Sensor gibt Auskunft über die Geschwindigkeit,
Bild: Jozef Kubica
Dämpfer und Lichtanlage führen indes auch dazu, dass das Topstone Carbon 2 L mit über 5.000 Euro sehr teuer ist. Ohne die hauseigene Lichtanlage und mit etwas günstigeren Komponenten, ist als Topstone Carbon 3 schon für 3.399 Euro zu haben. Wer nur gelegentlich bei Dunkelheit fährt, kommt mit leistungsstarken Stecklichtern deutlich günstiger davon.
Die Kingpin-Dämpfung sorgt für Flex im Hinterbau und bringt rund 30 Millimeter Federweg.
Bild: Jozef Kubica

Technische Daten

Technische Daten
Preis
5.199 Euro
Rahmen
Carbon mit Carbongabel und Kingpin-Dämpfung
Antrieb
Shimano GRX, 2x11-fach, 48/31 Zähne vorn, 11–34 Zähne hinten
Bremsen
Shimano GRX 800, hydr. Scheibenbremsen, 160/160 Millimeter
Reifen
WTB Riddler TCS Light, 40 Millimeter
Laufräder
WTB Kom Light, Aluminium
Gewicht
9 Kilogramm
Maximale Reifenbreite
45 Millimeter
Kein E-Bike-Akku, sondern der Energiespeicher für die Lichtanlage.
Bild: Jozef Kubica

Disclaimer

Dieser Produkttest wurde unterstützt von Cannondale. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie hier.
Die Laufräder sind, anders als bei vielen Cannondale-Bikes, standardmäßig eingespeicht. Das erleichtert Radwechsel.
Bild: Jozef Kubica
Vorn strahlt ein Scheinwerfer von Lezyne.
Bild: Jozef Kubica

Fazit

von

BIKE BILD
Warum die Fahrt kein Ende nimmt? Mit der leistungsfähigen Lichtanlage geht es auch nach Anbruch der Dunkelheit weiter. Und das Kingpin-System sorgt für ein großes Komfortplus, sodass Ermüdungserscheinungen deutlich später einsetzen. Ein tolles Bike für epische Ausfahrten.