GT Masters: Podium für Schreiner

GT Masters: Podium für Schreiner

Ex-Kollege von Rast holt Titel

Der Titelkampf im ADAC GT Masters ist entschieden: Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser von HCB-Rutronik Racing liegen uneinholbar an der Spitze.
Jubel, Tränen, Emotionen! Feierlaune bei HCB-Rutronik Racing: In Hockenheim sicherten sich Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser vorzeitig den Titel im ADAC GT Masters. Die Teamkollegen Dennis Marschall und Carrie Schreiner feierten am Samstag einen Podiumsplatz in der "Liga der Supersportwagen". Für Schreiner war es der erste Podesterfolg – ausgerechnet an ihrem 21. Geburtstag.

Starkes Duo: Van der Linde und Niederhausen dominierten

Bei der Zieldurchfahrt am Sonntag war der Jubel allerdings besonders groß: Nach ihrem zweiten Saisonsieg liegen Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS (V10-Saugmotor, ca. 585 PS) nun uneinholbar an der Spitze der Tabelle. Van der Linde scherzhaft: "Ich muss heute Abend zwei Flaschen Wein trinken, um das zu realisieren."
Für Kelvin van der Linde ist es nicht der erste Titel im ADAC GT Masters: 2014 gewann der Südafrikaner gemeinsam mit René Rast schon einmal die Meisterschaft. Der Deutsche startet mittlerweile in der DTM und feierte – ausgerechnet heute – ebenfalls den vorzeitigen Titelgewinn.
Zweiter Titel nach 2017: Rast macht sein Meisterstück
Mirko Bortolotti und Christian Engelhardt hielten die Titelentscheidung mit einem Triumph am Samstag zunächst offen. Im zweiten Rennen am Sonntag erreichte das Lamborghini-Duo (V10-Saugmotor, ca. 500 PS) allerdings nur auf der achten Position das Ziel. 
Der Rückstand auf die Führenden beträgt nun 55 Zähler. Beim Finale auf dem Sachsenring (27. bis 29.09.2019) sind aber nur noch 50 Punkte zu holen.

Erstes Podium für Carrie Schreiner

Erstes Podium: Schreiner und Marschall wurden Dritte

Bereits im ersten Rennen am Samstag durfte sich HCB-Rutronik Racing über einen Podestplatz für das Schwesterauto freuen. Ausgerechnet an ihrem 21. Geburtstag fuhr Carrie Schreiner gemeinsam mit Dennis Marschall auf den dritten Platz. Zuvor hatte Marschall seiner Teamkollegin bereits das beste Geschenk gemacht: Er stellte den hellblauen Audi R8 LMS auf die Pole-Position.
Im Rennen zeigte das Duo eine starke Leistung und erreichte auf dem vierten Platz das Ziel. Aufgrund einer Zeitstrafe für Kelvin van der Linde rutschten sie auf die dritte Position und damit auf das Podium nach vorne. 
Ein Befreiungsschlag für Carrie Schreiner, die bei ihrem Heimrennen zu überzeugen wusste. Anschließend fehlten ihr die Worte, stattdessen kullerten die Tränen: "Unglaublich, ich bin überglücklich. Dennis hat einen Mega-Job gemacht. Ich bin froh, dass ich ihm jetzt auch mal was zurückgeben konnte.“
Der Kampf um die Fahrerwertung ist entschieden. Im Kampf um den Teamtitel ist jedoch alles offen. Hier führt HCB-Rutronik Racing mit nur fünf Punkten vor GRT Grasser Racing. Die Entscheidung fällt in zwei Wochen beim Finale am Sachsenring.

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Stefan Deck

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