H-Kennzeichen: Diese Klassiker erreichen 2024 das Oldtimer-Alter
Diese Autos Jahrgang 1994 bekommen das H-Kennzeichen
Diese Klassiker dürfen ab 2024 das H-Kennzeichen tragen
Vorhang auf für die neuen alten Stars: Der Autojahrgang 1994 erringt den Oldtimer-Status. Unter den H-Kennzeichen-Kandidaten sind ehrliche Alltagshelden, Cabrios sowie der Vorreiter des SUV-Booms!
Bild: AUTO BILD
Immer zum Anfang eines neuen Jahres ploppt eine strittige Frage auf: Verdienen all diese Modelle, die vom Alter her das Zeug zum Klassiker haben, auch das H-Kennzeichen als automobiles Kulturgut? Mit Jahresbeginn 2024 sind schon Autos der 90er im richtigen Alter für den Oldtimer-Status. Autos, die gefühlt erst vorgestern zugelassen wurden.
Einer, der 1994 neue Maßstäbe setzte, ist der Alfa Romeo Spider (Typ 916) mit radikal neuer Keilform. Damals gewöhnungsbedürftig, ist die fünfte Generation des Italo-Sportlers längst ein Beispiel für zeitlos gutes Pininfarina-Design. Die ersten Spider kamen bereits 1994 auf den Markt, bevor die Serienproduktion Anfang 1995 startete.
Toyota RAV4: Das erste SUV startete vor 30 Jahren
Ebenso originell: Der Toyota RAV4 mit selbsttragender Karosserie und kaum überzeugenden Offroadfähigkeiten. Dafür brillierte der Japaner als günstiges Spaßauto mit hoher Sitzposition und war richtungsweisend für den SUV-Siegeszug.
Bevor das SUV den Vans den Garaus machte, standen vor dem Jahrtausendwechsel praktische Großraumlimousinen bei Herstellern und Autofahrern hoch im Kurs – wie das fast baugleiche Eurovan-Quartett Citroën Evasion, Peugeot 806, Fiat Ulysse und Lancia Zeta, das 1994 an den Start ging.
Mit dem zweiten Scorpio setzte Ford auf ein vollständig am Computer entwickeltes Design. Damals gefiel das Walgesicht nur wenigen, aufgrund der skurrilen Optik hat es aber heute seine Fans gefunden.
Diese 90er-Jahre-Autos haben das Zeug zum Kultmobil
Neben viel Bodenständigkeit hat der Jahrgang aber ebenso coole Autos mit Kultpotenzial auf die Straße gebracht: so den Opel Calibra 2.0 Turbo 4x4 mit 204 PS und Allradantrieb. Unverbastelt aus erster Hand ist der aber eine Rarität.
Ebenso der Mercedes E 500 Limited: technischer Gipfelpunkt der Baureihe, die mit ihm auch zu Ende ging (und mit ihr die Epoche der Ingenieursautos). Und das E 200 Cabriolet (A 124), das schon längst kein Geheimtipp mehr ist.

Ein echter Klassiker: Die Formen des 124er-Cabrios werden auch in Jahrzehnten noch gefällig wirken.
Bild: Markus Heimbach
Neben dem nun endlich bezahlbaren Oberklasse-Komfort eines Renault Laguna oder Saab 900 Coupé gibt es natürlich auch den auf ewig unbezahlbaren Luxus eines Ferrari F355 mit seinen 381 PS aus einem 40-Ventiler-V8.
Tja, 1994 war für einige Knaller gut. Diese Autos sind jetzt reif fürs H-Kennzeichen!
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