Schrill und grell: Youngtimer der 90er mit Potenzial
Die Autos der 90er-Jahre

In den wilden 90ern gab's heiße Renner wie den Lambo Diablo oder Luxuskombis wie den Vier-Augen-Mercedes in quietschbunten Farben. So bunt und scharf waren die Autos vor der Jahrtausendwende!
- Henning Hinze
- Jan-Henrik Muche
- Thomas Wirth
- Lukas Hambrecht
- Matthias Brügge
Die 90er-Jahre gaben autotechnisch richtig Gas. In der Dekade vorm Jahrtausendwechsel durften blechgewordene Leidenschaften stärker knistern als in den stilistisch eher prüden 80ern. Denn was die Mode vormachte, galt auch für die Autos: Nach Schlabberlook und Schulterpolstern waren figurbetonte Wagen gefragt, Farbe musste her! Die ersten Benze in türkisgrün-metallic tauchten auf, ein unerhört lauter Farbton. Auch mit der Technik ging es voran, unter der Haube ging's zur Sache, beispielsweise bei der natürlichen Steigerung eines teuflischen Lamborghini, der zum Roadster mutierte. Klare Sache: Wer schnell war, wollte das auch zeigen, Muskel-Look war hot, und die Grenze zwischen sexy und vulgär verlief fließend. Wenn ein Giftzwerg von Renault goldene Alus trug, dann konnten sich unter der Haube schon mal 150 Pferde drängeln.
Dachfreier Kampfstier: Lambo Diablo VT

Lamborghini Diablo VT Roadster: Wer diesen Lifestyle lebte, zahlte 395.000 Mark. Nur für das Auto, ohne Jet.
Bild: Roman Raetzke
Luxuskombi in Kreischfarbe: W 210

Mercedes W210: ein V8-Kombi mit großem Laderaum, solider Technik, schnell und von gelassener Eleganz.
Bild: Götz von Sternenfels
Wilder Giftzwerg: Renault Clio Williams

Renault Clio Williams: Die Kombination aus goldenen Rädern und reichlich PS waren seine Insignien.
Bild: Roman Raetzke
3er-Cabrio mit M-Power

BMW M3 Cabrio (E36): Außen schwarz, innen schwarz, keine Bezeichnung - hier ist der Motor das Wichtigste.
Bild: Sandra Beckefeldt
Universalgenie mit Camperqualität: VW T4 California

VW T4 California Coach: Bei hochgeklapptem Dachbett können selbst große Menschen problemlos stehen.
Bild: Harald Almonat
Die coolsten Autos der 90er-Jahre

1/63
In den 90ern zieht die Elektronik in die Autos ein. Blick auf ein wildes Auto-Jahrzehnt! Toyota RAV4: Als das erste der kleinen SUV 1994 mit selbsttragender Karosserie zum Händler kommt, schreien Hardcore-Offroader Zeter und Mordio, doch der RAV4 ebnet den Weg für eine Massenbewegung. Heute ist die Fahrzeuggattung die beliebteste in Deutschland.
Jetzt passendes Exemplar finden: Toyota RAV4
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

2/63
Als der EB 110 1991 an den Start geht, kaufen ihn Leute wie Michael Schumacher. Sie bekommen nicht nur einen exklusiven Supersportler, der Kaufpreis von fast 700.000 Mark enthält auch einen Wartungsvertrag, der drei Jahre nach Kauf die Verschleißteile abdeckt.
Jetzt passendes Exemplar finden: Bugatti
Jetzt passendes Exemplar finden: Bugatti
Bild: Werk /

3/63
Opel Calibra: Der letzte Opel mit Herzfrequenz erhöhender Wirkung. Der Sohn des Manta macht als Calibra 2.0 Turbo 4x4 große Laune – mit 204 PS und Allradantrieb. Unverbastelte Calibra aus erster Hand sind rar und haben Kult-Potenzial.
Jetzt passendes Exemplar finden: Opel Calibra
Jetzt passendes Exemplar finden: Opel Calibra
Bild: Werk

4/63
Mazda MX-5: Der kleine Sushi-Lotus ist der beste Insel-Roadster des Jahrzehnts. Nur, dass er nicht aus Großbritannien kommt, sondern aus Japan. Damals Auslöser der großen Open-Air-Auto-Renaissance, ist der MX-5 heute der perfekte Einsteiger-Youngtimer.
Jetzt passendes Exemplar finden: Mazda MX-5
Jetzt passendes Exemplar finden: Mazda MX-5
Bild: Markus Heimbach

5/63
Chevrolet Impala SS (1B): Dieses fette Schiff rollt 1994 zum Chevrolet-Händer, ein Caprice mit verstärktem Fahrwerk, besseren Bremsen, Hinterachse mit Sperre und einem 264 PS starken LT1-V8 aus der Corvette.
Jetzt passendes Exemplar finden: Chevrolet Impala
Jetzt passendes Exemplar finden: Chevrolet Impala
Bild: Internet

6/63
Renault Twingo: Der kleine erste Twingo kann 1992 schon, was dem Fiat 500 heute glänzende Absätze beschert – nur ohne Retro. Er berührt uns, lächelt sich in unsere Herzen. Vor allem Frauen verfallen dem Augenaufschlag des kleinen Charmeurs.
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Twingo
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Twingo
Bild: Markus Heimbach

7/63
GMC Typhoon: Das erste Super-SUV der Autogeschichte hat einen aufgeladenen Mitsubishi-V6 unter der Haube und schafft die Verteilmeile in der gleichen Zeit wie ein Ferrari 348. GMC baut nur 4697 Stück des stürmischen S10-Ablegers.
Jetzt passendes Exemplar finden: GMC Typhoon
Jetzt passendes Exemplar finden: GMC Typhoon

8/63
Porsche 928 GTS: Als letzter 928 kommt 1992 der GTS. Auf Kundenfang geht er mit besseren Bremsen, einem überarbeiteten Fahrwerk und 350 PS aus 5,4 Litern Hubraum. Mit dem Produktionsende 1995 verabschiedet sich Porsche für Jahre vom GT.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

9/63
Porsche 968 Turbo S. Der Porsche 968 markiert zugleich Höhepunkt und Ende der Vierzylinder-Transaxle aus Zuffenhausen. Den 305 PS starken Turbo S konzipiert Porsche als Straßenversion des Cup-Renners 968 Turbo RS.
Bild: Roman Raetzke

10/63
BMW 8er (E31): Das BMW-Sahnestück der 1990er Jahre heißt 8er. Mit Acht- und Zwölfzylindern tritt das bildschöne Coupé damals gegen die Konkurrenz aus Stuttgart an. Leider gerät der Wagen zu instabil für eine Cabrioversion.
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW 8er
Bild: Conrad Piepenburg

11/63
Ford Scorpio: Das Äußere des zweiten Ford Scorpio entsteht erstmals vollständig am Computer. Das walgesichtige Design geht leider am Geschmack der potentiellen Kundschaft vorbei. Die gute Ausstattung und die seidigen Sechszylinder verblassen dabei. Schade drum!
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford Sorpio
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford Sorpio
Bild: Sven Krieger

12/63
Volvo 940: Volvos letzter Ziegelstein. Ein Auto, das dank robuster Motoren und gutem Rostschutz bis ans Ende aller Tage fährt, wenn es muss. Sogar beinharter Einsatz als Rallye-Auto kriegen den "Panzerspähwagen" nicht klein.
Jetzt passendes Exemplar finden: Volvo 940
Jetzt passendes Exemplar finden: Volvo 940
Bild: Thomas Ruddies

13/63
Audi S8 (D2): Nichts weniger als die stärkste Allradlimousine der Welt ist der erste Audi S8, als er 1996 antritt. Dank seines permanenten Allrads und dem 340 PS starken V8 hält er beim Spurt von 0 auf 100 mit dem Porsche Carrera (993) mit.
Jetzt passendes Exemplar finden: Audi S8
Jetzt passendes Exemplar finden: Audi S8
Bild: Klaus Kuhnigk

14/63
Mercedes 190 E 2.5-16 Evo (II): 1990 bringt Mercedes den zweiten Evo auf 190er-Basis. 502 Stück der 235 PS starken Krawall-Limo werden gebaut, alle in Blauschwarzmetallic. Hammer-Benz!
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes 190
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes 190
Bild: Daimler AG

15/63
Mercedes CLK GTR: Mit seinem Verkaufspreis von rund drei Millionen Mark ist der CLK GTR seinerzeit der teuerste Serienwagen der Welt. AMG baut zu Homologationszwecken 25 der mehr als 600 PS starken Autos für die Straße.
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes CLK
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes CLK
Bild: Stephanie Gehrt

16/63
Opel Astra GSi (Astra F): Dicke Backen aus Rüsselsheim: In den 90ern bringt Opel den Astra GSi, eine bis 136 PS starke Knallbüchse, die gut in der Hand liegt und mächtig Laune macht.
Jetzt passendes Exemplar finden: Opel Astra
Bild: Opel Automobile GmbH

17/63
Ford Ka: Mit ihm bürgert Ford 1996 den Begriff "New Edge Design" ein. Der Ka lässt das Design des großen Bruders Fiesta plötzlich altbacken aussehen. Bis 2008 bauen die Kölner im Werk in Valencia 1,5 Millionen Ka (Ägyptisch für "Seele").
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford KA
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford KA
Bild: Toni Bader

18/63
Porsche Boxster (986): In der Kultserie "Two and a half Men" setzt sich Alan Harper (Jon Cryer) dem Spott seines Bruders aus, als er sich einen Boxster zulegt. Für die Zuffenhauser Sportschmiede sind die Verkaufszahlen Ende der 90er dagegen Balsam.
Jetzt passendes Exemplar finden: Porsche Boxster
Jetzt passendes Exemplar finden: Porsche Boxster
Bild: Christian Bittmann

19/63
Mercedes-Benz S-Klasse (W 140): Dieser Brocken geballter schwäbischer Ingenieurskunst repräsentiert 1991 das technisch Machbare, gerät jedoch zu breit für die Autowaggons der Deutschen Bahn – wofür die Kanzler-Klasse Spott erntet.
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz S-Klasse
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz S-Klasse
Bild: Götz von Sternenfels

20/63
BMW M3 (E36): Der heißeste 3er heißt ab 1992 wieder M3, interner Werkscode E36. Der Neue wird mit einem 286 PS starken Dreiliter-Sechszylinder und variablen Nockenwellen zur Legende.
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW M3
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW M3
Bild: Dennis Voth

21/63
Wartburg 1.3: Ende der 80er will DDR die Ost-Autos Trabant und Wartburg mit VW-Motoren zwangsmodernisieren. Die Umbauten am bis 1991 gebauten Eisenacher kosten am Ende mehr als eigene Motoren. Für Skurrilitäten-Liebhaber sind dies begehrte Autos, andere sprechen von einer "Mumie mit Herzschrittmacher". Dieses böse Wort fällt auch über den, nüchtern betrachtet, ebenfalls coolen ...
Jetzt passendes Exemplar finden: Wartburg
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD

22/63
Sachsenring Trabant 1.1: Der bekam den kleinen Viertakter des VW-Polo, entpuppte sich aber dennoch als Wende-Verlierer, damals wollte ihn niemand haben. Als Klassiker ist der Nicht-Zweitakter ein Geheimtipp für Liebhaber.
Jetzt passendes Exemplar finden: Sachsenring Trabant
Bild: Thomas Starck

23/63
Smart: Ab 1997 parkt der Metropolbürger quer zum Bordstein – zumindest dann, wenn er bereit dazu ist, sich in ein 2,5-Meter-Auto zu zwängen. Der Smart, vom Uhrenbauer Swatch entwickelt und von Mercedes gebaut, ist bis heute unerreicht.
Jetzt passendes Exemplar finden: Smart
Jetzt passendes Exemplar finden: Smart
Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD

24/63
Porsche 911 (993): Die Schwaben setzen beim letzten luftgekühlten Elfer auf verbesserte Alltagstauglichkeit. Designer Lagaay schafft es, die klassische 911-Linie stilsicher zu modernisieren. Der 3,6-Liter-Boxer leistet im Basis-Carrera anfangs 272 PS.
Jetzt passendes Exemplar finden: Porsche 911
Jetzt passendes Exemplar finden: Porsche 911
Bild: Roman Raetzke

25/63
Mercedes-Benz A-Klasse: Ein Kompaktvan von Mercedes? Jap, die konservativen Schwaben erfinden sich in den 90ern komplett neu. Tragisch: Der hohe Schwerpunkt des Nesthäkchens ist schuld daran, dass der kleine Stern beim Elchtest kippt.
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz A-Klasse
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz A-Klasse
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD

26/63
Renault Clio Williams: Williams-Renault ist das mit Abstand erfolgreichste Formel-1-Team der 90er-Jahre. Gemeinsam mit dem Traditionsrennstall bringen die Franzosen diesen kleinen Giftzwerg auf die Straße: den Clio Williams mit 150 PS starkem Sechzehnventiler.
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Clio
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Clio
Bild: Artcurial

27/63
Toyota Supra: Der 330-PS-Renner mit dem Riesenflügel ist mehr als nur "The Fast and the Furious"-Darsteller. Einmal den unerreichbaren Lexus LFA ausgenommen, ist der 2002 eingestellte Supra der letzte Toyota, der es mit Porsche und Co. aufnehmen konnte.
Jetzt passendes Exemplar finden: Toyota Supra
Jetzt passendes Exemplar finden: Toyota Supra
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD

28/63
Fiat Multipla: Das sechssitzige Vierauge mit der Speckwulst unter der Windschutzscheibe polarisiert bis heute. Noch immer fragen wir uns: Hatten die Designer einen schlechten Tag oder ist der Multipla doch ein verkanntes Genie?
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Multipla
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Multipla
Bild: Wolfgang Meier

29/63
Chevrolet Corvette ZR-1: Stimmt, die C4 ist eigentlich ein Kind der 80er. Doch die vierte Generation schwächelt anfangs, erst 1989 gibt's wieder eine Gänsehaut-Variante. Die ZR-1 mit Alumotor leistet zwischen 375 und 405 PS und rennt bis zu 290 km/h Spitze.
Jetzt passendes Exemplar finden: Chevrolet Corvette
Jetzt passendes Exemplar finden: Chevrolet Corvette
Bild: Roman Raetzke

30/63
Alfa Romeo 156: Die hinteren Türgriffe des 156 verstecken sich in der C-Säule. Außerdem rückt das Scudetto, der klassische Alfa-Grill in Herzform, wieder in den Vordergrund. Der Limousinen-Schönling der 90er!
Jetzt passendes Exemplar finden: Alfa Romeo 156
Jetzt passendes Exemplar finden: Alfa Romeo 156
Bild: Ingo Barenschee

31/63
Lotus Elise: Er sorgt 1996 dafür, dass beim angeschlagenen Traditionshersteller in Hethel nicht die Lichter ausgehen. Der 733 Kilo leichte Mittelmotor-Sportwagen entspricht dem Rezept von Lotus-Gründer Colin Chapman: Freude durch Verzicht.
Jetzt passendes Exemplar finden: Lotus Elise
Jetzt passendes Exemplar finden: Lotus Elise
Bild: Andreas Lindlahr

32/63
BMW M5 (E34): Der Ballermann im Smoking glänzt mit geflegtem Understatement und (fast) allen Vorzügen, die auch ein stinknormaler 5er bietet. Endlich bieten die Bayern ihren zweiten M5 auch als Kombi an.
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW M5
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW M5
Bild: Werk

33/63
Lamborghini Diablo: Der Countach-Nachfolger will bei seinem Debüt der schnellste Seriensportwagen der Welt sein. 1990 rast er schließlich los: 492 PS stark und 328 km/h schnell. Mission geglückt. Das Design liefert Miura-Zeichner Marcello Gandini.
Jetzt passendes Exemplar finden: Lamborghini Diablo
Jetzt passendes Exemplar finden: Lamborghini Diablo
Bild: Roman Raetzke

34/63
Audi TT: Das Fahrverhalten des Designersportwagens erweist sich beim Debüt 1998 als heimtückisch. Nicht selten überrascht das Heck beim Kurvenwedeln! Audi rüstet ein überarbeitetes Fahrwerk, ESP (mit Eigenbeteiligung) und einen Spoiler nach.
Jetzt passendes Exemplar finden: Audi TT
Jetzt passendes Exemplar finden: Audi TT
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD

35/63
Subaru SVX: Italienisches Design, japanische Hitech – der SVX ist anders Das Luxus-Coupé mit Allrad, Sechszylinder-Boxer und Aquarium-Verglasung ist heute ein Youngtimer-Geheimtipp für Kenner, die aufs Image pfeifen.
Jetzt passendes Exemplar finden: Subaru SVX
Jetzt passendes Exemplar finden: Subaru SVX
Bild: Klaus Kuhnigk

36/63
VW Golf Country: Lange vor dem großen SUV-Boom bringt VW ein Auto, nach dem eigentlich niemand gefragt hat. Geländeparcours schafft der Country trotz Allrad und mehr Bodenfreiheit nur mit rutschender Kupplung und glühenden Bremsen.
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Golf
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Golf
Bild: Götz von Sternenfels / AUTO BILD

37/63
Peugeot 306 Cabriolet: Der offenste 306 verführt mit seinem sexy Pininfarina-Design. Ganz unkapriziös ist so ein 90er-Jahre-Spaßauto der Löwenmarke zwar nicht, das Preis-Leistungsverhältnis des Stoffdach-Cabriolets stimmt aber. Geheimtipp für Offenfahrer!
Jetzt passendes Exemplar finden: Peugeot 306
Jetzt passendes Exemplar finden: Peugeot 306
Bild: Markus Heimbach / AUTO BILD

38/63
Ford Escort Cosworth: Mit ihm lässt Ford ein beflügeltes Präzisionsgerät in die Showrooms driften, das mit seiner biederen Basis nur noch wenig gemeinsam hat. Die Bodengruppe des beflügelten Renners (220 Turbo-PS) stammt vom Sierra.
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford Escort
Jetzt passendes Exemplar finden: Ford Escort
Bild: Jens Moennich

39/63
VW Corrado G60: 1988 stellt VW in Nizza den Corrado vor. Als G60 leistet das Golf-Coupé schlappe 160 PS. VW lässt den Corrado bei Karmann bauen, wo 97.521 Stück vom Band rollen. Der Scirocco-Nachfolger hält sich bis 1995 im VW-Portfolio.
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Corrado
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Corrado
Bild: Roman Raetzke

40/63
Mazda RX-7: Der RX-7 leistet satte 280 Turbo-PS und markiert den Technik-Gipfel in der Wankelgeschichte von Mazda. Ein hoher Preis und unzeitgemäße Abgaswerte sind Schuld am frühen Europa-Aus (von 1992 bis 1996).
Jetzt passendes Exemplar finden: Mazda RX-7
Jetzt passendes Exemplar finden: Mazda RX-7
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

41/63
VW New Beetle: 1995 steht auf dem Genfer Autosalon die Studie VW Concept 1, der Prototyp eines kompakten Stadtautos mit VW-Käfer-Silhuette. Keine drei Jahre später geht der Retro-Knubbel als New Beetle in Serie, auf Basis des Golf 4.
Jetzt passendes Exemplar finden: VW New Beetle
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

42/63
Buick Park Avenue: Lässiger Ami-Spätbarock, schon mit Vorderradantrieb und 3,8-Liter-V6 statt dickem V8. Die Technik ist auch nach 300.000 Kilometern meist noch gesund – kaufen, bevor alle weg sind!
Jetzt passendes Exemplar finden: Buick Park Avenue
Jetzt passendes Exemplar finden: Buick Park Avenue
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD

43/63
Nissan 300ZX: Besonders als Twin Turbo (283 PS als Schalter) eine Empfehlung wert. Der Z kombiniert Leistung, 90er-Jahre-Traumwagendesign und Alltags-Qualitäten mit dem Status eines begehrenswerten Sportwagen-Klassikers. Und alles abseits des Mainstreams!
Jetzt passendes Exemplar finden: Nissan 300ZX
Jetzt passendes Exemplar finden: Nissan 300ZX
Bild: Thomas Ruddies

44/63
Renault Kangoo: Ist er der Renault 4 der 90er? Nicht ganz, zu Ruhm und Ehre eines Auto-Volkshelden reicht's dann doch nicht. Doch der Kangoo zeigt, dass die Franzosen ihre einstige Paradediszplin nicht verlernt haben: Autos zum Leben zu bauen.
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Kangoo
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Kangoo
Bild: Flo

45/63
Volvo 850R: Für alle, denen Volvos solide und sicher, aber nicht flink genug sind. Die potenten Fünfzylinder-Turbos der besonders schnellen Schwedenpanzer entwickelt Porsche in Weissach. Bis zu 250 PS in der nordischen Mittelklasse – das ist neu.
Jetzt passendes Exemplar finden: Volvo 850
Jetzt passendes Exemplar finden: Volvo 850

46/63
Fiat Barchetta: Das süße Leben jeden Tag auf dem eigenen Boot genießen – ab 1995 ein bezahlbarer Traum. Der Barchetta ("Bötchen") basiert auf dem Punto und ist Fiats Antwort auf den Mazda MX-5. Barchettas Vierzylinder mit 1,8 Litern Hubraum leistet 131 PS.
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Barchetta
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Barchetta
Bild: Thomas Ruddies

47/63
Dodge Viper: Schlangenbeschwörer Caroll Shelby hat bei diesem zehnzylindrigen Ungetüm die Finger im Spiel. Doch nicht die 394 PS dieses Über-Dodge machen die Fachwelt fassungslos, sondern seine 7990 Kubikzentimeter Hubraum.
Jetzt passendes Exemplar finden: Dodge Viper
Jetzt passendes Exemplar finden: Dodge Viper
Bild: Werk

48/63
VW Polo Harlekin: Ein rollendes Ersatzteillager? Mitnichten, VW treibt es mit dem Polo Harlekin richtig bunt. Ursprünglich soll der Harlekin nur ein farbenfroher Hinweis auf das Baukasten-Prinzip sein. Ein Klassiker der Zukunft!
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Polo
Jetzt passendes Exemplar finden: VW Polo
Bild: Christoph Boerries

49/63
Honda Civic Type R: Härter, steifer, schneller. Den Civic Type R bietet Honda nur in Japan an. Leider. Das 185 PS (bei 8200 Touren!) starke Hatchback taugt zum GTI-Killer, mit serienmäßigen Recaro-Stühlen, Momo-Lenkrad und nahtgeschweißter Karosse.
Jetzt passendes Exemplar finden: Honda Civic
Jetzt passendes Exemplar finden: Honda Civic
Bild: Internet

50/63
Saab 900 Cabriolet: Obwohl unterm Blech ein Vectra, bleibt der offene 900 eine annehmbare Alternative zum vergriffenen ersten 900. Gerade nach Ableben der Marke sind die verbliebenen Autos coole Klassiker! Am besten aus erster Zahnarzthand kaufen!
Jetzt passendes Exemplar finden: Saab 900
Jetzt passendes Exemplar finden: Saab 900
Bild: Werk

51/63
Mercedes-Benz 500 E: Das Beste oder nichts. In diesem Fall das Beste aus zwei Welten, denn die Power-Limousine 500 E ensteht in Zusammenarbeit mit Porsche. 326 PS beschleunigen die Achtzylinder-Limousine in 6,1 Sekunden auf 100 km/h. Die Preise steigen!
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz 500
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes Benz 500
Bild: Markus Heimbach

52/63
Citroën Xsara Picasso: Was Pablo Picasso zu diesem Ei auf Rädern gesagt hätte, können wir uns nur vage ausmalen. Gewagt: Tatsächlich assoziiert Citroën die Silhuette des Xsara Picasso in einem TV-Spot mit dem Bauch einer schwangeren Frau.
Jetzt passendes Exemplar finden: Citroën Xsara
Jetzt passendes Exemplar finden: Citroën Xsara
Bild: Thomas Ruddies

54/63
Hummer H1: Millionen sehen das High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle, kurz Humvee (Bild) in den Fernsehbildern aus dem ersten Golfkrieg 1991. Im Folgejahr lanciert AM General eine Zivilversion dieses extrem geländegängigen Kriegsgerätes: Der Hummer H1 ist geboren.
Jetzt passendes Exemplar finden: Hummer H1
Jetzt passendes Exemplar finden: Hummer H1
Bild: Christian Bittmann

55/63
Jaguar XJ: War der Vorgänger XJ40 bei seinem Debüt ein für Jaguar-Verhältnisse sehr progressives Wagnis, geben sich die Briten 1995 beim Styling des X300 umso vorsichtiger. Einen von Grund auf neu entwickelten Jaguar XJ gibt es erst wieder 2003.
Jetzt passendes Exemplar finden: Jaguar XJ
Jetzt passendes Exemplar finden: Jaguar XJ
Bild: Thomas Ruddies

56/63
Honda NSX: Ende der 80er-Jahre baut Honda ein Auto, das die technische Kompetenz der Marke demonstriert. Der Honda NSX trägt den Geist Ayrton Sennas im Alu-Gebälk, sein Dreiliter-V6 leistet 276 PS.
Jetzt passendes Exemplar finden: Honda NSX
Jetzt passendes Exemplar finden: Honda NSX
Bild: Uli Sonntag

57/63
Fiat Cinquecento: Bei Fiat tritt der Cinquecento ab 1991 ein großes Erbe an, denn kleine Modelle machten den Auto-Riesen aus Turin einst groß. Der neue Zwerg mimt den Pragmatiker, nicht den Lebemann – und bringt es zum Kassenschlager.
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Cinquecento
Jetzt passendes Exemplar finden: Fiat Cinquecento
Bild: Ingo Barenschee / AUTO BILD

58/63
BMW Z3 Coupé: Der Turnschuh als Querdynamiker. 321 PS sorgen im M Coupé für ein Halleluja. Der Langschnäuzer mit dem Shooting Break ist vielleicht der letzte große Charakterkopf aus München. Dafür lieben wir ihn.
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW Z3
Jetzt passendes Exemplar finden: BMW Z3
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

59/63
Renault Sport Spider: Ursprünglich plant Renault ein reinrassiges Renngerät für einen Markenpokal im Rahmen der Formel 1. Später bringen die Franzosen das dachlose Fliegengewicht (965 kg) mit den Scherentüren auf die Straße.
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Spider
Jetzt passendes Exemplar finden: Renault Spider
Bild: Götz von Sternenfels

60/63
Suzuki Vitara X-90: Ein Mini-SUV mit Targadach, Heckspoiler und seltsamem Stufenheck. Wem nichts peinlich ist, der findet im Suzuki Vitara X-90 eventuell den idealen Nice-Price-Youngtimer. Alle anderen dürfen geschockt gucken.
Jetzt passendes Exemplar finden: Suzuki Vitara
Jetzt passendes Exemplar finden: Suzuki Vitara
Bild: Wolfgang Blaube

61/63
McLaren F1: 370 km/h bedeuten 103 Meter pro Sekunde. Schneller als der dreisitzige McLaren F1 ist Mitte der 90er-Jahre kein anderes Auto. Der 600 PS starke Zwölfzylinder des CFK-Supersportwagens stammt von BMW.
Jetzt passendes Exemplar finden: McLaren F1
Jetzt passendes Exemplar finden: McLaren F1
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

62/63
Citroën XM: Die DS der 90er ist kein Kassenschlager. In elf Jahren baut Citroën 300.000 Stück, ein passabler Ausstoß. Und die große Limousine XM ist gut fürs Image – die französischen Spitzenpolitiker lassen sich in den 90ern bevorzugt in der Sänfte chauffieren. Zu neu für Sie? Hier kommen deutsche Autos der 80er-Jahre.
Bild: Angelika Emmerling

63/63
Lotus Omega: 988 Exemplare des schnellsten Omega aller Zeiten werden bei Lotus montiert, 393 kommen nach Deutschland. Mit zwei parallel geschalteten Turboladern bringt es der Reihensechszylinder des seltenen Über-Opel auf 377 PS. Hier kommen die Italiener und Franzosen der 90er!
Jetzt passendes Exemplar finden: Opel Omega
Jetzt passendes Exemplar finden: Opel Omega
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Prognose: die Auto-Klassiker von morgen

1/94
Klassiker von morgen
Bei vielen Autos zeigt erst die Zeit, ob sie das Zeug zum Liebhaberstück haben. Bei den folgenden Wagen ist das anders. Sie könnten die Jahre überdauern und zum Klassiker heranreifen. Hier die Gründe, warum diese Autos die Klassiker von morgen sind. Die Autos sind alphabetisch sortiert.
Bild: Thomas Ruddies

2/94
Klassiker von morgen
Alfa Romeo 164 (1987 bis 1997): Weil uns egal ist, ob die Traditionalisten unter den Alfisti meckern. Wir finden: Frontantrieb kann dem Alfa-Charme nicht schaden. Außerdem hat der 164 traumhafte V6-Motoren.
Bild: Aleksander Perkovic

3/94
Klassiker von morgen
Alfa Romeo 166 (1998-2007): Weil es eine Mittelklasse jenseits von BMW 5er, Audi A6 oder E-Klasse gibt, die unter tausend Autos auf einen Blick erkennbar ist. Italienisches Design eben – da verzeihen wir auch ein paar Qualitäts-Macken beim 166, den es nur als Limousine gab.
Bild: Werk

4/94
Klassiker von morgen
Alfa Romeo Spider (Typ 916, 1994 bis 2005): Weil er nach einem Vierteljahrhundert einheitlicher Spider-Form einen gestalterischen Umbruch und gleichzeitig einen Neubeginn wagte – zum Zorn aller altgedienten Spider-Fans. Und weil er mit seiner konsequenten Keil-Linie wunderbar polarisierte. Wo gibt's das heute?
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD

5/94
Klassiker von morgen
Alfa Romeo 159 SW (2005 bis 2011): Weil der 159 Sport Wagon einer der schönsten Kombis überhaupt ist. Und weil er wenigstens in der Zukunft die verdiente Aufmerksamkeit ernten sollte – als Vertreter einer besonders glücklichen Designphase der Alfa-Geschichte.
Bild: Holger Schaper

6/94
Klassiker von morgen
Alfa Romeo Brera (2005 bis 2011): Weil er sich so gut in die Reihe der schönsten Alfa-Coupés einfügt: Giulietta Sprint, Giulia GT, Brera. Perfekt proportioniert, ohne Schnörkel, ohne jeglichen modischen Barock.
Bild: Hersteller

7/94
Klassiker von morgen
Audi A2 (1999 bis 2005): Weil die skurrile Alu-Kugel zahlreiche technische Leckerbissen mit Verschleißteilen aus dem Konzernregal kombiniert. Das macht den Ringträger ebenso außergewöhnlich wie bezahlbar.
Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD

8/94
Klassiker von morgen
Audi Cabriolet (1991 bis 2000): Weil die Exemplare, die nicht von Selfmade-Tunern verhunzt wurden, in der Unterzahl sind – hoffentlich bleiben ein paar der herrlichen Fünfzylinder original.
Bild: Hans-Joachim Mau

9/94
Klassiker von morgen
Der erste Audi TT (1998 bis 2006): Weil er zum Designklassiker geboren war und sein Nachfolger die kompromisslose Urform zwar aufnahm, aber längst nicht so konsequent weiterführte.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD

10/94
Klassiker von morgen
Audi V8 (1988 bis 1994): Weil Audis Debüt in der Oberklasse heute fast herzzerreißend naiv anmutet. Und aus einem zweiten Grund: Den V8 zu fahren macht richtig Laune.
Bild: Christian Bittmann

11/94
Klassiker von morgen
Audi R8 (seit 2006): Weil der einzige reinrassige Audi-Supersportwagen schon heute ein exklusiver Ausnahme-Renner ist. Und weil Deutschlands heimlicher Star Porsche die Show gestohlen hat.
Bild: Uli Sonntag

12/94
Klassiker von morgen
Audi RS 6 (2002 bis 2004): Weil unter seiner Haube ein Motor aus dem Hause Cosworth sitzt. Weil es ihn ausschließlich als allradgetriebene Version quattro gab. Und weil die Leistung auf 450 PS begrenzt werden musste, damit das Getriebe hält.
Bild: Audi AG

13/94
Klassiker von morgen
BMW Baur TC4 (1992 bis 1996): Weil von der E36-Generation nur 311 Stück entstanden – als Viertürer! Raritätenjäger kommen am skurrilen Baur kaum vorbei.
Bild: BMW Group

14/94
Klassiker von morgen
BMW Z3 Coupé (1998 bis 2002): Weil der "Turnschuh" als zweisitziger Kombi eine Sonderrolle hat. Und mit der skurrilen Silhouette noch eine. Und mit dem M3-Motor eine dritte.
Bild: Toni Bader

15/94
Klassiker von morgen
BMW Z3 Roadster (1995 bis 2002): Weil man sich hinter dem Steuer ein ganz kleines bisschen wie James Bond fühlen kann. Und weil die Motorenpalette eine riesige Auswahl von mild bis wild bereithält.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

16/94
Klassiker von morgen
BMW Z4 (2002 bis 2008): Weil der schnittige Bayer der perfekte Begleiter für die große Romanze ist. Und weil er Drehfreude und großartiges Handling mit schrägem Bangle-Design verbindet.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD

17/94
Klassiker von morgen
BMW M5 E34 (1988 bis 1995): Weil er ein viertüriger Sportwagen mit zauberhaftem Reihensechser ist.
Bild: BMW AG

18/94
Klassiker von morgen
BMW 1er (erste Generation, 2004 bis 2011): Weil wir dem letzten wirklich kompakten BMW-Hecktriebler nachtrauern.
Bild: Angelika Emmerling

19/94
Klassiker von morgen
Citroën C3 Pluriel (2003 bis 2010): Weil man irgendwann in der Betriebsanleitung blättert und erkennt, dass die Bogenbrücken obendrauf entfernt werden können. Das macht die Cabrio-Pick-up-Limousine schräg genug, um als echter Citroën-Klassiker Kultstatus zu erreichen.
Bild: Christian Bittmann

20/94
Klassiker von morgen
Citroën C6 (2005 bis 2013): Weil dieses hydropneumatische Unikum so anders ist. Auch wenn es seine Designer etwas zu deutlich darauf angelegt haben.
Bild: Toni Bader

21/94
Klassiker von morgen
DS 5 (seit 2011): Weil der auffällig gestylte Mix aus Van, Kombi und Flugzeugkanzel mehr Fenster hat als mancher Wintergarten. Ein Charaktertyp, an den man sich erinnern wird.
Bild: Uli Sonntag

22/94
Klassiker von morgen
Chrysler 300C Touring (2004 bis 2010): Weil kaum einer so konsequent amerikanisch daherkommt wie der schräge Chrysler-Schwanengesang mit seiner dicken Karosse: massig, cool, feist. Der traut sich was – wenn auch fast ohne Zuladung.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

23/94
Klassiker von morgen
Daihatsu Copen (2003 bis 2011): Weil hinter dem niedlichen Gesicht der Charme des Austin-Healey-Froschauges wohnt. Und moderne Technik. Und sogar ein Hardtop. Ein Auto, dass man sich für schlechte Zeiten wegstellen kann – in die Besenkammer!
Bild: Uli Sonntag

24/94
Klassiker von morgen
Dodge Viper RT/10 (1992 bis 2002): Weil der GFK-Alu-Renner das Muscle-Car-Feeling alter Zeiten in die Neunziger transportierte. Einzigartig war damals der Zehnzylinder, der mit 406 PS aus acht Litern ordentlich Dampf machte.
Bild: Ingo Barenschee

25/94
Klassiker von morgen
Ferrari 550 (1996 bis 2001): Weil er uns die Rückkehr der entzückenden GT-Silhouette der 60er Jahre bescherte. Und weil es bisher fast jeder Gebraucht-Ferrari zum begehrenswerten Hochpreis-Oldie gebracht hat.
Bild: Tom Gidden ©2019 Courtesy of RM Sotheby's

26/94
Klassiker von morgen
Fiat Barchetta (1995 bis 2005): Weil die Barchetta Italiens Beitrag zur Roadster-Renaissance der 90er war. Und weil es uns bestimmt nicht mehr stört, dass das "Bötchen" nie ganz dicht war, wenn es erstmal Klassiker-Status erlangt hat.
Bild: Thomas Ruddies

27/94
Klassiker von morgen
Fiat Multipla (1999 bis 2004): Weil der Mut zu neuem, unkonventionellem Design belohnt werden sollte. Und weil sich Autos mit Trash-Ruf nach Jahrzehnten bestimmt ihre Fan-Gemeinde erobern (siehe AMC Gremlin und VW 411).
Bild: Wolfgang Meier

28/94
Klassiker von morgen
Fiat 500 Abarth Esseesse (seit 2009): Weil es uns den Atem verschlägt, wie das süße Bärchen zum wilden Raubtier mutiert. Und weil der unsterbliche Nuova 500 aus den Sechzigern nie von einer Wiedergeburt mit 160 PS geträumt hätte.
Bild: Lena Barthelmeß

29/94
Klassiker von morgen
Fiat Coupé (1994 bis 2000): Weil dieser vom Aussterben bedrohte schräge Vogel zeigt, dass Pininfarina-Styling nicht immer von mehrheitsfähiger Ästhetik sein muss. Was zum Teil an den frühen Bangle-Falten über den Radhäusern liegen mag.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

30/94
Klassiker von morgen
Ford Streetka (2002 bis 2005): Weil das unscheinbare Gürteltier mit tranchiertem Rückenpanzer nicht ansehnlicher, aber deutlich seltener ist als der geschlossene Bruder.
Bild: Thomas Ruddies

31/94
Klassiker von morgen
Ford GT (2004 bis 2006): Weil auch Remakes manchmal zum Klassiker taugen. Ford schenkte sich die 550 PS starke Wiedergeburt seiner Le-Mans-Legende zum 100. Geburtstag und schuf eins der faszinierendsten Retro-Autos aller Zeiten.
Bild: Lena Barthelmess

32/94
Klassiker von morgen
Ford Scorpio (1995 bis 1998): Weil der letzte große Ford derart geschmacksbefreit ist, dass die Trendsetter der Trash-Kultur ihn längst zur Ikone gekürt haben – wie Legwarmer und Lederschlips.
Bild: Thomas Ruddies

33/94
Klassiker von morgen
Ford Focus RS (2009 bis 2010): Weil der zweite Ford Focus RS optisch so einen Lauten machte, dass es uns fast peinlich war. Aber nur fast, denn der schnelle Kölner wusste mit seinem heißen Fahrverhalten auch die Kritiker zu überzeugen.
Bild: Lena Barthelmeß

34/94
Klassiker von morgen
Honda NSX (1990 bis 2005): Weil er den Geist Ayrton Sennas im Alu trägt. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister half bei der Fahrwerksabstimmung des Japaners. Hondas Meisterstück ist der am meisten unterbewertete Supersportler der Neunziger.
Bild: Roman Raetzke

35/94
Klassiker von morgen
Honda Element (2002 bis 2011): Weil gewitzte USA-Kenner genau das machten, was Honda verpennt hat, nämlich dieses originelle Übersee-Souvenirs importieren.
Bild: Martin Meiners

36/94
Klassiker von morgen
Honda S2000 (1999 bis 2009): Weil er uns das live erleben lassen lässt, wovon wir 2030 an den Stammtischen schwärmen werden: einen Motor, der 10.000 Umdrehungen schafft.
Bild: Werk

37/94
Klassiker von morgen
Hummer H1 (1992 bis 2006): Dieses Ausnahme-Automobil, ob man es mag oder nicht, bleibt einzigartig. Anachronismus hin oder hier: alle seine Geschwister sind weichgekochte Warmduscher-SUV.
Bild: Wolfgang Blaube

38/94
Klassiker von morgen
Jaguar XK8 (1996 bis 2005): Weil wir uns hier jegliches Argumentieren sparen können. Wir sagen nur: Jaguar V8, 2+2-Sitzer, nicht mehr gebaut, noch Fragen?
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

39/94
Klassiker von morgen
Jaguar XJ 40 (1986 bis 1994): Weil die gediegene Katze britisches Club-Ambiente und exquisite Handwerkskunst für kleines Geld bereithält.
Bild: Götz von Sternenfels

40/94
Klassiker von morgen
Jeep Cherokee (1984 bis 2001): Weil man mit diesem SUV keine Angst vor Gelände haben muss. Der Ami gilt als beinahe unzerstörbar und ist leicht zu reparieren.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

41/94
Klassiker von morgen
Lada Niva (seit 1976): Weil dem knorrigen Russen die Verwandlung zum weichgespülten SUV erspart blieb. Der Niva läuft zwar nie ganz perfekt, aber er läuft immer und fährt absolut überall hin.
Bild: Sven Krieger

42/94
Klassiker von morgen
Lancia Kappa Coupé (1997 bis 2000): Weil uns die Tradition der Marke darüber hinwegtröstet, dass die Designer hier einen besonders schlechten Montag erwischt haben. Logisch, dass der Zweitürer extrem ist.
Bild: Harald Almonat

43/94
Klassiker von morgen
Lancia Thesis (2002 bis 2009): Weil Anderssein als reiner Selbstzweck spannender und attraktiver wird, je mehr das Objekt altert und in Vergessenheit gerät.
Bild: Lena Willgalis

44/94
Klassiker von morgen
Land Rover Evoque (seit 2011): Weil sich ein britischer Edel-SUV selten so volksnah gab. Der Evoque taugt, anders als die meisten Großstadttraktoren, zum Designklassiker und überzeugt durch Stil und Noblesse.
Bild: Uli Sonntag

45/94
Klassiker von morgen
Land Rover Range Rover (Mk 3) 2002 kommt die dritte Serie nach 50 Jahren und zwei Range-Rover-Generationen heraus. Dieser Ranger wurde zwar von BMW entwickelt wurde, ging dann aber mit der Marke Land Rover an Ford. Bis 2005 wurden ein V8-Benziner sowie ein R6-Diesel von BMW verbaut. Danach sind Motoren von Jaguar (Benziner) bzw. Ford/PSA drin. Am Klassiker-Potenzial ändert das nichts.
Bild: Thomas Ruddies

46/94
Klassiker von morgen
Lexus IS 300 SportCross (2001 bis 2005): Weil es neben dem BMW 330i Touring noch andere spannende Autos gab. Wer etwas ohne die Langeweile inflationärer Stückzahlen sucht, ist mit dem raren Lexus bestens bedient.
Bild: autoblog.it

47/94
Klassiker von morgen
Lotus Elise (Series 2, 2000 bis 2009): Weil ein Sportwagen noch heute leicht und kompakt sein kann, wenn er sich auf das Wesentliche konzentriert. Darum fährt die Elise mit relativ kleinen Motoren allen Konkurrenten davon.
Bild: Ronald Sassen

48/94
Klassiker von morgen
Maybach 62 (2002 bis 2012): Weil er all denen Mercedes-Perfektion bietet, die einfach keinen Mercedes wollen.
Bild: Werk

49/94
Klassiker von morgen
Maserati Quattroporte V8 (2003 bis 2012): Weil er der Traum eines jeden ist, der gerne ein graziles Auto mit Sportwagen-Fahrverhalten, einem famosen Ferrari-V8 und Platz für die Familie hätte.
Bild: Thomas Ruddies

50/94
Klassiker von morgen
Mazda 121 (1991 bis 1996): Weil er die Robustheit eines Mazda mit der Eigenwilligkeit und Offenheit einer Ente verbindet. Und weil Mazda sich traute, die pummelige Eiform noch mit Ostereier-Farbtönen zu betonen.
Bild: Klaus Kuhnigk

51/94
Klassiker von morgen
Mazda RX-8 (2003 bis 2011): Weil die Hinterlassenschaft des genialen Felix Wankel hier ihren Höhepunkt erreicht – als Coupé-Viertürer mit bis zu 231 PS.
Bild: Lena Barthelmeß

52/94
Klassiker von morgen
Mercedes SL (R 230, 2001 bis 2011): Weil allein das Kürzel SL eine Karriere als Klassiker verspricht. Darüber hinaus betört der fast noch moderne Benz mit überragenden Fahrleistungen, Komfort im Überfluss und einer beeindruckenden Qualität.
Bild: Thomas Ruddies

53/94
Klassiker von morgen
Mercedes SLK (R 170, 1996 bis 2004): Weil es das erste Mal wäre, dass ein offener Mercedes nicht zum Klassiker reift. Außerdem könnte er dank großer Stückzahlen der erste bezahlbare klassische Mercedes-Roadster werden.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD

54/94
Klassiker von morgen
Mercedes SLR McLaren : Weil die Kombi aus Mercedes, Supersportwagen + McLaren gleichbedeutend ist mit Wertzuwachs. Rarität sowieso. Und weil der SLR McLaren nie günstig war. Sorry, aber das ist die bittere Wahrheit.
Bild: Lena Barthelmeß

55/94
Klassiker von morgen
Mercedes-Benz C 63 AMG (seit 2011): Weil er einen großen deutschen V8-Motor (6,2 Liter, 457 PS) in einer unauffälligen C-Klasse verpackt. Und weil das PS-Monster vielleicht eins der letzten seiner Art ist.
Bild: Hersteller

56/94
Klassiker von morgen
MGF Roadster (1995 bis 2002): Weil wir irgendwann verstehen werden, dass es kernige Briten-Roadster auch ohne Frontmotor und ungefedertes Fahrwerk geben kann. Wenn es nur nicht so ungehemmt hineinregnen würde.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

57/94
Klassiker von morgen
MG ZT-T SE 4.6 V8 (2004 bis 2005): Weil sich hinter dem Buchstabensalat ein Rover 75 mit Heckantrieb und Mustang-V8 verbirgt. Nur 40 Stück kamen zu uns, darunter etwa 15 Kombis.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

58/94
Klassiker von morgen
Mini Cooper (2001 bis 2006): Weil auch die Neuauflage eines Klassikers zum Klassiker reifen kann. Zumindest, wenn sie aus dem Einerlei der Mitbewerber heraussticht.
Bild: Toni Bader

59/94
Klassiker von morgen
Mitsubishi 3000 GT (1990 bis 2000): Weil wir uns fragen, warum wir dem Charme des Hightech-Renners nicht schon früher erlagen. Dafür sprechen auch Allradlenkung, 300 Turbo-PS und (meistens) 90er-Jahre-Vollausstattung.
Bild: Christian Bittmann

60/94
Klassiker von morgen
Nissan Cube (2008 bis 2011): Weil uns die Japaner immer wieder zeigen, wie man coole Stadtautos konzipiert. Zum Beispiel diesen Würfel auf Rädern.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD

61/94
Klassiker von morgen
Nissan Micra C+C (2005 bis 2009): Weil das kleine Klappdach-Cabrio einer der Vorreiter der Fraktion "Offen-im-Sommer-im-Winter-geschlossen" war. Und das mit einem Blech-Glas-Dach!
Bild: Werk

62/94
Klassiker von morgen
Nissan 350Z (2002 bis 2009): Weil er ein preiswerter, spaßorientierter und dennoch solider und zuverlässiger Sportwagen ist. Und weil sein Heckantrieb einfach Laune macht.
Bild: Lena Willgalis

63/94
Klassiker von morgen
Opel Astra GTC (2006 bis 2010): Weil nur noch eine Düsenjäger-Glaskanzel übersichtlicher ist – falls nicht auch noch andere Marken auf diese Idee kommen.
Bild: Christian Bittmann

64/94
Klassiker von morgen
Opel Zafira A OPC (2001 bis 2005): Weil er der einzige Sportwagen im Kinderwagen-Kostüm ist. Den Zafira A OPC versteht nur, wem er mal bei Tempo 220 die Rücklichter zeigte.
Bild: Werk

65/94
Klassiker von morgen
Opel Omega Caravan (1986 bis 1993): Weil der Omega A für Opel eine aerodynamische Sensation darstellte und der verkannte Großkombi mit dem Blitz ein unübertroffener Lademeister ist.
Bild: Markus Heimbach

66/94
Klassiker von morgen
Opel Speedster (2000 bis 2005): Weil wir glauben, das ein Lotus keine Zicken macht, wenn der Opel-Blitz auf dem Zündschlüssel zu sehen ist. Dazu kommt die kompromisslose Sportlichkeit des Opel.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

67/94
Klassiker von morgen
Range Rover Mark III (2002-12): Weil dieses Urviech einfach "grand" ist. Die dritte Generation des Luxus-Geländewagen hat BMW entwickelt. Die bayerischen Motoren, ein V8-Benziner (286 PS) und ein R6-Turbodiesel (177 PS), gab es bis 2005 bzw. 2006.
Bild: Thomas Ruddies

68/94
Klassiker von morgen
Peugeot 1007 (2005 bis 2010): Weil der eigenwillige Franzose einen einzigartigen U-Bahn-Schiebetür-Mechanismus bietet.
Bild: Werk

69/94
Klassiker von morgen
Peugeot 406 Coupé (1997 bis 2005): Weil seine mehrheitsfähige Ästhetik zeigt, dass Pininfarina-Styling nicht nur Italiener kleidet.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

70/94
Klassiker von morgen
Porsche 968 (1991 bis 1995): Weil der potenzielle Eigner sich auf jedem gefahrenen Meter am spannenden Transaxle-Konzept des 968 erfreuen kann. Porsche-typisch hochwertig gemacht ist der Wagen sowieso.
Bild: Angelika Emmerling

71/94
Klassiker von morgen
Renault Sport Spider (1995 bis 1999): Weil Renault nie wieder einen fensterlosen Cup-Renner mit Scherentüren auf die Straße bringt – wetten?
Bild: Götz von Sternenfels / AUTO BILD

72/94
Klassiker von morgen
Renault Vel Satis (2002 bis 2009): Weil außer Individualisten und Ästheten niemand den Zweck des Renault Vel Satis verstanden hat. Dabei stellte sein Design alle anderen Vertreter der Business-Klasse in den Schatten.
Bild: Werk

73/94
Klassiker von morgen
Renault Laguna Coupé (2008 bis 2015): Weil elegante und dabei schlecht verkäufliche Coupés eine französische Spezialität sind, aber nur selten von Renault kommen. Dazu gab es den Laguna mit Allradlenkung, die einen Wendekreis möglich macht, wie er zuletzt vor 30 Jahren normal war.
Bild: Toni Bader

74/94
Klassiker von morgen
Renault Clio V6 24V (2003 bis 2004): Weil der Kampfzwerg aus Dieppe einst der schnellste Serien-Kleinwagen der Welt war. Und weil ein 254 PS starker Mittelmotor in einem Auto der Polo-Klasse einfach nur verrückt ist.
Bild: Uli Sonntag / Auto Bild

75/94
Klassiker von morgen
Renault Avantime (2001 bis 2003): Zwar geht es seit Citroën Ami 6 und Talbot Tagora traditionell in die Hose, wenn Franzosen kantige Autos bauen. Doch ein Van-Coupé kommt nie wieder!
Bild: Toni Bader

76/94
Klassiker von morgen
Renault Twingo (1993 bis 2007): Weil das sympathische Designerstück aus Frankreich mit Faltdach ein spottbilliges Beinahe-Cabrio ist.
Bild: Werk

77/94
Klassiker von morgen
Rover 75 (1998 bis 2005): Weil er dank seines urbritischen Designs und der luxuriösen Ausstattung schon als Neuwagen ein seltener Klassiker war.
Bild: Bernd Hanselmann

78/94
Klassiker von morgen
Saab 900 Cabrio (1993 bis 1998): Weil der offene Schwede trotz Vectra-Basis die beste Alternative sein wird, wenn der charakterstarke Vorgänger zu hundert Prozent in festen Händen ist.
Bild: Werk

79/94
Klassiker von morgen
Saab 9-3 (1998 bis 2011): Weil er einer der letzten Saab war. Weil er wie alle Autos der Schweden ganz viel Individualität versprüht. Und weil die kraftvollen Turbobenziner einfach herrlich sind.
Bild: Uli Sonntag

80/94
Klassiker von morgen
Smart fortwo Coupé (1998 bis 2007): Weil das Parken quer zur Fahrbahn mit dem Erscheinen des Ur-Smart erstmalig seinen eigenen Reiz entwickelt hat.
Bild: Sven Krieger

81/94
Klassiker von morgen
Smart Crossblade (2002 bis 2003): Weil er endlich halbwegs erschwinglich ist. Wetten, dass die skurrile Sitzbadewanne bald ein sauteures Sammlerstück wird?
Bild: Stephanie Gehrt

82/94
Klassiker von morgen
Smart roadster (2003 bis 2005): Weil das Image seiner Neuwagen-Käufer und -Käuferinnen bald vergessen sein wird, während der sensationell spaßige Roadster ganz der Alte bleibt.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD

83/94
Klassiker von morgen
Subaru Impreza WRX STi (2001 bis 2007): Weil die kleine 280-PS-Allradbestie in Blaumetallic, mit Riesenspoiler und goldenen Rädern einfach Kult ist.
Bild: SUBARU

84/94
Klassiker von morgen
Subaru SVX (1992 bis 1997): Weil Porsche diesen Sechszylinder-Boxer zum Vorbild für die aktuellen Motoren nahm. Und weil das Auto schräge Seitenscheiben und Allrad hat!
Bild: Thomas Ruddies

85/94
Klassiker von morgen
Suzuki Vitara X-90 (1996 bis 1998): Weil "Deutschlands erster Funster" auch der letzte war. Zwei Sitze und Heckflügel im Gelände? Wem nichts peinlich ist, der schlage zu.
Bild: Wolfgang Blaube

86/94
Klassiker von morgen
Toyota GT 86 (seit 2012): Weil uns der knackige Celica-Erbe das Sportwagen-Feeling der wilden Achtziger zurückbrachte – mit Heckantrieb, hochdrehendem 200 PS-Boxer und einem Leergewicht von gerade mal 1240 Kilo.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

87/94
Klassiker von morgen
VW New Beetle Cabrio (2003 bis 2010): Weil es wie sein historisches Original für unbeschwertes, protzfreies und beschauliches Offenfahren steht. Und weil Autos, die als "süüüß" empfunden werden, fast immer zu Klassikern reifen.
Bild: Werk

88/94
Klassiker von morgen
VW Golf 4 R32 (2002 bis 2004): Weil er dem soliden, zuverlässigen, aber biederen VW Golf 4 einen Schuss Emotion verpasste. Weil er fährt wie ein Rallye-Auto. Und weil er unter Last dieses großartige Brüllen hinten rausrotzt.
Bild: Roman Raetzke

89/94
Klassiker von morgen
VW Passat W8 (2001 bis 2004): Weil acht Zylinder unter der Haube einer Mittelklasse-Limousine sexy sind. Bisher gab es diese Kombination nie wieder. Es gab sogar einen W8 Variant!
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

90/94
Klassiker von morgen
VW Phaeton (2002 bis 2016): Weil er künftig der Urvater aller Luxusklasse-Volkswagen sein wird – oder die süßeste Versuchung des Wolfsburger Größenwahns.
Bild: Thomas Ruddies

91/94
Klassiker von morgen
VW T4 California (1990 bis 2003): Weil man mehr am Bord eines Camping-Bullis einfach nicht braucht. Und weil alle Busse, an denen California dransteht, einfach Kult sind.
Bild: Thomas Ruddies

92/94
Klassiker von morgen
Volvo C30 (2006 bis 2012): Weil er der Wiedereinstieg der Schweden in die Kompaktklasse war. Weil seine Heckklappe treffsicher den legendären "Schneewittchensarg" P 1800 ES zitierte. Und weil er Ford Focus ST und RS seinen kraftvollen Fünfzylinder spendete.
Bild: Thomas Ruddies

93/94
Klassiker von morgen
Volvo V70 (1996 bis 2000): Weil dieser Schwede kraftstrotzende Fünfzylinder mit dem Praxisnutzen eines Kombis verbindet. Standfest wie die Motoren ist bei der richtigen Pflege das ganze Auto.
Bild: Volvo Car Group

94/94
Klassiker von morgen
Volvo C70 (1997 bis 2002): Weil der horrende Neupreis von vornherein den Raritätenstatus garantierte. Und weil das Design beweist, dass ein Volvo nicht unbedingt wie ein Schwäbisch-Hall-Logo mit Reifen aussehen muss.
Bild: Holger Neu
Achtzylinder-Klassiker: Schnäppchen mit V8-Motor

1/70
1992 galt er als eines der besten Autos der Welt. Heute steht der BMW 540i der Baureihe E34 meist beim Kiesplatzhändler. Als Klassiker ist er noch nicht entdeckt.
Bild: Theo Klein

2/70
Mit 4,72 Metern ist der alte 5er-BMW zwar knapp zehn Zentimeter länger als ein aktueller 3er. In der Breite aber misst er gut sechs Zentimeter weniger.
Bild: Theo Klein

3/70
Zwar standen BMW-Eigner damals im Ruf, Vorausfahrende mit blitzenden Doppelscheinwerfern von der linken Spur zu scheuchen, abseits der Autobahn schätzten sie aber den zurückhaltenden Auftritt.
Bild: Theo Klein

4/70
Der 540i lässt mit seinem breitschultrigen Kraftpolster die Distanz zwischen zwei Kurven zügig zusammenschmelzen, auch wenn die Automatik mit ihrem Kuschelwandler sein Temperament empfindlich zügelt.
Bild: Theo Klein

5/70
Das Cockpit umarmt den Fahrer. Die "erweiterte Lederausstattung mit Edelholzausführung" für 7040 Mark war ein Privileg für V8-Käufer. Die Bisonleder-Sitze ließen sich für astronomische 3125 Mark mit elektrischen Verstell- und Memory-Tasten aufrüsten.
Bild: Theo Klein

6/70
Bei niedrigen Drehzahlen gibt sich der V8 vergleichsweise verhalten. Zwar hängt er gut am Gas, doch erst wenn er gedreht wird, zeigt er wirklich Zähne. Ab dreieinhalb kommt richtig Leben in die Bude.
Bild: Theo Klein

8/70
In diesem Auto eingebaut, 1992 war er der erste Achtzylinder-BMW seit 28 Jahren, heute ist der elegante BMW 7er der zweiten Generation (E32) einer der günstigsten. Im Zustand 3 ist der Ober-Bayer (3,0 Liter/218 PS) ab bodenständigen 3200 Euro zu haben.
Bild: Conrad Piepenburg

9/70
Zurück zum BMW 540: Der bedeutet Kraft in allen Lagen, feine Qualität, ein Wagen, der schon premium war, als die anderen es noch nicht versuchten. Heute kostet ein guter 540i um die 6600 Euro, ein eher verwohntes Exemplar ist schon für 1800 Euro zu haben (Stand Dezember 2016, Quelle: Classic Data).
Gebrauchtwagensuche: BMW 5er
Bild: Theo Klein

10/70
Familientaugliche, einfach strukturierte Sportwagen mit großvolumigem V8 wie der Chevrolet Camaro sind selten geworden. Der Camaro ist bodenständig, sehr amerikanisch, etwas ungehobelt, was aber keinen stört. Als 2+2-Coupé ist er zudem leidlich sportlich und dabei noch ausreichend praktisch.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

11/70
Bei Optik und Technik kann der Camaro punkten, bei Image und Qualität dagegen kaum. Als schlichte Massenware lief er einst vom Band, in der Fertigung ging es sorglos zu, die Verarbeitung lässt den Sparstift erkennen.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

12/70
Fürs Klischee des gusseisernen Bollerwagens taugt ein 76er Camaro LT leider gar nicht, dafür ist er zu sehr Softie. Komfortabel ist der Chevy auf der Langstrecke, berechenbar in Kurven, zwar simpel und günstig konstruiert, dafür jedoch voll ausgestattet. Sogar das typische V8-Gurgeln verkneift er sich.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

13/70
Innen wirkt der Chevy mit Vierspeichenlenkrad und Sportsitzen dynamisch, doch das ist nur gespielt. Entspannt und komfortabel sitzt es sich in all dem Kunststoff, richtig ungemütlich wird es nur hinten.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

14/70
Das Holz stammt vom Plastikbaum, die "Ledernaht" ums Armaturenbrett ist imitiert. Wer damit leben kann, genießt den Ausblick und den Stil der soften Seventies.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

15/70
Schiefe Passungen, krumme Spaltmaße. Dafür gibt es viele Hebel für Lüftung und Heizung und Chrom aus der Dose.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

16/70
Satte 5,7 Liter groß, aber rasch überfordert: Im Camaro LT für Deutschland saß grundsätzlich der stärkste V8 der Palette. Strenge Abgasgesetze in den USA hatten den Small Block aber auf dürftige 170 PS heruntergeknebelt. Zum Gleiten, der Paradedisziplin des Wohlfühl-Coupés, genügt das.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

17/70
Das Image des Camaro II, vor allem der Leumund der zweiten Serie ab 1974, ist mies. Erst saßen zu oft die falschen Leuten drin, dann kamen die Tuner. Ein guter, originaler Camaro glänzt mit lässigem Charme und überschaubaren Unterhaltskosten – solche Autos gewinnen in den USA schon wieder an Wert. Wer in Deutschland sucht, findet ein Zustand-4-Auto ab 5400 Euro, einen guten Wagen ab 18.900 Euro.
Gebrauchtwagensuche: Chevrolet Camaro
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

18/70
Fans der Mercedes S-Klasse W 126 haben den nur 13.996-mal gebauten 420 SE in der Regel nicht auf dem Wunschzettel. Deshalb ist er nur halb so teuer wie ein 500er. Höchste Zeit, umzudenken!
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

19/70
224 PS leistet dieser Kat-420 SE von 1989 bei weit über anderthalb Tonnen Gewicht – da sind schon potente Kompaktwagen ernst zu nehmende Gegner. Zu Zeiten des W 126 war Ästhetik wichtiger als plumpe PS-Anmache.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

20/70
Wenigstens flößt die Zahl "420" auf dem Kofferraumdeckel vielen eine Spur von Respekt ein. "Impala" taufte Mercedes diese Metallicfarbe, obwohl ein W 126 auch mit sehr viel Fantasie kaum an jene grazile Schwarzfersenantilope erinnert, die Pate für die Lackbezeichnung stand.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

21/70
Der Erstbesitzer mochte Erdfarben, die Kombination des Lacktons "Impala" mit Stoff "Brasil" beweist es. Selbst ohne "L" ist die Beinfreiheit im Fond üppig. Trotz seiner Gediegenheit ist der W 126 ein Auto, das dem Fahrer nicht – wie ein übereifriger Butler – zu viel abnimmt.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

22/70
Bei allem Komfort wirkt er angenehm straff und nicht weich wie ein Wattebausch. Dazu trägt auch die Kugelumlauf-Servolenkung bei: Sie setzt Lenkbefehle so direkt um, dass der Fahrer nicht argwöhnen muss, zwischen ihm und der Straße verstecke sich womöglich ein (elektrischer) Spielverderber.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

23/70
"Vollausstattung" gibt es nicht, nur eine mehr oder weniger komplette Ausstattung. Das Navi-Radio ist nachgerüstet.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

24/70
Evolution statt Revolution: Der 4,2-Liter-Leichtmetall-V8 trägt die interne Konstruktionsbezeichnung M 116 E 42. M 116 hieß schon 1969 der 3,5-Liter-Grauguss-Achtzylinder für W 109/111, von dem er in direkter Linie abstammt.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

25/70
Eine Luxuslimousine vom Schlag des Mercedes 420 SE muss keine Gazelle sein. Dafür entschädigt sie mit dem ausgewogensten Design, das je für eine S-Klasse entwickelt wurde: Mit dem W 126 liefert das Team um Bruno Sacco ein Meisterwerk ab. Für Schrauber beginnt der Spaß bei 2200 Euro, Genießer sollten rund 10.000 Euro einkalkulieren, und gut zweitausend Euro in der Hinterhand behalten, um Wartungsstau zu beseitigen.
Gebrauchtwagensuche: Mercedes-Benz 420
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

26/70
Italo-Fans tun sich schwer mit dem Ferrari Mondial, weshalb der Pininfarina-Keil zu den wenigen Ferrari-Klassikern gehört, die auch Normalsterblichen offen stehen. Als Quattrovalvole fehlt es ihm außerdem nicht an Temperament.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

27/70
Seine irritierende Form ist bis heute das größte Problem des Ferrari Mondial. Pininfarina musste den Mondial scheinbar auf die Streckbank packen, um vor der Hinterachse Platz für Motor und Rücksitze zu schaffen. Das Ergebnis ist ein in die Länge gezogener Türkeil mit ziemlich langem Radstand.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

28/70
Auf leeren Landstraßen fühlt sich der Mondial am ehesten wohl. In langgezogenen Kurven ist der perfekt ausbalancierte Ferrari in seinem Element, denn für die Hatz über die Autostrada ist der fünfte Gang viel zu kurz übersetzt. Also lieber cruisen und genießen. Dann stört auch der fehlende Seitenhalt der Sitze nicht so.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

29/70
An Biss fehlt es dem Quattrovalvole nicht. Denn während der Ur-Mondial mit 214 PS und zwei Ventilen pro Zylinder auskommen muss, erfüllt der Vierventiler mit seinen 240 PS die Erwartungen an einen Ferrari schon besser. Ein echter Ferrari-Designklassiker sind die runden Heckleuchten.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

30/70
Kastiges Cockpit, sündig-rotes Leder und überraschend bequeme Sessel – so lässt sich der Sommer aushalten. Ein viersitziges Cabriolet hat Ferrari nie wieder gebaut. Mondial Coupé und Cabrio flogen Ende 1993 ersatzlos aus dem Programm.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

31/70
Wenn der Leichtmetallmotor mit seinen vier Nockenwellen loslegt, die Bosch K-Jetronic Sprit in die acht Brennräume schießt und sich die Nadel des Drehzahlmessers der 80 nähert, dann klingt der QV, wie ein Ferrari klingen muss.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

32/70
Schrauberfreundlichkeit geht anders: Der quer eingebaute Leichtmetall-V8 des QV klemmt vor der Hinterachse und ist ein alter Bekannter aus dem Ferrari 308. Fahrspaß-Fans schätzen sein breites nutzbares Drehzahlband.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

33/70
Die Klassiker-Karriere des Mondial kommt einfach nicht voran. Eine heiße Gelegenheit für alle, die schon immer einen Ferrari wollten, bisher aber keine sechs Richtigen im Lotto hatten. Für 16.900 Euro sind Exemplare im Zustand vier zu haben, mehr als 43.300 Euro müssen auch für einen guten Mondial nicht angelegt werden.
Gebrauchtwagensuche: Ferrari Mondial
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

34/70
Der Rover Vitesse, der bis heute "British Bulldog" genannt wird, bleibt unsterblich. "Rapide" durfte er nicht heißen, weil Aston Martin 1982 dagegen Einspruch erhob. Egal, der Rover galt dennoch als "Aston des kleinen Mannes".
Bild: Marcus Gloger

35/70
Dekorstreifen mit dem Schriftzug "Rapide" hatte Rover für sein stärkstes Modell 1982 bereits drucken lassen, als Aston Martin die Verwendung des Namens verbieten ließ. Souverän blieb der Brite aber auch als "Vitesse".
Bild: Marcus Gloger

36/70
Der Vitesse, mechanisch und optisch kraftvolles Spitzenmodell der 1976 empfindlich verspätet präsentierten SD1-Reihe, lauert dank verkürzter Federn tief auf dem Asphalt.
Bild: Marcus Gloger

37/70
Der bullige Vitesse hatte vor allem die PS- und prestigestarke Konkurrenz von BMW im Visier seiner geschlitzten Scheinwerfer. Letztere waren eine unverhohlene Hommage an den Ferrari Daytona.
Bild: Marcus Gloger

38/70
Auch innen war der Rover SD1 (von "Specialist Division" aus Triumph und Rover) seiner Zeit voraus. Die Überarbeitung von 1982 bewahrte die sachliche Avantgarde.
Bild: Marcus Gloger

39/70
Ein Rover SD1 Vitesse vereint Power und Prestige und krönt das Ganze mit typisch britischer Noblesse – und mieser Verarbeitung.
Bild: Marcus Gloger

40/70
Dank Lucas-Einspritzung liefert der – ursprünglich von Buick stammende – Dreieinhalbliter-V8 ehrliche 193 PS. Das reicht dicke für kommodes Touren auf den Straßen dieser Welt, zumal fünf Personen entspannt in üppigen Polstern versinken.
Bild: Marcus Gloger

41/70
Er hat keine Chance, der Rover Vitesse, doch er nutzt sie – das ist es, was ihn heute so begehrenswert macht. Außerdem ist er nicht teuer. Um 1600 Euro erleichtert ein Projektauto das Portemonnaie, nicht mehr als 8000 Euro kostet ein guter Vitesse.
Gebrauchtwagensuche: Rover SD
Bild: Marcus Gloger

42/70
Von vorn sieht die Simca Vedette aus wie ein 1955er Packard Clipper, von der Seite wie ein 58er Edsel. Frankreich war damals viel stärker amerikanisiert als Deutschland. Von Ford erbte Simca 1954 Frankreichs einzigen V8-Motor.
Bild: Goetz von Sternenfels

43/70
Als Chambord trägt die Vedette ihre Zweifarblackierung dreifach abgesetzt; verfügbar waren insgesamt zehn Farben und zwölf mögliche Kombinationen. Die Räder boten mit einem Durchmesser von nunmehr 15 statt 13 Zoll Platz für kräftigere Trommelbremsen.
Bild: Goetz von Sternenfels

44/70
Sicken in Dach und Kofferraumhaube gaben der neuen Vedette 1957 Kontur und Rasse – der Grundaufbau stammte ja noch von 1954, woran der Aufwärts-Knick an den hinteren Türen und die Frontgestaltung auch stets erinnerten.
Bild: Goetz von Sternenfels

45/70
Die stilisierte Schwalbe auf der Vedette sieht verdächtig nach amerikanischem Rocket-Design aus, hilft dem Fahrer aber auch hervorragend beim Peilen durch die Panorama-Frontscheibe.
Bild: Goetz von Sternenfels

46/70
Drei Gänge und Lenkradschaltung hat der Fahrer einer Vedette zur Verfügung. Eine Automatik gab es nie, nur gegen Aufpreis eine Art Overdrive namens "Rushmatic". Sich am Lenkrad festzuhalten ist das Mittel der Wahl, um nicht ziel- und haltlos auf der Sitzbank umherzurutschen.
Bild: Goetz von Sternenfels

47/70
Simca gab 145 km/h Spitze an, doch 84 PS schieben die Tachonadel nur mühsam nach rechts.
Bild: Goetz von Sternenfels

48/70
Der 90-Grad-Flathead-V8 feierte 1932 im Ford V8 Model 18 Premiere, allerdings mit 3,6 Liter Hubraum. In Frankreich machte die Sparversion von 1935 Karriere – und überzeugte bis zuletzt mit ihrer gepflegten Laufkultur.
Bild: Goetz von Sternenfels

49/70
Mit einer Vedette wird nur der glücklich, wer schätzt, was sie war und ist: ein französisches Oberklasse-Volksauto der fünfziger Jahre. Rund 4200 Euro teuer ist sie im Zustand zwei, 21.200 Euro werden heute für eine gute Vedette fällig.
Bild: Goetz von Sternenfels

50/70
Wer wenig über Tatra weiß, neigt dazu, die Großwagen aus Kopřivnice zu unterschätzen und den T613 in die staubige Parteibonzenkarren-Schublade zu stecken. Doch ein Tatra der siebziger Jahre trägt noch den Geist Hans Ledwinkas unterm Blech, eines der genialsten Automobilkonstrukteure des 20. Jahrhunderts.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

51/70
Keine Bleistiftspitzen tschechischer Konstrukteure haben dieses Styling zu Papier gebracht, sondern Vignale in Italien. Das Korsett der wirtschaftlichen Beschränkungen zwang Tatra dazu, dieses Auto immer wieder aufs Neue zu modernisieren und ganze 22 Jahre lang zu bauen.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

52/70
Cruisen wie die DDR-Elite der Siebziger: Der Tatra T613 war mit seinen 190 km/h Spitze schneller als es die Straßen des Sozialismus erlaubten. Schalten ist selten nötig, weil der schwarze Riese sein maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern schon bei 2500 Touren abliefert.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

53/70
Die kantige Form mit der weit eingezogenen Heckscheibe und dem flachen Bug unterm XXL-Kofferraumdeckel (Unwissende halten ihn für die Motorhaube) bricht mit der Stromlinien-Tradition der Großwagen aus Nesselsdorf – und erinnert von vorn an einen aufgepumpten VW 411.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

54/70
Die Form der C-Säulen soll nach dem Willen der Entwickler ein Verschmutzen der Heckscheibe bei üblem Wetter verhindern. Außerdem sieht sie gut aus.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

55/70
Vom kuscheligen Fahrersessel aus blickt der Tatra-Fahrer über den flachen Sicherheitspralltopf des Lenkrads auf fünf Rundinstrumente, die ein Wüterich mit Teigausstechern in Lakritzmasse gepresst zu haben scheint.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

56/70
Die Platzierung des 165 PS starken 3,5-Liter-Achtzylinders mit seinen zwei obenliegenden Nockenwellen pro Bank auf der Hinterachse verleiht dem 613, verglichen mit früheren Tatra-Modellen, deutlich mehr Fahrstabilität.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

57/70
Richtig billig ist so ein Tatra T613 heute zwar nicht. Doch gemessen an seiner Geschichte und Exklusivität auch nicht wirklich teuer. Das Wichtigste: Kaufen darf ihn heute jeder, der noch einen findet. Er (oder sie) muss 3800 (Zustand vier) bis 14.600 Euro (Zustand zwei) übrig haben.
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD

58/70
Kommen fette Achtzylinder in die Jahre, traut sich kaum noch jemand an sie ran – dabei ist bei vielen die Klassiker-Karriere vorgezeichnet. Doch auch Autos mit eher unerwarteten V8 kosten oft nicht die Welt, das zeigt der Audi V8 quattro.
Bild: Christian Bittmann

59/70
Der entstand, weil Ferdinand Piëch mit Audi Großes vor hatte und es 1988 allen zeigen wollte.
Bild: Christian Bittmann

60/70
Gegen Mercedes und BMW erzielte der Technik-Hochkaräter (3,6 Liter/250 PS und 4,2 Liter/280 PS) aber nur einen Achtungserfolg: Bis 1994 enstanden nur 21.000 Stück.
Bild: Christian Bittmann

61/70
Wegen der üppigen Serienausstattung war die Allradlimousine 35 Prozent teurer als die Basismodelle der Konkurrenz, viele verspotteten sie zudem als aufgepeppten Audi 100. Wie falsch das war, merken alle, ...
Bild: Christian Bittmann

62/70
... die heute auf den niedrigen Gebrauchtpreis (3600 Euro) reinfallen, beim Werkstattbesuch: Schon kleinere Reparaturen können sich zum Totalschaden auswachsen, denn Ersatzteile sind deutlich teurer als bei Benz und BMW. Auber auch im Zustand 2 kosten die schnellen Ingolstädter nicht die Welt: Für einen 3.5-Liter-Audi werden 9.200 Euro fällig, für den 4.2er ganze 9.800 Euro.
Gebrauchtwagensuche: Audi V8
Bild: Christian Bittmann

63/70
Schon crazy, was die Amis unter "downsizing" verstehen: 5,61 Meter Länge, fünf Liter Hubraum ... Aber es ist alles relativ: Vor der Ölkrise war der Buick Electra noch riesiger. Richtig klein ist nur sein Preis: 2500 Euro für einen 1983er – kein US-V8 kostet in Deutschland weniger.
Gebrauchtwagensuche: Buick Electra
Bild: Werk

64/70
Bei einem alten Rolls-Royce Silver Spirit sollte man nicht nur auf die prächtige Fassade achten. Mag der Preis des Silver-Shadow-Nachfolgers (1980–1998) im Zustand 3 noch überschaubar sein (12.500 Euro), Unterhalts- und Reparaturkosten sind königlich.
Gebrauchtwagensuche: Rolls-Royce Silver Spirit
Bild: Werk

65/70
Wie gut, dass wir Deutschen genau wissen, was ein "echter Porsche" ist: der 911 nämlich, und eigentlich auch nur der luftgekühlte. Der Porsche 928 jedenfalls, so viel steht fest, ist keiner – weshalb er auch nicht so viel kostet wie ein echter Porsche. Ab 21.900 Euro (Zustand 3) ist man dabei. Dass selbst einige 911-Fahrer die Frontmotor-Flunder (4,6 Liter/310 PS) für den besseren Porsche halten, kann ja unter uns bleiben.
Gebrauchtwagensuche: Porsche 928
Bild: Sveinn Baldvinsson

66/70
Dass den prüden Amis beim Anblick des Kühlergrills die Fantasie durchging, ist das eine. Dass der Edsel für Ford ein Verkaufs-Desaster war, das andere. Beides muss keinen kümmern, der nach einem coolen Straßenkreuzer Ausschau hält. Mit 11.100 Euro im Zustand 3 ist ein 1958er heute eine eher günstige Möglichkeit, ein V8-Schiff aus der Petticoat-Ära zu steuern.
Bild: Christian Bittmann

67/70
Alle Welt giert nach Bel Air und Caddy, den 1955er Dodge Custom Royal Lancer hat niemand auf der Rechnung. Was ein Fehler ist – vor allem, wenn man rechnet. Sein 4,4-Liter-"Red Ram"-V8 (175 PS) schluckt zwar wie ein Großer, mit 21.900 Euro (Zustand 3) ist der Preis für das Hardtop-Coupé aber klein. Wer einen günstigen Einstieg in die Welt der Heckflossen-Oldies sucht – hier ist er!
Bild: Privat

68/70
Nachdem Audi oben angekommen war, probierte VW es auch mit dem Passat W8 4Motion. Doch schon nach drei Jahren und 2359 Stück kam das Aus. Der Passat mit drei Zylinderbänken (daher "W8") und 275 PS hat aber seinen Reiz: Mehr Understatement geht nicht. Ab 5200 Euro.
Gebrauchtwagensuche:
Bild: Werk

69/70
Der Opel Diplomat B 5.4 mit Chevy-V8 (230 PS) war schon beim Dienstantritt 1969 rund 30 Prozent günstiger als ein gleichrangiger V8-Mercedes. Heute kostet er 10.400 Euro im Zustand 3. Opels letzte Luxus-Limousine lief bis 1977: Blubber-Sound und Straßenkreuzer-Optik, dazu deutsche Wertarbeit und feine Fahrwerktechnik – oberklasse!
Gebrauchtwagensuche: Opel Diplomat
Bild: Christian Bittmann

70/70
Mit ihm allradeln Lord und Lady stilvoll in den letzten Winkel ihrer Latifundien: Der Range Rover Vogue (1981–1989) gilt als Vater aller Luxus-Kraxler. Seine trinkfeste Natur und der knorrige Charakter weisen ihn als typischen Vertreter des britischen Hochadels aus. Für Käufer gilt: Ob bürgerlich, ob blaublütig – sie sollten nicht verarmt sein. 13.000 Euro Kaufpreis sind nämlich nur der Anfang. Hier kommen Power-Oldies mit 200 PS!
Seit 1975: Welcher dieser drei Generationen 3er-BMW ist der beste?

1/70
Als Weiterentwicklung der 02-Serie erscheint 1975 der erste BMW 3er. Rasch wird er zur Quintessenz der Marke und schreibt eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert.
Bild: Lena Barthelmeß

2/70
Generationentreffen: Vor der BMW-Zentrale am Münchner Petuelring versammeln sich drei 3er aus drei Jahrzehnten: BMW E36, BMW E21 und BMW E30 (v.l.n.r.).
Bild: Lena Barthelmeß

3/70
Der Entwurf: Paul Bracq überträgt die Grundform des 02 in die 1970er-Jahre. Der Powerdome auf der Haube wird zum neuen Stilmerkmal.
Bild: Werk

4/70
Parallel-Welt: Bis August 1977 wird neben dem 3er auch noch der alte 1502 (rechts) in Milbertshofen gebaut.
Bild: Werk

5/70
BMW 1502: Das erst im Januar 1975 vorgestellte Sparmodell (75 PS, 11.390 Mark) läuft zwei Jahre lang parallel zum neuen 3er.
Bild: Werk

6/70
Der ganz frühe 3er: Bis Januar 1976 fehlt die schwarze Blende zwischen den Rückleuchten. Die Unterlegplatte des Schriftzugs bleibt bis 1978.
Bild: Werk

7/70
BMWs erste Million: Ein 323i verlässt im Mai 1981 das Band.
Bild: Werk

8/70
BMW 316 E21: Kompakte Maße, hohe Agilität und geringes Leistungsgewicht machen den ersten 3er zu einem vergnüglichen Alltagsklassiker, auch wenn sich das Oldtimer-Feeling wegen der noch heute als modern empfundenen Fahreigenschaften in Grenzen hält.
Bild: Lena Barthelmeß

9/70
Das Cockpit mit zum Fahrer geneigter Mittelkonsole wird zur BMW-Spezialität. Ab Modelljahr 1980 ersetzen Drehschalter die bisherigen Schieberegler für Lüftung und Heizung.
Bild: Lena Barthelmeß

10/70
Breite Cordsitze mit konturierter Rückenlehne, Ganghebel noch ohne Schaltschema-Plakette und Türöffner wie beim 02.
Bild: Lena Barthelmeß

11/70
Dass der E30 immer noch zum Straßenbild gehört, spricht für die Langzeitqualität des zweiten 3ers. Tatsächlich sind die Rostprobleme im Vergleich zum Vorgänger deutlich geringer.
Bild: Lena Barthelmeß

12/70
Übersichtlicher Arbeitsplatz, hier mit Sportlenkrad aus der Aufpreisliste.
Bild: Lena Barthelmeß

13/70
Auch der kettengesteuerte M10-Vierzylinder stammt aus dem Vorgänger, hat aber auf 90 PS zugelegt und ist niedriger verdichtet.
Bild: Lena Barthelmeß

14/70
Hochzeit: Ein M20-Sechszylinder kurz vorm Einbau in die Karosserie eines 323i. Mit einem Leistungsgewicht von acht Kilo pro PS ist der stärkste E21 ein echter Leichtathlet.
Bild: Werk

15/70
Kultiviert und musikalisch, im Keller aber kraftlos: M20-Sechszylinder mit 125 PS.
Bild: Lena Barthelmeß

16/70
Für die Service-Intervallanzeige ermitteln Sensoren die Lebensdauer des Motoröls.
Bild: Lena Barthelmeß

17/70
Die Check Control warnt bei Störungen.
Bild: Lena Barthelmeß

18/70
Ledersitze waren ein seltenes Extra, ihre Qualität wirkt luxuriös.
Bild: Lena Barthelmeß

19/70
Beim Oldie-Treffen ringt der E36 noch um Anerkennung. Hat die Klassiker-Karriere des dritten 3ers schon begonnen? Wer ihn fährt, mag auch kaum glauben, dass die ersten, 1990 gebauten Exemplare schon seit Jahren das H-Kennzeichen tragen können.
Bild: Lena Barthelmeß

20/70
Auf Taille geschneidertes Cockpit im Stil der 90er-Jahre, nach wie vor mustergültige Bedienbarkeit.
Bild: Lena Barthelmeß

21/70
Die Farbkombination entspricht dem damaligen Zeitgeist.
Bild: Lena Barthelmeß

22/70
Für die jetzt unter einer gemeinsamen Glasabdeckung versteckten Doppelscheinwerfer gab es erstmals einen Drehschalter statt der bisherigen Zughebel.
Bild: Lena Barthelmeß

23/70
Der prächtige M50-Sechszylinder begeistert im 323i mit breitschultrigem Kraftpolster, vollem Klang und turbinenartiger Drehfreude.
Bild: Lena Barthelmeß

24/70
Prototyp Asso di Quadri: Im Auftrag von Karmann stylt Giugiaro 1976 ein schnittiges Coupé auf 320-Basis. Der serientaugliche Prototyp bleibt ein Einzelstück.
Bild: Arno Lingerak

25/70
Der BMW 3er und seine Varianten: E21 Modellpflege: Im September 1979 wandert der Außenspiegel vom Türblatt ins Fensterdreieck. Außerdem wird die Bugschürze neu gestaltet.
Bild: Werk

26/70
BMW 315: Das preiswerte Einstiegsmodell (1,6 Liter/75 PS, 15.850 Mark) kommt im Februar 1981. 107.838 Stück werden verkauft. BMW hält die Bänder erst an, als der E30 schon da ist: Ende 1983.
Bild: Werk

27/70
Alpina B6 2.8: Mit ihm wird Alpina vom Tuner zum Hersteller. Motor vom 528i mit 218 PS, 229 km/h Spitze, 209-mal gebaut.
Bild: Werk

28/70
Baur TC1: Ein Vollcabrio wird es vom E21 nie geben. Beim "Aufschnitt" von Baur (ab 1978) bleiben Fensterrahmen und ein Targa-Bügel stehen. 6100 Mark Aufpreis, 4595 Stück.
Bild: Werk

29/70
Gruppe-5-Rennwagen: In der Saison 1977 startet der 3er in der Gruppe 5 der DRM, unter anderem mit Hans- Joachim Stuck. Der Wettbewerbs-320 ist üppig "beflügelt" und im Vergleich zur Serie 300 Kilo leichter.
Bild: Werk

30/70
Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein bemalt diesen 320i, der 1977 bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start geht.
Bild: Werk

31/70
BMW 320 Turbo: Mit kleinen Turbomotoren steigt die Leistung der Wettbewerbswagen auf über 500 PS. In der DRM-Saison 1979 sitzt unter anderem Manfred Winkelhock am Steuer, der Siege am Norisring und in Zandvoort einfährt.
Bild: Werk

32/70
Rekordwagen: Beim Spritsparwettbewerb "Kilometer-Marathon" erreicht 1981 ein von Alpina modifizierter 318i mit Stromlinienkarosserie und Zweizylindermotor 2,672 Liter Verbrauch pro 100 km.
Bild: Werk

33/70
Zweite 3er-Generation (E30): Im September 1982 startet der E21-Nachfolger mit modernerem Design und verbesserter Aerodynamik (cΣ 0,38). Anfangs gibt es ihn nur als Zweitürer.
Bild: Werk

34/70
Baur TC2: Auch den E30 strickt Baur zum „Top-Cabriolet“ um. Der Verkauf läuft wie gehabt über BMW. Bis 1991 entstehen 10.865 Stück. Ab 1985 gibt es parallel das Werks-Vollcabrio.
Bild: Werk

35/70
Baur TC2/4: 1988 entsteht bei Baur ein viertüriges Topcabrio. Das Einzelstück geht nicht in Serie, bleibt mehrere Jahre in der Obhut der Firma und gehört heute einem BMW-Sammler.
Bild: Privat / Auto Bild

36/70
BMW E30 Viertürer: Im Oktober 1983 spendiert BMW dem 3er zwei zusätzliche Türen. Geplant sind sie von Anfang an; dem Zweitürer den Vortritt zu lassen, war Verkaufs-Kalkül.
Bild: Werk

37/70
BMW 325e: Downsizing? Spritsparen geht auch andersrum! 1984 kommt der eta mit drehmomentstarkem, niedertourigem Sechszylinder (2,7 Liter, 122 PS).
Bild: Werk

38/70
BMW 324d: 1983 beginnt es, im 3er zu dieseln. Den Anfang macht ein Sechszylinder-Sauger mit 2,4 Litern und 86 PS. 1987 erstarkt er per Turbo auf 115 PS und heißt 324td.
Bild: Werk

39/70
BMW 333i: Für den südafrikanischen Markt baut BMW von 1985 bis 1987 in seinem Werk bei Pretoria den 333i (3,2 Liter, 197 PS, nur Rechtslenker).
Bild: Werk

40/70
BMW 325iX: Ab August 1985 gibt es den 3er mit Allradantrieb – hier ein Facelift-Modell (ab 87). Typisch iX: Radlaufverbreiterungen.
Bild: Werk

41/70
BMW E30 Cabrio: 1985 lässt der 3er erstmals richtig die Hüllen fallen. Den Umbau zum Vollcabrio übernimmt diesmal nicht Baur, sondern BMW selbst.
Bild: Theo Klein / AUTO BILD

42/70
Baur TC3: Isdera entwickelt für Baur diesen Coupé-Prototyp auf 325i-Basis. Leichtbau und Rekord-cW-Wert (0,29) schaffen es 1987 nicht in die Serie.
Bild: Werk

43/70
BMW Z1: Der Kunststoff-Roadster mit 325i-Technik und 170 PS steht 1987 auf der IAA. Baur produziert von 1989 bis 91 exakt 8000 Exemplare, Stückpreis: stolze 83.000 Mark.
Bild: Werk

44/70
BMW M3: 1986 stellt BMW ein Homologationsmodell für die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft vor, das die hauseigene Motorsport GmbH entwickelt hat (2,3-Liter Vierzylinder, 200 PS).
Bild: Werk

45/70
BMW E30 Touring: Im September 1987 erweitert BMW das 3er-Sortiment um einen Kombi. Der Lifestyle-Laster (370 bis 1125 Liter Kofferraum) wird bis 1994 103.704-mal gebaut.
Bild: Werk

46/70
E30 Facelift: Im September 1987 bekommt die 3er- Limousine Kunststoffstoßstangen, ein geändertes Front- und Heckblech und größere Heckleuchten. Das Cabrio bleibt bis 1990 im alten Look.
Bild: Andreas Lindlahr / AUTO BILD

47/70
BMW M3 Sport Evo: Das auf 600 Autos limitierte Sondermodell bringt BMW im Januar 1990. Der auf 2,5 Liter vergrößerte S14-Motor leistet 238 PS.
Bild: Werk

48/70
BMW M3 Tourenwagen: Mit 1.500 Einzelsiegen schreibt der M3 Geschichte im Tourenwagensport. Roberto Ravaglia wird 1987 Weltmeister, Johnny Cecotto fährt in der DTM.
Bild: Werk

49/70
BMW E36 Coupé: Die zweitürige Limousine lässt BMW mit der dritten 3er-Generation sterben. Statt ihrer gibt es ab März 1992 ein elegantes Coupé mit flacherer Dachlinie.
Bild: Werk

50/70
Alpina B6 2.8: Der BMW-Veredler aus Buchloe nimmt sich den E36 im Frühjahr 92 vor. 136 Exemplare entstehen mit dem auf 240 PS erstarkten 2,7-Liter des 325i.
Bild: Werk

51/70
E36 Modellpflege: Das Mini-Facelift 1993 bringt eine leicht retuschierte Frontschürze, Blinker in den Kotflügeln sowie aerodynamisch optimierte Spiegel.
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

52/70
3er compact: Die um 20 Zentimeter gekürzte Schrägheckvariante startet Anfang 1994. Ihre Hinterachse ähnelt konstruktiv der des E30. 1995 schiebt BMW eine Erdgasversion mit 82 PS nach.
Bild: Werk

53/70
E36 Touring: Der neue Touring kommt 1995 und wird vier Jahre lang gebaut. Mit 370 bis 1320 Liter Laderaum bleibt BMW dem Sportkombi-Konzept treu.
Bild: Werk

54/70
Baur TC4: Ein zweitüriges Baur-Cabrio duldet BMW nicht, also machen die Stuttgarter eins mit vier Türen. Allerdings gehen nur 310 Bestellungen ein, 1996 ist Schluss.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD

55/70
E36 Cabrio: Zur Saison 93 steht das neue Cabrio beim Händler. Es bleibt bis Herbst 1999 im Angebot. Basismotor ist der 318i mit 116 PS, stärkste Variante der M3 (3,2 Liter, 321 PS).
Bild: Werk

56/70
M3: Der zweite M3 startet im Sommer 92 als Coupé mit Dreiliter-Sechszylinder (286 PS), 1994 folgen Cabrio und Limousine. 1995: neuer Motor (3,2 Liter, 321 PS).
Bild: Werk

57/70
Alpina B8 4.6: Die Bovensiepen-Truppe zwängt 1995 den M60- V8 aus dem 540/740i in den E36 und bohrt ihn um 0,6 Liter auf. Resultat sind 333 PS. 221 Exemplare werden gebaut.
Bild: Werk

58/70
Die Artverwandten: BMW Z3 - Der Roadster auf E36-Basis wird als erster BMW im US-Werk Spartanburg gebaut. In "GoldenEye" fährt ihn im Debütjahr 1995 sogar James Bond.
Bild: Werk

59/70
BMW Z3 Coupé: Der im August 1998 als 2.8 (193 PS) und M (321 PS) lancierte "Turnschuh" wird nur 17.815-mal gebaut. Der Roadster bringt es auf 279.273 Exemplare.
Bild: Werk

60/70
Nachfolger BMW E46: Im März 1998 löst die vierte 3er-Generation den E36 ab, der mit 2,5 Millionen Exemplaren als bis dahin meistproduzierter BMW in die Firmengeschichte eingeht.
Bild: Werk

61/70
Weißblaue Geschichten: Vom E21 bis zum E46: Sechs aufeinanderfolgende BMW-Generationen teilt sich Mario Pukšec mit seinem Vater. Der Älteste ist ein 75er 2002, der schnellste ein 2003er M3 CSL.
Bild: Christian Bittmann

62/70
Mit seinen kompakten Abmessungen ist der E30 zeitgemäß. Pukšec fährt im Alltag einen 1988er 318i Automatik.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

63/70
Ein Traum in Imolarot II: Der Alpina B3 S Coupé (2004), 3,4 Liter mit 271 km/h von Redakteur Berend Sanders.
Bild: Privat

64/70
Die 3er, die es nicht geben durfte: Zu mutig, zu abgedreht, der Zeit voraus: Diese BMW blieben Fantasieprodukte. Schade eigentlich, oder? Der 320/4 Edition 700 Retro war nicht angesagt. Und an das Zwerg-Coupé der 60er wollte in München wohl auch niemand mehr erinnert werden, als der E21 seinen Siegeszug begann.
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

65/70
320i GT: Mit dem E36 gaben die Bayern in der Nische richtig Gas. Für ein praktisches Fließheckmodell mit rahmenlosen Seitenscheiben war in den 90ern die Zeit jedoch nicht reif. Den 3er mit großer Klappe traut sich BMW erst über 20 Jahre später.
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

66/70
328iL: Chinesen gab es auch schon 1990. Nur waren sie damals noch nicht scharf auf deutsche Autos. Und hierzulande kam es, anders als im Reich der Mitte, nicht auf Länge an. Deshalb blieb der Stretch-3er ein Hirngespinst. Obwohl die Zusatz Zentimeter seinen Proportionen nicht geschadet hätten, wie man sieht, und mancher Käufer sich vielleicht auch hier gefreut hätte, wenn es beim Hintensitzen nicht so an den Knien kneift.
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

67/70
316 Compact: Ob man es Anfang der 80er in München ehrenrührig fand, mit dem Scirocco verglichen zu werden – wer weiß? Tatsache ist: Der 3er Compact erschien erst 1994, dabei hätte ein Schrägheck mit großer Klappe schon beim Vorgänger E30 Sinn ergeben. Die kompakte Premiumklasse war noch nicht erfunden. Und der Scirocco kein wirklicher Gegner. Denn welche Räder treiben ein anständiges Auto an? Richtig: die hinteren!
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

68/70
325iX Country Touring: Bei den Yuppies die Landlust wecken – das hätte bereits 1988 klappen können. Ein schmucker Kombi war da, ein feiner Allradantrieb auch, und der Rest ist ohnehin bloß Kosmetik. Doch das Feld der Wald-und-Wiesen-Laster, das später Audi mit Erfolg beackert, lässt BMW brach liegen. Bis heute.
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

69/70
320i Traveller: Platz ist in der kleinsten Hütte – wenn man ihm eine aufs Heck zimmert, sogar im BMW 3er. Seine Besitzer übernachten aber lieber im Hotel als auf dem Campingplatz. Die Huckepack-Behausung stört die schlanke Linie und trübt mit ihrem hohen Schwerpunkt die Freude am Fahren. Deshalb sind wir bei diesem 3er froh, dass es ihn nie gegeben hat!
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE

70/70
318i Coupé: Zweitürige Limousine? Eigentlich sinnlos. So wie heutzutage die berühmten Viertürer-Coupés! Was ein wirkliches Coupé ausmacht, schnallt BMW beim 3er erst 1992. Dabei hätte man das alles schon zehn Jahre früher haben können! BMW 02er – lieber den frühen oder den späten kaufen?
Bild: AUTO BILD / Jan Schmitt FOTOMONTAGE
Service-Links













