Horror-Crash in Daytona
Austin Dillon (3.v.l.) hatte Glück im Unglück: Lediglich sein Arm und sein Steißbein bekamen bei dem schweren Unfall etwas ab.
(dpa) Das Sprintrennen der NASCAR in Daytona ist mit einem spektakulären Crash zu Ende gegangen. Als Sieger Dale Earnhardt Junior in der Nacht zum 6. Juli 2015 die Ziellinie überquerte, war auch ihm nicht nach Jubeln. "Oh, mein Gott, das sah schrecklich aus", funkte er an seinen Crew. Hinter ihm war der Wagen von Austin Dillon mit hoher Geschwindigkeit in die Fangzäune geflogen und auf dem Dach gelandet, ehe auch noch ein Konkurrent in das Auto krachte. Von überall eilten Helfer zu dem Wrack, von dem zig Teile durch die Luft gewirbelt worden waren. Der Rettungswagen war binnen Sekunden vor Ort.

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Horror-Crash in Daytona
Vier Zuschauer wurden verletzt: Drei konnten an der Strecke behandelt werden, einer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Letztlich konnte sich Dillon aus dem total demolierten Auto befreien. Unter dem Jubel der Zuschauer hob er die Arme und zog seinen Helm ab. Lediglich sein Arm und sein Steißbein bekamen bei dem schweren Unfall nach seinen Angaben etwas ab. "Ich möchte mich bei allen Leuten bedanken, die zum Auto gekommen sind und sich um mich gekümmert haben", schrieb Dillon später bei Twitter. "Wir fahren jede Woche gegeneinander, aber wir sind eine Familie."Verletzt wurden aber auch vier Zuschauer. Drei konnten an der Strecke behandelt werden, einer wurde ins Krankenhaus gebracht. Daytona-Präsident Joie Chitwood sagte, der Zuschauer befinde sich in einem stabilen Zustand. Wegen Regens war der Start des Rennens mit dreistündiger Verspätung erfolgt.