Mit 220.742 fabrikneuen Pkw startete der Automobilmarkt in das neue Jahr 2008. Das Plus von 10,5 Prozent im Vergleich zum Januar 2007 relativiert sich jedoch durch den Umsatzsteuer-Effekt des Vorjahrs: Der durchschnittliche Januar-Wert liegt etwa drei Prozent höher. Der Privatanteil war im Januar mit 38,1 Prozent auffallend gering. Mit 49,4 Prozent bewegt sich der Dieselanteil nur knapp unter dem der Benziner. VW gelingt mit einem Plus von 25,8 Prozent ein guter Start ins neue Jahr. Smart konnte die Zulassungen gar verdoppeln (plus 110,6 Prozent). Opel und Ford verzeichnen jeweils ein Minus von zwölf Prozent. Bei den Importeuren setzte sich Renault (plus 41,4 Prozent) deutlich von Toyota ab (minus 10,3 Prozent).
Die Nachfragen im Kleinwagen-Segment sind stark gestiegen (plus 34,9 Prozent). Auch in der Mittelklasse war eine deutliche Zunahme zu beobachten (plus 20,8 Prozent). Die nächst größere Kategorie, die obere Mittelklasse, rutschte um 28,2 Prozent ab. Mit einem kräftigen Plus von 34,7 Prozent zum Dezember hat sich auch der Gebrauchtmarkt über den Jahreswechsel erholt. Mit insgesamt 595.450 Kfz lag die Umschreibungsquote 11,1 Prozent über Vorjahresniveau.